Der Niederländer erwägt offenbar Gespräche im Winter
Im Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern München galt es für Borussias Trainer Michael Frontzeck, Thorben Marx im defensiven Mittelfeld zu ersetzten -der 29-Jährige hatte in Kaiserslautern die fünfte Gelbe Karte gesehen. Roman Neustädter erhielt den Vorzug vor Marcel Meeuwis, der diesbezüglich wohl anderer Meinung ist.
»Roman trainiert gut und hat gute Freundschaftsspiele gemacht. Ich glaube, dass es ein ordentliches Spiel war. Das spricht überhaupt nicht gegen Marcel Meeuwis. Er ist ein anderer Spielertyp, der klarere Sechser. Von daher habe ich mich für Roman entscheiden. In der Kombination war das im zentralen Mittelfeld denke ich okay«, begründete Michael Frontzeck die Aufstellung von Roman Neustädter gegen Bayern München.
Eine taktische Maßnahme, mit der Marcel Meeuwis offensichtlich alles andere als d’accord geht, denn der Niederländer fände es gerade aufgrund der vielen Gegentore für Borussia besser, wenn in der Mitte defensiver gespielt würde. »Mit zwei verteidigenden Mittelfeldspielern im Zentrum hat man viel mehr Sicherheit«, sagt der 30-Jährige in der niederländischen Zeitung Provenciale Zeeuwse Courant.
Die derzeitige Unzufriedenheit des Niederländers, der in es der laufenden Saison bisher auf lediglich zehn Minuten Einsatzzeit brachte, ist durchaus nachvollziehbar. »Nein, ich möchte jetzt keine dummen Kommentare abgeben. Es ist mein persönliches Problem, aber ich habe keines mit dem Trainer. Wir haben nur unterschiedliche Auffassungen, welches für Borussia das beste Spielsystem ist«, antwortete Meeuwis auf die Frage, ob er nun persönliche Konsequenzen ziehen möchte.
Beim VfL hat Marcel Meeuwis hat noch einen Vertrag bis zum 30.06.2012. Gut möglich, dass der 30-Jährige im Winter das Gespräch mit Trainer Michael Frontzeck und Sportdirektor Max Eberl sucht. »Wenn sich die Situation nicht ändert, will er sich im Winter mit den Verantwortlichen an eine Tisch setzen«, wie die Zeitung abschließend schreibt.





