Filip Daems: »Haben uns schnell geeinigt«
Borussia Mönchengladbach hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Abwehrspieler Filip Daems offensichtlich um zwei weitere Jahre bis zum 30.06.2013 verlängert. Damit bestätigte der Kapitän nach der Trainingseinheit am Mittwochmorgen eine derartige Meldung der belgischen Medien von gestern Abend. Die offizielle Bestätigung seitens der Borussia steht allerdings noch aus.
»Ja, das stimmt. Ich habe gestern meinen Vertrag verlängert«, bestätigt der 31-Jährige, der seit Januar 2005 bei der Borussia spielt und somit nach Tobias Levels der dienstälteste Borusse ist. »Der Verein wollte weiter mit mir arbeiten und ich wollte auch. »Ich bin schon lange bei Borussia und fühle mich wohl. Deshalb haben wir uns auch schnell geeinigt«, so der Kapitän weiter.
Ob der dann 34-Jährige seine aktive Laufbahn beendet, lässt er noch offen. »Das muss man dann schauen. In zwei Jahren kann noch viel passieren, aber ich hoffe, dass ich noch lange gesund bleibe und danach auch noch spielen kann«, sagt Daems, der in seiner derzeitigen belgischen Heimat Geel mit dem Fußballspielen begann.
Aufgrund der derzeitigen Ausfälle von Roel Brouwers und Dante kommt Filip Daems derzeit im Abwehrzentrum zum Einsatz und zeigte dort an der Seite von Bamba Anderson bis dato ordentliche Leistungen. »Für mich spielt es keine Rolle, ob ich innen oder links spiele. So lange Roel und Dante noch fehlen denke ich, dass ich in der Innenverteidigung spielen werde. Was dann passiert, werden wir sehen«, antwortete der 31-Jährige auf die Frage ob die Innenverteidigung auch in Zukunft eine Option sein kann.
In jedem Fall wird Borussias Kapitän also auch am kommenden Sonntag bei der TSG 1899 Hoffenheim in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen. »Die Spiele gegen Frankfurt und Stuttgart, die uns so nicht mehr passieren dürfen, sind passé. Daraus haben wir gelernt«, ist Daems überzeugt, dass der VfL im Gegensatz zur letzten Länderspielpause besser aus den Startlöchern kommt. »Wir müssen jetzt auf die Leistungen der letzten beiden Spiele gegen Schalke und Wolfsburg aufbauen und wir müssen da weiter machen, wo wir vor der Länderspielpause aufgehört haben«.
Der kommenden Aufgabe im Kraichgau sieht der Kapitän zuversichtlich entgegen. »Hoffenheim ist eine richtig gute Mannschaft mit viel Selbstvertrauen. Sie sind besser drauf wie im letzten Jahr. Wir müssen dort so auftreten, wie wir auswärts auch schon aufgetreten sind, gut stehen und von unseren Stärken ausgehen. Nach vorne haben wir Möglichkeiten genug und wir kreieren in jedem Spiel unsere Chancen. Wenn wir daran anknüpfen, wo wir vor zwei Wochen aufgehört haben, dann ist auch dort ein Sieg möglich«.





