Borussias Trainer nach Schalke mit seiner Mannschaft zufrieden
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte Borussia Mönchengladbach in der Veltins Arena „Auf Schalke“ wieder ein positives Ergebnis feiern. 2:2-Unentschieden hieß es am Ende gegen den Champions League Teilnehmer. Borussias Trainer Michael Frontzeck konnte nach einer schwierigen Woche mit seiner Mannschaft unter dem Strich zufrieden sein.
Gerade nach der Klatsche in Stuttgart und auch unter der Woche hatte Michael Frontzeck einiges an Arbeit zu verrichten, denn drei Niederlagen in Folge waren nicht spurlos an seiner Mannschaft vorbeigegangen. »Jeder der Fußball gespielt hat weiß, wie schwierig es für jede Mannschaft auf diesen Planeten ist, nach so einer Klatsche, wie wir sie vor genau einer Woche in Stuttgart bekommen haben, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen«, sagte Frontzeck nach dem 2:2 gegen den FC Schalke.
Borussias Trainer änderte seine Mannschaft bis auf den gelbgesperrten Mo Idrissou auch gegen die „Knappen“ nicht. Die Spieler zahlten dem 46-Jährigen das Vertrauen mit einer ansprechenden Leistung und einem Punkt zurück, der im Vorfeld nicht zwingend zu erwarten war. »Aus meiner Sicht hat sie heute ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Sie hat mehrere gute Kombinationen gespielt, die richtig gut aussahen. Ein riesen Kompliment für das, was sie heute auf den Platz gebracht hat«, lobte Frontzeck.
»Es ist ganz einfach so, dass man heute ein stückweit stolz sein kann auf das, was die Mannschaft nach dieser schwierigen Woche heute abgeliefert hat. Schalke war für uns ein harter Brocken und das haben wir unter dem Strich insgesamt gut gelöst«, so Borussias Trainer weiter.
Für den VfL einziger Wehmutstropen, dass nach der starken ersten Halbzeit und einer daraus resultierenden 2:0-Führung lediglich ein Remis raussprang, bei dem drei Minuten zum Sieg fehlten. »Wir hätten sicherlich gerne drei Punkte geholt. Das es dann schlussendlich nicht gereicht hat, hängt sicherlich auch mit der Qualität der Schalker zusammen, die individuell natürlich immer in der Lage sind, was zu kreieren«, fasste der 46-Jährige zusammen.
Doch insgesamt traten die Borussen in Gelsenkirchen so auf, wie es sich ihr Trainer auch in Zukunft vorstellt. »Ich habe heute insgesamt keinen Spieler gesehen, der abgefallen ist. Das ist auch der Ansatz, den wir haben müssen. Wenn alle in etwa an ihr Limit gehen, dann sind wir in der Lage, guten und attraktiven Fußball zu spielen und vor allen Dingen gegen den Ball als kompakte Einheit zu arbeiten«.
Gerade im Spiel gegen den Ball und in Sachen Kompaktheit zeigte sich die Borussia im Gegensatz zu den letzten beiden Auftritten stark verbessert. »Auch in der ersten Halbzeit hatte Schalke zwar die ein und andere Kombination, aber wir haben relativ wenig zugelassen und haben es im Verbund gut hinbekommen«, zeigte sich Frontzeck zufrieden.
Bei den „Knappen“ wäre ein Sieg sicherlich möglich gewesen, doch nach der roten Karte für Roel Brouwers zwölf Minuten vor Schluss erhöhte die Truppe von Felix Magath die Schlagzahl. »Schalke hat dann noch mehr riskiert. Dann wird der Druck nach hinten heraus natürlich größer. Es war aber immer so, dass wir durch unsere Konter gefährlich waren. Es ist aber müßig darüber zu spekulieren, ob wir das Spiel mit elf Mann gewonnen hätten«, sagte Frontzeck.
Unter dem Strich können die Borussen jedoch mit dem Punkt leben. Man ist wieder in der Spur, wie es auch Thorben Marx sagte, und kann nun mit einem positiven Erlebnis in die kommende Aufgabe gegen den VFL Wolfsburg gehen.
»Wolfsburg ist eine sehr gute Mannschaft mit exorbitant guten Stürmern und Diego dahinter. Da müssen wir schon eine ähnliche Leistung abrufen wie gegen Schalke, damit wir da auch einen schönen Nachmittag haben können«, weiß Michael Frontzeck, der sich die „Wölfe“ im Heimspiel gegen den SC Freiburg live angeschaut hat, worauf es dann ankommt.
Damit es schöner Nachmittag wird, muss die Borussia auch gegen den qualitativ stark besetzten VFL Wolfsburg alles in die Waagschale werfen, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Michael Frontzeck wird dazu in der Vorbereitung an einigen Rädchen drehen müssen. »Auf Wolfsburg müssen wir uns jetzt konzentriert vorbereiten. Das größte Rädchen im Fußball ist Vertrauen«.





