Borussias Neuzugang aus Hannover glaubt an den Klassenerhalt
Mike Hanke war der erste Neuzugang des Winters bei Borussia Mönchengladbach. Der 27-Jährige kam von Hannover 96 an den Borussia-Park und soll mit seinen Toren dabei helfen, den VfL in der Fußball-Bundesliga zu halten. Der Stürmer ist davon überzeugt, dass die Mission Klassenerhalt ein positives Ende hat.
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| Mike Hanke stellte sich den Fragen der Journalisten (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de) |
»Es ist ein tolles Gefühl und ich wurde sehr herzlich empfangen. Ich kenne den einen oder anderen Spieler noch und habe mich natürlich sehr gefreut, sie wieder zu sehen und jetzt auch mit ihnen zusammenzuspielen«, gab Mike Hanke nach der ersten Trainingseinheit mit den neuen Mannschaftskollegen zu Protokoll. »Thorben Marx kenne ich von früher und mit Christofer Heimeroth habe ich die letzten Tage öfters telefoniert. Beide sind ebenso wie ich optimistisch, das wir das noch schaffen«.
Zuvor war der Rechtsfuß eine Stunde vor Trainingsbeginn aus New York kommend zur Mannschaft gestoßen. Dazu, dass der Mittelstürmer in der aktuell misslichen sportlichen Lage generell zum VfL gekommen ist, bedarf es seitens der Verantwortlichen offenbar keinerlei ‚Überredungskünste‘. »Nein absolut nicht. Ich bin zu 100% davon überzeugt das wir das schaffen«, unterstich Hanke. »Ich habe vorher schon einige Spiele der Borussia gesehen und ich kann nur sagen, dass nicht viel fehlt. Das bisschen erarbeiten wir uns jetzt. Was dazu noch fehlt, werden wir intern besprechen«.
Erarbeiten werden sich die Borussen und somit auch Mike Hanke in den kommenden Tagen die nötigen Grundlagen, um zunächst am 15.Januar im Spiel beim 1. FC Nürnberg zu bestehen. »Der Trainer weiß, was er zu tun hat, wie er uns scheuchen kann und soll. Dann werden wir topfit in die Rückrunde gehen. Dann müssen wir uns von Spiel zu Spiel beißen«, meint Hanke. »Nach vorne gibt es immer Torchancen, aber wir müssen kompakt stehen und weniger Tore rein bekommen«, weiß der 27-Jährige, dass der gerade der in der Hinrunde wacklige Defensivverbund stabiler werden muss. »So gewinnt man dann Spiele«.
Gewinnen konnten die Borussen in der Hinrunde lediglich zwei. Eine Bilanz, die es in der Rückrunde ebenso zwingend zu verbessern gilt. Eine generell schwierige Mission, der sich Mike Hanke bewusst ist, ihn dennoch nicht davon abgehalten hat, vom Tabellenvierten zum Schlusslicht zu wechseln. »Ich habe gesagt, dass ich das bei Borussia mache, weil ich mich darauf freue. Ich freue mich, dass ich hier wieder Fußballspielen kann«, sagt Hanke, der in Zukunft das Trikot mit der Nummer 19 tragen wird und der sich als Strafraumspieler in den einzelnen Spielsystemen dennoch als »variabel« einsetzbar sieht.
So wird sich der Ex-Hannoveraner in der recht kurzen Vorbereitungsphase mit seinen neuen Mannschaftskollegen einspielen und versuchen, in der Rückrunde das ‚Wunder‘ zu realisieren. »Wir brauchen nicht drum rum reden, dass es für Borussia bis zum Schluss um den Abstieg geht«, ist sich der Stürmer bewusst. »Von daher müssen wir jedes Spiel so angehen, als wäre es ein Endspiel. Wir haben jetzt natürlich viel Arbeit vor uns. Doch es ist ja nicht so, dass Borussia in der Hinrunde chancenlos war. Wie gesagt, ich bin optimistisch, dass wir das schaffen und freue mich einfach drauf«.






