Neuville: »Es ist schwierig, aber machbar«
Während sich Borussia Mönchengladbach in diesem Tagen unter dem neuen Trainer Lucien Favre mit aller Akribie und harter Arbeit auf das Heimspiel gegen den FC Schalke 04 vorbereitet, so lassen sich dabei auch vermehrt Ex-Borussen am Trainingsplatz blicken. In der letzen Woche war es Marcel Ketelaer, gestern Horst Köppel und am heutigen Donnerstag schaute Oliver Neuville am Borussia-Park vorbei.
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| »Es ist schwierig, aber machbar« (Foto: Andreas Plum / Fohlen-Hautnah.de) |
Die Mannschaft der Gladbacher Borussia kam gerade von der etwa 20-minütigen Laufeinheit zurück, da fuhr der Ex-Nationalspieler mit seinem Mercedes im Borussia-Park vor und zog auch gleich seine Ex-Spieler sowie Trainer Lucien Favre auf sich. Bis dato hatte sich der 37-Jährige nach seinem vorzeitig beendeten Engagement bei Arminia Bielefeld zurückgezogen. »Kein Stress und nichts, schön. Im Moment fehlt mir nichts und ich bin froh so«, strahlte Neuville.
»Christofer Heimeroth und Logan haben mir gesagt, dass heute um 11 Uhr Training ist. Es ist schönes Wetter und da habe ich mir gedacht, schaue ich vorbei«, sagte Neuville, nachdem er sich das Torwarttraining angeschaut hatte. Das tat er mit Cheftrainer Lucien Favre, der seine Torleute im Gespräch mit Neuville unter die Lupe nahm.
»Ich kannte Lucien Favre bisher eher nur flüchtig. Heute war das erste Mal, dass ich mit ihm gesprochen habe«, ließ der Ex-Nationalspieler wissen. »Ich habe von ihm nur Gutes gehört. Auch Arne Friedrich hat gesagt, dass er ein sehr guter Trainer ist«.
»Ich habe das Spiel gegen Stuttgart gesehen. Die erste Halbzeit war richtig gut. Nicht nur gegen Stuttgart, sondern auch gegen Hamburg musst du das Spiel nicht verlieren. Gegen St. Pauli weiß man, was nach der Roten Karte passiert ist. Es ist schwer, 70 Minuten mit zehn Mann zu spielen. Ich bin davon überzeugt, dass sie das Spiel mit elf Mann gewonnen hätten«, blickte der Ex-Profi auf die letzten Spiele des VfL zurück.
»Borussia hat im Moment eine schwierige Situation. Du musst fast jedes zweite Spiel gewinnen. Mit sieben Punkten Rückstand ist es schwierig, aber machbar«, äußerte sich Neuville zu aktuellen Situation der Borussia und ergänzte: »Es sind noch zwölf Spiele. Jetzt muss man von Spiel zu Spiel schauen und gegen Schalke die drei Punkte holen«.
Wie es mit ihm in Zukunft weitergeht, hat er indes noch nicht entschieden. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war eigentlich ein Anschlussvertrag bei der Borussia angedacht.
Doch derartige Gespräche kommen für den 37-Jährigen wohl gerade auch mit Rücksicht auf die derzeitige sportliche Situation nicht infrage. »Ja, aber im Moment ist dafür nicht die Zeit, um darüber mit Max Eberl zu reden. Es gibt im Moment andere Probleme«.






