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HomeAbseitsSaison 2011/2012Joël Damahou: Von der ‚Versenkung‘ nach Israel?

Joël Damahou: Von der ‚Versenkung‘ nach Israel?

Der Ex-Borusse spielt bei Maccabi Petach Tikwah vor

Einst auf Empfehlung von Ex-Borusse Steve Gohouri im Sommer 2008 zu Borussia Mönchengladbach gekommen und im April dieses Jahren bei Kickers Offenbach fristlos gekündigt, sucht Joël Damahou nun offenbar in Israel eine neue Herausforderung. Der Cousin Gohouris', der zurzeit in der Premier League für Wigan Athletik seine Fußballschuhe schnürt, absolviert aktuell bei Maccabi Petach Tikwah ein Probetraining. Und das erneut auf Empfehlung eines ehemaligen Borussen.

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Ex-Borussia Joel Damahou spielt derzeit in Israel vor. Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de

Seit Montag befindet sich der 24-Jährige in der israelischen Stadt Petach Tikwah, etwa 20 Kilometer östlich von Tel Aviv, um sich beim dortigen Fußballclub Maccabi für einen Kontrakt zu empfehlen.

Zuvor war es ruhig um den Franco-Ivorer geworden, nachdem ihn sein ehemaliger Arbeitgeber Kickers Offenbach ein Jahr vor Vertragsende aus bisher unbekannten Gründen vor die Tür gesetzt hatte. Beim OFC brachte es der Defensiv-Allrounder auf fünfzehn Einsätze in der 3.Liga.

In der zweiten Mannschaft VfL hatte der 1,90m große Hüne 2008 im Probetraining überzeugt. Und das tat er dann auch vornehmlich in der Regionalliga unter Ex-Trainer Horst Wohlers. 45 Spiele absolvierte Damahou in der Regionalliga West und brachte dabei mehr als ordentliche Leitungen. Gerade an Marcel Meeuwis und Thorben Marx kam der Mann von der Elfenbeinküste mit französischem Pass jedoch nicht vorbei. Und auch deshalb nahm er im letzten Sommer das Angebot vom Drittligisten aus Hessen an.

Der Durchbruch sollte ihm dort aber nicht gelingen. Nun will es Damahou noch mal wissen und spielt dieser Tage bei Maccabi Petach Tikwah vor. Und das, nachdem ihm Kumpel Gal Alberman, derzeit mit Roberto Colautti bei Europa League- Qualifikant Maccabi Tel Aviv aktiv, den Club aus der Ligat Ha'al empfohlen hatte.

»Gal Alberman ist ein guter Freund von mir und ich habe schon in der Zeit, als ich mit ihm und Roberto Colautti bei Borussia Mönchengladbach spielte, von ihm viele gute Sachen über Israel gehört«, sagte Damahou dem Magazin ‚1One' und ist gespannt, was ihm in dem Staat im Nahen Osten erwartet: »Jetzt bin ich natürlich neugierig, herauszufinden, ob das der Realität entspricht«.

Vorabinformationen über das Land Israel und über seinen eventuellen neuen Arbeitgeber, der die vorherige Spielzeit als Tabellenachter beendete, hat sich Damahou zudem im Internet geholt. All das hat den Rechtsfuß dazu bewogen, sich von Land, Leute und Verein vor Ort ein Bild zu machen.

»Ich habe mir mit Hilfe des Internets schon einige Spiele Maccabi Petach Tikwahs angesehen und bin vom Stadion, der Kulisse und der Mannschaft selbst beeindruckt«, zitiert ‚1One' den 24-Jährigen. »Ich hoffe, dass ich alles so antreffen werde wie es mir vorstelle und freue mich, dass ich hier bin«. Bleibt abzuwarten, ob Damahou der Probewoche weitere Zeit folgen lässt. Ihm ist es durchaus zu wünschen.


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