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Roel Brouwers bleibt der Pechvogel

Vier bis sechs Wochen Pause für den Niederländer

Bis dato lief eigentlich alles rund für Borussia Mönchengladbach in der Vorbereitung auf die am kommenden Samstag beginnende Rückrunde in der Fußball-Bundesliga. Die Vorbereitung ohne Niederlage abgeschlossen, dabei gerade auch im Defensivverbund einen guten Eindruck hinterlassen und die Neuzugänge präsentierten sich ebenfalls ordentlich. Zudem schien sich das Verletzungspech von den Borussen abgewandt zu haben. Doch leider weit gefehlt. Am Dienstagabend erreichte den VfL eine echte Hiobsbotschaft: Roel Brouwers zog sich einen eingeklemmten Innenmeniskusriss im linken Knie zu und wird erneut mehrere Wochen ausfallen.

Erlitten hatte der 29-Jährige, der bereits in Köln von Dr. Peter Schäferhoff erfolgreich am Innenmeniskus operiert wurde, die Verletzung bei der Trainingseinheit der Borussen am Dienstagmorgen. Damit bleibt der Innenverteidiger in dieser Saison vom Pech verfolgt.

»Ich weiß auch nicht, was ich verbrochen oder falsch gemacht habe«, zuckte Brouwers nach seinem im Spiel beim SC Freiburg zugezogenen Außenband- und Kapselriss im linken Sprunggelenk mit den Schultern. Zuvor stand der Niederländer aufgrund einer im Spiel beim FC Schalke 04 erhaltenen roten Karte mit anschließender Knieverletzung und aufgrund einer Muskelverletzung, die er sich beim 4:0-Derbysieg zugezogen hatte, längere Zeit nicht zur Verfügung.

Gerade erst hatte sich Brouwers im Trainingslager des VfL in Spanien nun wieder in die Mannschaft zurückgekämpft, hinterließ dabei einen guten Eindruck und sollte, zumindest bis zur vollständigen Genesung von Dante, mit Neuzugang Martin Stranzl die Innenverteidigung bilden.

Borussias Trainer Michael Frontzeck wird auf diese Besetzung in den kommenden Wochen nicht zurückgreifen können. Vier bis sechs Wochen prognostiziert der VfL die Ausfallzeit von Roel Brouwers, der demnach frühestens am 22.Spieltag im Spiel beim FC. St. Pauli in das Geschehen eingreifen kann.

Borussias Übungsleiter ist somit wiedermal zum Umdenken gezwungen. An der Seite von Martin Stranzl werden nun entweder Bamba Anderson oder Håvard Nordtveit in der Innenverteidigung auflaufen. Es wird wohl eher Letzterer sein, der im Spiel bei einem seiner Ex-Clubs 1. FC Nürnberg  in dieser von Beginn an auflaufen wird. Schließlich hatte Michael Frontzeck den Neuzugang von Arsenal London im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg an der Seite von Martin Stranzl auflaufen lassen, um diese Konstellation für einen 'Worst Case' zu testen. Dieser ist nun eingetreten.

'Bekanntlich sind alle „guten bzw. in diesem Fall schlechten Dinge“ drei - hoffentlich bleibt es im Fall von Roel Brouwers nun dabei…

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