Borussias 2. Trainingstag in Spanien: Brouwers und Jantschke optimistisch
Auch der zweite Trainingstag von Borussia Mönchengladbach an der spanischen Costa del Sol begann dem Namen gebührend mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad. Borussias Trainer Michael Frontzeck bat seine Profis am gestrigen Montagmorgen zur zweiten Trainingseinheit auf den Platz. Verzichten musste der Übungsleiter dabei und eventuell auch in den kommenden Tagen auf Torhüter Christofer Heimeroth.
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| Dante wieder im Balltraining (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de) |
Der 29-Jährige war bereits am frühen Montaggmorgen aus privaten Gründen vom Mannschaftsquartier in La Cala de Mijas abgereist. Ob Borussias derzeitige Nummer eins zur Mannschaft zurückkehrt und so auch die beiden Testspiele gegen Union Estepona und gegen den VfL Wolfsburg bestreiten kann, bleibt abzuwarten. »Das hängt davon ab, wie sich die private Situation in den nächsten Tagen entwickelt«, sagte Sportdirektor Max Eberl.
Ohne den Torhüter führte Michael Frontzeck bei der zweiten Trainingseinheit überwiegend Passspiel, Spielformen sowie zum Abschluss ein Trainingsspiel durch. Hierbei war der sich wieder an Bord befindende Dante noch nicht mit von der Partie. Der wiedergenesene Brasilianer, der sich in seiner Heimat auch mit Physiotherapeut Chris Weigl in Form brachte, war zunächst noch außen vor und absolviert stattdessen ein individuelles Aufbauprogramm mit Andreas Bluhm.
Wann der 27-Jährige wieder vollständig in das Mannschaftstraining integriert wird, muss abgewartet werden. Ebenso ‚verbieten‘ sich derzeit wohl Prognosen, ob der Abwehrchef zum Rückrundenstart in Nürnberg mitwirken kann. Die Borussen wollen den Innenverteidiger nach langer Ausfallzeit behutsam aufbauen.
Dagegen kann Roel Brouwers bereits wieder munter mitmischen. Der Niederländer ist nach seinem Außenband- und Kapselriss im linken Sprunggelenk im wahrsten Sinne des Wortes schon wieder mehr als gut zu Fuß und hinterlässt dabei in diesen Tagen einen guten Eindruck. »Es fühlt sich alles gut an. Im Moment habe ich keine Probleme und kann alles mitmachen«, freut sich Brouwers. »Es sind noch zwei Wochen in denen wir Zeit haben, um uns einzuspielen. Dann denke ich, dass ich für Nürnberg topfit bin«.
Topfit und dazu hochkonzentriert müssen auch seine Mannschaftskollegen zum Rückrundenstart sein, um gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen. »Wir wissen alle, wo wir im Moment stehen. Wir müssen versuchen, gemeinsam da rauszukommen«, weiß Brouwers. »Deswegen arbeiten wir hier und dann eine Woche in Gladbach, um gegen Nürnberg top fit zu sein. Gegen Nürnberg müssen wir dann mit einer Rückrunde beginnen, wo wir etwas gutzumachen haben«.
»Ich denke 25 Punkte, dann haben wir 35 Punkte, müssten eigentlich reichen«, rechnete der 29-Jährige vor und ergänzte abschließend: »Wir versuchen unser Spiel zu machen und so viel wie möglich Punkte zu holen. Dann schaffen wir es hoffentlich am Ende«.
Guter Dinge ist diesbezüglich auch Youngster Tony Jantschke, der nach langer Verletzungspause wieder in das Geschehen eingreifen kann und bei den täglichen Einheiten einen guten und agilen Eindruck hinterlässt. »Vor zwei Jahren waren wir in einer ähnlichen Situation. Damals haben wir es geschafft. Warum sollten wir es jetzt nicht auch schaffen?«, ist Jantschke optimistisch. »Wir wissen, dass es nur gemeinsam geht. Es ist natürlich nicht einfach. Letztes Jahr war es natürlich angenehmer, aber es ist so passiert. Da hängen wir alle mit drin. Wir wollen es alle gemeinsam packen und ich denke, das packen wir«. Es wäre durchaus mehr als wünschenswert, wenn die beiden Protagonisten am Ende Recht behalten…
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