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Sebastian Schachten: »Dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen lassen«

Der 25-Jährige Beidfuß war zu Gast bei Radio 90,1

Jeden Mittwoch ist beim Mönchengladbacher Radiosender 90,1 Zeit für die Sendung ‚Borussia hautnah‘. Gestern begrüßte Moderatorin Petra Koch den Defensiv-Allrounder Sebastian Schachten, der erstmals nach seiner Rückkehr zur Borussia aus Paderborn Rede und Antwort stand. In den 60-Minuten fand Telefongast und Förderer Pavel Dotchev lobende Worte über den 25-Jährigen, der unter Anderem über seine Rückkehr, über seine bisherigen Einsätze und über das kommende Spiel gegen seinen Ex-Club Werder Bremen sprach. Fohlen-Hautnah hat das Gespräch mit Sebastian Schachten zusammengefasst.

Petra Koch: Abgesehen von dem Wehmutstropfen, dass Sebastian Schachten jetzt ein Spiel gesperrt ist, läuft es eigentlich hervorragend. Sebastian, du hattest hier ein gutes Comeback und machst eine richtig gute Figur auf der linken Seite. Würdest du mir da so zustimmen?

Sebastian Schachten: Erst mal vielen Dank für das Kompliment. Ich freue mich natürlich, wenn das so gesehen wird und ich denke, es war ganz ordentlich, was ich gespielt habe. Leider kam jetzt diese rote Karte, aber, du hast es ja auch schon gesagt, zum Glück nur für ein Spiel, so dass ich nächste Woche wieder dabei sein kann.

Petra Koch: Alles andere wäre auch ein Witz gewesen, oder?

Sebastian Schachten: Ich möchte das eigentlich kommentieren, aber ich denke, dass es eine gelbe Karte vielleicht auch getan hätte.

Petra Koch: Ich glaube, am gleichen Tag hat es ein Spiel gegeben, wo es gelb für so etwas gegeben hat. In Frankfurt war das. Das Blöde ist, dass man nicht ein einheitliches Maß findet.

Sebastian Schachten: Genau, mit Sicherheit. Ich denke, bei uns kommen natürlich momentan ein paar Entscheidungen dieser Richtung hinzu. Diese war sicherlich nicht die einzige. Aber gut, vielleicht kommt es irgendwann auch wieder so, dass solche Sachen für uns entschieden werden. Eine Ausrede soll es aber nicht sein.

Petra Koch: Wir wollen noch über vieles reden, Kommen nun zuerst mal zur Rubrik Persönliches. 1. Was kannst du überhaupt nicht leiden? 2. Was magst du besonders? 3. Drei Dinge, die man mit auf eine Insel nehmen muss? 4. Wenn du die Macht hättest auf der Welt etwas zu verändern, was wäre das? 5. Lebensmotto/Lebensphilosophie?

Sebastian Schachten: Zu 1: Mit Ungerechtigkeit habe ich ein Problem. Zu 2: Apfelschorle. Zu 3: Ein Badetuch, eine Shorts und eine Sonnenbrille. Zu 4: Ich würde gegen Ungerechtigkeit vorgehen, was natürlich nicht ganz so einfach ist. Wen ich die Macht hätte, irgendetwas auf der Welt zu verändern, dann würde ich versuchen, irgendwie die Ungerechtigkeit zu verändern, wobei das sicherlich nicht ganz einfach sein wird.

Zu 5: Ein Motto, wo nach ich lebe habe ich nicht, aber ich versuche einigermaßen gradlinig durchs Leben zu gehen und versuche, anderen gegenüber gerecht zu sein und sie respektvoll zu behandeln. Ich hoffe, dass mir das bisher ganz gut gelingt.

Petra Koch: Wir haben gerade schon mal Geduld angesprochen. Hast du Geduld gelernt?

Sebastian Schachten: Ja, mit Sicherheit. Ich bin von Natur aus eigentlich kein geduldiger Mensch. Mir wurde dann in recht eigenartiger Weise in den letzten drei Jahren aufgezeigt, dass man im Leben doch ab und zu ein bisschen Geduld mitbringen muss. Das musste ich dann zwangsläufig lernen, auch wenn ich immer noch nicht besonders geduldig bin.

Petra Koch: Das Jahr beim SC Paderborn in der 2.Liga, wie würdest du das im Nachhinein bewerten?

Sebastian Schachten: Im Nachhinein war es sicherlich ein Glücksgriff für mich. Als wir damals zusammen die Entscheidung getroffen haben, dass ich mich dahin ausleihen lasse, dann ist natürlich erst mal so, dass man denkt, ob das der richtige Schritt ist. Im Nachhinein hat es sich glaube ich als Goldwert herausgestellt.

Wir haben eine super Saison gespielt und ich denke, dass ich auch eine super Saison gespielt habe. Wir sind als Aufsteiger 5. geworden, was uns wohl die wenigsten zugetraut haben oder hatten. Von daher war es für mich persönlich natürlich überragend. Ich habe 30 Spiele gemacht und habe so genau das erreicht, was wir damals zusammen mit Borussia beschlossen hatten.

Petra Koch: Für dich war es ja wahrscheinlich auch wichtig mal zu sehen, dass man eine Saison durchspielen kann, oder?

Sebastian Schachten: Ja. Nach den zwei Jahren davor mit fast 1,5 Jahren ununterbrochenen Verletzungen war es goldwert und für mich persönlich natürlich auch eine super Sache das man merkt, es geht noch und der Körper diese Belastung mit macht. Es war genau die richtige Entscheidung.

Petra Koch: Nach dem Jahr war es gar keine Frage, ob du da bleibst bzw. wieder zurück kommst, sondern es war von vornerein so festgelegt, dass du zurück kommst und Borussia wollte auch, dass du zurück kommst…

Sebastian Schachten: Ja. Es war so, dass Borussia mir relativ früh signalisiert hat, dass sie mich zurück haben wollen. Die Gespräche gingen dann im Februar/März ziemlich schnell über die Bühne. Es hat mich natürlich geehrt, dass man auch von Seiten der Borussia gesagt hat, dass ich da gut gespielt habe. Von daher stand es für  mich völlig außer Frage, nicht zurückzukommen.

Petra Koch: Der Allrounder Sebastian Schachten, wenn ich das mal so nennen darf. Du bist für mehrere Positionen durchaus zu gebrauchen. Ist für eine Mannschaft ja auch immer eine Verstärkung, wenn er denn fit ist…

Sebastian Schachten: Das sollen andere beurteilen. Ich denke, dass ich es in den letzten Wochen ganz ordentlich gemacht habe, der Mannschaft zu helfen. Auf welcher Position das ist, ist mir eigentlich egal. Gerade auch natürlich dann, wenn wir Verletzungssorgen oder gesperrte Spieler haben.  Ich versuche einfach nur, der Mannschaft zu helfen. Ich denke, dass ich das ganz gut gemacht habe.

Petra Koch: Es zieht sich eigentlich wie ein Roter Faden so durch die bisherige Hinrunde, dass ihr zum Teil richtig gut spielt - lassen wir mal Stuttgart weg, aber ansonsten gut spielt und euch nicht wirklich belohnt. Woran liegt so was?

Sebastian Schachten: Ja. Wenn man die letzten Wochen zusammenfasst, dann haben wir für das, was wir gespielt haben, zu wenig Punkte. Das ging mit Schalke los, dann über Wolfsburg, wo wir gegen einen starken Gegner eigentlich unser bisher bestes Spiel gemacht haben, und jetzt natürlich in Hoffenheim. Da haben wir zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gespielt.

Eine erste super Halbzeit und dann bringen wir das Spiel nicht nach Hause. Das ist natürlich schon irgendwo ärgerlich für uns alle, weil wir uns einfach nicht für die gute Arbeit, die wir gemacht haben, belohnt haben. Wie ich schon sagte. Eigentlich haben wir für das, was wir gespielt haben, zu wenig Punkte geholt.

Petra Koch: Ähnlich war es eigentlich auch jetzt wieder in Hoffenheim. Ihr spielt eine richtig gute erste Halbzeit, ihr habt alles im Griff und es sieht so aus, als würde Hoffenheim gar nicht zurechtkommen, und dann ist nach der Pause alles anders. Man versucht ja so was zu analysieren. Ich weiß, man kann im Fußball nicht immer alles erklären, aber auch ihr seid ja wahrscheinlich schon mal nach Erklärungen auf der Suche, die einem ja auch wieder so ein bisschen Sicherheit geben würden…

Sebastian Schachten: Wie du sagst. Ganz so einfach ist es eben im Fußball nicht. Wenn wir die ganze Woche gewusst hätten, dass es an dieser einen Sache gelegen hat, dann hätten wir das mit Sicherheit schon abgestellt. Es zieht sich durch die letzten zwei, drei Spiele. In Schalke, wo wir eigentlich schon dachten, okay, das bringen wir nach Hause, kriegen wir es nicht über die Zeit.

Gegen Wolfsburg glaube ich, war einfach auch ein bisschen Pech dabei. Jetzt in Hoffenheim, wo wir Fehler gemacht haben, die wir nicht hätten machen müssen. Daran arbeiten wir und die versuchen wir abzustellen. Ich bin eigentlich auch ganz frohen Mutes, dass wir das schon am Wochenende hinbekommen. Leider kann ich daran nicht mitwirken.

Petra Koch: Gegen deinen Ex-Club. Sebastian, wenn ich mal so ganz provokativ sage, auf die Ersatzbank hast du keine Lust. Stimmt das?

Sebastian Schachten: Auf die Ersatzbank hat man als Fußballer glaube ich nie Lust. Darauf hatte ich noch nie Lust drauf und habe auch jetzt keine Lust drauf, aber es gehört natürlich auch mal zum Fußball dazu, dass man auch mal draußen sitzt. Solange ich nicht verletzt bin ist das natürlich immer noch das bessere Übel, als gesperrt zu sein und auf der Tribüne zu sitzen. Das ist das Schlimmste überhaupt und wünscht man keinem Fußballer.

Petra Koch: Ich meinte es eher dahingehend, dass du jetzt 25 bist. Da geht für dich die Karriere eigentlich jetzt erst richtig los, würde ich sagen. Kann man das so sagen?

Sebastian Schachten: Mit Sicherheit, denn zwei Jahre meiner Karriere kann man streichen, auch wenn ich da außerhalb des Platzes sicherlich eine Menge gelernt habe. So gesehen geht es dann jetzt los und ich hoffe, dass wir jetzt auch demnächst die Erfolge wieder einfahren und ich dazu beitragen kann. Das wäre dann eine schöne Sache.

Petra Koch: Ich nehme an, es ärgert sich, dass die Sperre ausgerechnet auf Werder Bremen, deinen Ex-Club, fällt. Du hast dort gespielt und bist von dort auch zur Borussia gekommen. Wie sehr ärgert dich das?

Sebastian Schachten: Erst mal ärgert mich natürlich die Sperre tierisch, weil ich die jetzt eigentlich gar nicht mit eingeplant hatte und mir nicht besonders gelegen kommt. Das es dann auch noch gegen Bremen ist, wo ich damals hingegangen bin, ist natürlich vielleicht noch doppelt ärgerlich wobei es eigentlich keine Rolle spielt. Wenn man sich ein Spiel von der Tribüne aus ansehen muss, dann ist das immer nicht schön, aber glücklicherweise nur für ein Spiel. Da bin ich froh drüber.

Petra Koch: Du bist wie schon gesagt, auch eine Zeit bei Werder Bremen gewesen. Auch da wahrscheinlich mit der Option, irgendwann mal 1. Mannschaft spielen und sich durchzusetzen?

Sebastian Schachten: Mit Sicherheit hat man mir damals als junger Spieler auch gesagt, dass die Option besteht. Das hat dann leider nicht geklappt und von daher wäre es jetzt natürlich schön, am Wochenende gegen den alten Verein zu spielen. Ich hatte dort eine lehrreiche Zeit, aber der Verein ist für mich abgehakt und habe damit auch nichts mehr zu tun.

Petra Koch: Trotzdem schauen wir mal drauf, auch wenn du nicht spielst. Die letzten Spiele zu Hause gegen Werder Bremen waren eigentlich immer ordentlich…

Sebastian Schachten: Ja. Ich glaube, dass uns Werder Bremen auch liegt. Die Art, wie sie Fußball spielen denke ich, kommt uns entgegen und wie du schon sagst, die Bilanz ist glaube ich weitaus positiver als gegen Hoffenheim. Von daher denke ich, dass wir da am Wochenende etwas holen werden.

Petra Koch: Es ist ja so, dass man zu Hause auf diesen Dreier wartet. Ich glaube, dass euch dieser Dreier sowieso mal richtig gut tun und vielleicht auch eine Last von euren Schultern nehmen würde.

Sebastian Schachten: Ein Dreier an sich tut immer gut. Aber klar, zu Hause wäre es natürlich besonders schön. Der wird auch wieder kommen. Ich glaube wichtig ist, dass wir ruhig bleiben und uns auf unser Spiel konzentrieren, wie wir das eigentlich in den letzen Wochen ganz gut gemacht haben - das da zu wenig Punkte rausgekommen sind ist eine andere Sache.

Ich kann es eigentlich nur noch mal wiederholen, wenn wir es am Wochenende schaffen, unser Spiel wie in der ersten Halbzeit in Hoffenheim über 90 Minuten zu zeigen, dann glaube ich, ist die Qualität in der Mannschaft da und dann bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir die drei Punkte holen werden.

Petra Koch: Wenn du dir den Verlauf der Hinrunde so anguckst und ich nehme an, du hast auch in Paderborn die Mannschaft beobachtet und hast sicherlich geschaut, was so passiert ist. Hat es dich ein bisschen überrascht, dass es in der Hinrunde jetzt doch so mühsam wird?

Sebastian Schachten: Es ist ja nicht zu planen. Wenn man jetzt mal Hannover 96 nimmt oder Hertha BSC Berlin ist vielleicht noch besser. Sie haben schon von UEFA-Cup und Champions League  geträumt und müssen jetzt auf einmal schauen, dass sie es schaffen, überhaupt in die 1.Liga reinzukommen. Deshalb glaube ich, darf man nicht mit so verschlossenen Augen an die Sache gehen.

Sicherlich haben wir gehofft, dass wir ein paar Punkte mehr haben, das ist jetzt nicht so. Mit der Situation müssen wir umgehen und das werden wir auch. Die Stimmung in der Mannschaft ist trotzdem gut weil wir glaube ich alle wissen, dass wir eine gewisse Qualität haben. Letztes Jahr war es ja auch so, dass eine gewisse Zeit ohne Sieg da war. Daraus hat sich die Mannschaft heraus gekämpft und das werden wir dieses Jahr auch wieder schaffen. Das steht für mich völlig außer Frage.

Petra Koch: Wenn jetzt schon so die düsteren Szenarien gemalt werden, was ja zum Teil schon passiert, hier in dieser Stadt - lächelt ihr drüber, lest ihr es besser gar nicht oder schaut gar nicht?

Sebastian Schachten: Man kann auch nicht alles schönmalen, das ist auch ganz klar. Wir haben zu wenig Punkte geholt, das sagt die Tabelle ja. Trotzdem dürfen wir uns jetzt natürlich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wichtig ist, dass wir weiter gut arbeiten. Da sind wir in dieser Woche gerade dabei, uns vernünftig auf Werder Bremen vorzubereiten. Es bringt ja nichts, wenn wir selbst unruhig werden und sagen Mensch, wie sollen wir das noch schaffen.

Dann wären wir glaube ich falsch am Platz. Ich kann es nur wiederholen - wir haben genügend Qualität in der Mannschaft und wenn wir es wirklich schaffen, 90 Minuten so zu spielen wie in der ersten Halbzeit gegen Hoffenheim, dann  wird es schwer uns gerade zu Hause mit den Fans zu schlagen.

Petra Koch: Kommen wir zu fünf Fragen, auf die man nur mit ja oder nein antworten darf. 1. Als Tennisprofi wäre ich auch erfolgreich gewesen? 2. Geduld habe ich mittlerweile gelernt? 3. Ich bin ein Kopfmensch? 4. Ich habe wieder richtig Spaß beim Fußball? 5. Für mich geht die Karriere erst richtig los.

Sebastian Schachten: Zu 1: Nein. Zu 2: Ja. Zu 3: Ja. Zu 4: Ja. Zu 5: Hoffe ich, ja.

Petra Koch: Deine Freundin ist oft hier, aber noch nicht immer. Das ist auch noch so ein bisschen eine Baustelle. Es wäre schöner, wenn sie ganz hier wäre…

Sebastian Schachten: Ja. Wir haben das Glück gehabt, in Paderborn ein Jahr zusammen zu wohnen. Das hat denke ich von meiner Seite, wenn sie da jetzt nicht gleich anruft und was anderes behauptet, ganz gut geklappt. Mal schauen, wie es jetzt in der nächsten Zeit weiter läuft, aber ich denke, dass wir dann irgendwann hoffentlich auch zusammenziehen.

Petra Koch: Nach Mönchenglabdach? Du hast noch bis zum Sommer Vertrag. Hat es da schon Gespräche gegeben?

Sebastian Schachten: Ja, hoffentlich. Nein, noch nicht. Jetzt wollen wir uns auch erst mal aufs Fußballspielen konzentrieren und dann kommt der Rest. Ich habe das neulich schon mal gesagt. Ich fühle mich hier sehr wohl und es wäre eine Ehre für mich, wenn ich hier bleiben könnte. Ich habe hier sehr viel Spaß in Gladbach und dann hoffentlich auch mit meiner Freundin.

Petra Koch: Aber mal ganz ehrlich. Ich meine, wenn sie dich ausgeliehen und jetzt wieder zurückgeholt haben wäre es ja jetzt eigentlich blöd, wenn sie in einem Jahr nicht verlängern, oder?

Sebastian Schachten: (lacht). Wie gesagt. Ich kann es nur wiederholen, dass ich mich natürlich freuen würde, aber momentan geht es erst mal darum, dass wir kurzfristig am Wochenende drei Punkte holen und dann hoffe ich, dass ich wieder meine Leistung zeigen kann. Dann sehen wir auch weiter, was diese Dinge betrifft.

Petra Koch: Einigen wir uns darauf. Es hat mich gefreut. Ich wünsche dir alles Gute, dass du verletzungsfrei bleibst. Danke Sebastian.

Sebastian Schachten: Dankeschön.


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