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HomeAbseitsSaison 2010 / 2011Rob Friend im Interview: »Vielen Dank für die super Zeit«

Rob Friend im Interview: »Vielen Dank für die super Zeit«

Der Kanadier wechselt von der Borussia zu Hertha BSC Berlin

Nachdem Borussia Mönchengladbach am gestrigen Nachmittag die Verpflichtung von Mo Idrissou vermeldete, ließ auch der nahezu vollzogene Wechsel von Rob Friend in die Bundeshauptstadt nicht mehr lange auf sich warten. Nach den zuvor absolvierten medizinischen Tests unterschrieb der 29-jährige am frühen Abend bei Bundesligaabsteiger Hertha BSC Berlin einen Dreijahresvertrag. Für die Borussia lief der Stürmer in 83-Ligaspielen auf und erzielte 28 Tore sowie acht Torvorlagen. Nach seiner Unterschrift in Berlin stellte sich Rob Friend unseren Fragen.

Fohlen-hautnah: Rob, du wechselst nun nach drei Jahren bei Borussia zwei Jahre vor Ende deiner Vertragslaufzeit in die 2.Bundesliga zu Hertha BSC Berlin. Du hattest sicherlich auch Angebote von anderen Vereinen, was hat schlussendlich den Ausschlag zu deinem vorzeitigen Wechsel nach Berlin gegeben?

Rob Friend: Richtig ist, dass ich Angebote aus der 1.Bundesliga, aus Frankreich und aus der Türkei hatte. Das Konzept von Markus Babbel und Michael Preetz, in dem ich für die nächsten drei Jahre eine zentrale Rolle spielen soll, hat mich überzeugt. Michael Preetz war ein mir sehr ähnlicher Strafraumstürmer und weiß genau was ich brauche, um erfolgreich Fußball zu spielen.

Und Markus Babbel wollte mich schon im letzten Sommer nach Stuttgart holen, sodass er mich sehr gut kannte. Letztendlich habe ich aber auch Max Eberl zu danken, der Verständnis für meine Situation hatte und den vorzeitigen Wechsel zur Hertha erst ermöglichte.

Fohlen-hautnah: Du hast bei Borussia Mönchengladbach in deiner ersten Saison 18 Tore geschossen. Bemerkenswert war, dass du mit Christians Ziege bevor der Aufstieg feststand, deinen Vertag verlängert hast. Danach warst du in der 1.Bundesligasaison auf einem guten Weg, zehn Tore zu erzielen (7Tore in 25 Spielen). Durch deine Verletzung war die letzte Saison dann nicht mehr so erfolgreich (3 Tore). Wie fällt dein Fazit für deine Zeit bei der Borussia aus bzw. wie schaust du auf deine Zeit  in Gladbach zurück?

Rob Friend: Ich hatte bei der Borussia eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Zudem wurde mein Sohn Luca in Gladbach geboren…

Fohlen-hautnah: Was nimmst du aus der  Zeit in Gladbach mit und was hältst du in Erinnerung?

Rob Friend: Die tollen Fans und die außergewöhnliche Atmosphäre im Borussia-Park. Wenn ich daran denke, kriege ich Gänsehaut…

Fohlen-hautnah: Was waren deine schönsten Momente bei der Borussia?

Rob Friend: Siege gegen den 1.FC Köln und der Aufstieg!

Fohlen-hautnah: Du konntest dich leider nicht richtig vom Club verabschieden. Möchtest du deinen Fans und den Fans der Borussia noch etwas zum Abschied sagen?

Rob Friend: Vielen Dank für die tolle Unterstützung und die super Zeit, die ich in Gladbach verbracht habe!

Fohlen-hautnah: Hertha BSC gilt auch als Aufstiegsfavorit. Das dürfte deiner Spielweise entgegen kommen. War das vielleicht auch ein Beweggrund dafür zu sagen, ich gehe in die 2.Bundesliga?

Rob Friend: Sicherlich kommt es mir entgegen, das wir mit Berlin auf tiefstehende Mannschaften treffen und versuchen wollen, diese über außen, mit Flanken von der Grundlinie zu knacken…

Fohlen-hautnah: Deine letzte Saison viel mit 3 Toren ja nicht so gut aus aufgrund der fehlenden Vorbereitung und kleinerer Verletzungen. Hast du dir schon ein persönliche Torquote für Hertha gesetzt und welche Ziele hast du bei und mit der Hertha?

Rob Friend: Ich habe mir bei der Borussia keine Torquote gesetzt und ich werde mir auch bei meinem neuen Verein keine Torquote setzen. Mein Ziel ist es, mit meiner neuen Mannschaft Erfolg zu haben und schnellstmöglich wieder in die erste Liga aufzusteigen!

Fohlen-hautnah: Wir wünschen dir und deiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute sowie viel Erfolg bei der Hertha und danken dir für die schöne Zeit.

Rob Friend: Dankeschön.


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