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Michael Frontzeck: »Haben einen kompakten Eindruck gemacht«

Trainingslager in Spanien beendet - Frontzeck zieht positives Fazit

Das einwöchige Trainingslager der Gladbacher Borussia endete am Freitag mit dem torlosen Remis gegen den VfL Wolfsburg.  Am Samstagmittag macht sich der VfL-Tross um 11:10 Uhr vom Flughafen Málaga aus auf die Heimreise. Zuvor zeigte sich Borussias Trainer Michael Frontzeck mit der Woche unter der spanischen Sonne in Andalusien durchaus zurecht zufrieden.

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Positive Bilanz aus Trainingslager Spanien gezogen (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de)

»Wir hatten in unserem Hotel sehr gute Bedingungen. Unterm Strich haben wir es wie auch im letzten Jahr sehr gut angetroffen«, lobte Michael Frontzeck auch in diesem Jahr die guten Bedingungen im Mannschaftsquartier La Cala Hotel & Golf Resort in La Cala de Mijas.

Auch mit dem hoteleigenen Trainingsplatz konnte der 46-Jährige mehr als zufrieden sein, denn wurde der Rasen für den VfL extra neu verlegt. Dazu spielte der Wettergott auch mit, denn bis auf den letzten Tag, an dem es nahezu den ganzen Tag regnete, machte die Costa del Sol ihrem Namen bei Temperaturn bis zu 20 Grad Celsius alle Ehre. »Im letzten Jahr hat es mehr geregnet«, erinnerte sich Frontzeck. »Die letzten drei Tage, die für uns wichtig beim Training waren, waren nahezu perfekt«.

Zumindest bis dato perfekt lief auch die Integration der bis dato äußerst positiv in Erscheinung getretenen drei Neuzugänge Martin Stranzl, Mike Hanke und Håvard Nordtveit.

»Mit ein Hauptgrund bei allen Neuzugängen war, dass sie die Bundesliga kennen. Wegen der kurzen Winterpause bleibt nicht viel Zeit zur Integration und es ist wichtig, dass alles sofort greift«, sagte Frontzeck. »Die Jungs sind wirklich gut angenommen worden und haben sich gut integriert. Bis jetzt ist das eine runde Sache«.

Eine runde Sache warne auch die beiden Testspiele gegen Union Estepona und gegen den VfL Wolfsburg. In beiden Spielen zeigten die Borussen ordentliche bis gute Ansätze. »Wir haben uns in den beiden Partien ordentlich verkauft«, meinte Borussias Übungsleiter und lag damit durchaus richtig.

Gerade der in der Hinrunde wacklige Defensivverbund konnte neuformiert zweimal hintereinander zu Null spielen und sich so frisches Selbstbewusstsein einimpfen. »Vor allem für die Köpfe war es wichtig, dass wir zweimal zu Null gespielt haben«, sagte Michael Frontzeck.

Dazu tat auch der übersichtlich agierende Neuzugang Martin Stranzl seinen Beitrag, der zum Rückrundenauftakt beim ‚Club‘ in der Startformation stehen dürfte. »Martin Stranzl bringt ein großes Maß an Erfahrung mit. Das sieht man dann natürlich auch auf dem Platz«, charakterisiert Tobias Levels den Neuzugang von Spartak Moskau. »Ich denke, wir haben einige Optionen dazubekommen, was uns qualitativ stärker macht. Das brauchen wir natürlich auch in der Rückrunde«.

Dazu beigetragen hat aber auch, dass der VfL gerade im Spiel gegen den VfL Wolfsburg bei unverändertem System deutlich früher störte und auch aggressiver verteidigte. »Wir waren aggressiv, haben nach vorne verteidigt und haben uns nicht hinten rein drängen lassen. Das sah über weite Strecken gut aus«, lobte Frontzeck, der unter der Woche bei der täglichen Trainingsarbeit sowohl das Verhalten bei Standardsituationen als auch das Defensivverhalten im Verbund trainierte.. »Wir haben einen kompakten Eindruck gemacht und das ist das, was wir auch jetzt in der Woche trainiert haben«.

Auch die Kommunikation seiner Profis auf dem Platz beobachtete der Übungsleiter während den Trainingseinheiten und den Testspielen genau. »Vor allen Dingen ist in so einem Trainingslager natürlich das Gute, dass wenig Zuschauer da sind und ich genau höre, wie die Kommandos unter den Spielern sind. Die waren gut«.

Gut waren gegen die „Wölfe“ auch die Grundordnung und die in der Hinrunde oftmals fehlende Kompaktheit. Dies gilt es nun mit in die Rückrunde für die Mission Klassenerhalt zu nehmen. Spätestens im Spiel beim 1.FC Nürnberg in einer Woche wird sich dann zeigen, ob der VfL in der Lage sein und eine echte Chance haben wird, das gesteckte Ziel zu erreichen.

»Vorne haben wir genug Tore gemacht. Wir müssen als Mannschaft im Defensivverbund besser stehen und dann werden wir einige Punkte mehr machen und die Möglichkeit haben, das ganze Ding rumzureißen«, schaut Tobias Levels positiv auf die Rückrunde.

Doch ehe für die Borussen die Rückrunde beginnt, steht wie im letzten Jahr am Sonntag der Wintercup in der Düsseldorfer Esprit Arena auf dem Programm. »Wir regenerieren jetzt etwas und am Sonntag beim Turnier in Düsseldorf werden nochmals zwei Teams je 45 Minuten spielen«, kündigte Michael Frontzeck an. Im letzten Jahr triumphierte der VfL in Düsseldorf. Möge die Generalprobe mit einem erfolgreichen Ausgang  enden und den "Fohlen" Auftrieb für eine erfolgreiche Rückrunde geben…


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