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Der Tag am Borussia-Park: Trainerfrage weiter offen

Fliegt oder bleibt Michael Frontzeck? - Präsidium tagt am Abend

Es herrschte viel Trubel rund um den Borussia-Park am Tag nach der 1:3-Niederlage der Gladbacher Borussia beim FC St. Pauli. Trainerfrage und aufgrund dessen ein verstärktes Medienaufkommen. Noch ist Michael Frontzeck gemäß eigener Aussage Trainer des VfL. Die Vereinsführung, die sich am Sonntagmorgen in Teilen zu einer Sitzung traf,  gab indes bisher dazu keinen Kommentar ab.

Es war eine Menge los am Sonntagmorgen rund um den Borussia-Park. Nicht ‚nur‘ aufgrund des Derbys zwischen Borussia U19 gegen Fortuna Düsseldorf (0:0), sondern gerade deshalb, weil sich unzählige Journalisten und Kamera-Teams sich vor der Geschäftsstelle postiert und auf ein Statement der Clubführung gewartet hatten.

Diese traf sich in Abwesenheit von Präsident Rolf Königs in den Personen von Vize-Präsident Rainer Bonhof und Stephan Schippers um 10:00 Uhr, um mit Sportdirektor Max Eberl sowie mit und im Anschluss ohne Trainer Michael Frontzeck die aktuelle Lage zu diskutieren. Um kurz nach 13 Uhr verließen Bonhof und Schippers kommentarlos die Geschäftsstelle. Eine Stunde später verließ Sportdirektor Max Eberl durch den Hintereingang den Borussia-Park und brauste davon.

»Es gibt heute keine O-Töne und im Moment keine Entscheidung. Die Herren werden sich heute Abend noch mal zusammensetzten«, gab Borussias Pressesprecher Markus Aretz im Anschluss bekannt. Nochmals beratschlagen wollen sich Borussias Bosse entweder zeitgleich zu der Karnevalssitzung des VfL, die am frühen Sonntagabend um 17:30 Uhr im Kunstwerk Wickrath beginnt, oder im Anschluss an das 'närrische Treiben'. Der genaue Zeitpunkt, wann sich die Verantwortlichen treffen, ist indes nicht bekannt.

Wahrscheinlich haben sich die Verantwortlichen der Borussia in den mit Michael Frontzeck Gesprächen auch angehört, wie es der 46-Jährige in Zukunft angehen möchte bzw. würde. »Wir haben über Dinge gesprochen, die das Spiel und die Zukunft angehen. Es ist sicherlich so, dass noch Gespräche stattfinden werden. Dazu kann ich nichts sagen«, sagte Michael Frontzeck.

Einen Rücktritt schließt der Fußballlehrer aber nach wie vor aus. »Natürlich mache ich weiter. Alles andere sind Fragen, die sie mir nicht stellen müssen«, gab Frontzeck den Journalisten zu Protokoll. »Ich kann nur sagen, dass ich weiter Trainer bin. Alles andere kann ich nicht beeinflussen und wird die Zukunft zeigen. Wer weiß schon, was morgen ist. Ich rechne damit, dass ich Schalke mache. Ich stelle mich der Situation ohne Wenn und Aber. Ich habe gesagt, dass ich meinen Vertrag erfüllen werde. Punkt - Ende - Aus«.

Ob dies auch nach den weiteren Gesprächen der Vereinsführung, zu denen dann auch Präsident Rolf Königs erscheint, der Fall sein wird, bleibt abzuwarten und gilt sowohl aufgrund der momentanen Situation als auch gerade aufgrund des aktuell fehlenden und klaren Bekenntnisses zu Michael Frontzeck als eher unwahrscheinlich. Man scheint derzeit einen Plan-B auszuloten…

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