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Borussia vor Frankfurt: Fragezeichen hinter Marx und Matmou

Weiterhin Geduld bei de Camargo gefragt, strahlender Vater Dante

Nach dem länderspielfreien Wochenende, das Borussia Mönchengladbach dazu genutzt hat, ein Testspiel bei Drittligist Rot-Weiss Ahlen zu absolvieren, hat die Mannschaft die Vorbereitung für das kommende Bundesligaheimspiel gegen Eintracht Frankfurt aufgenommen. Neben den sich noch auf Länderspielreise befindlichen Profis standen Borussias Trainer Michael Frontzeck dabei weitere Spieler nicht zur Verfügung.

Pünktlich um 16:00 Uhr heute Mittag betraten die Spieler bei strahlendem Sonnenschein das Trainingsgelände am Borussia-Park. Igor de Camargo und Karim Matmour suchten die wenigen Zaungäste dabei jedoch vergebens. Der Algerier wurde nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft, wo er im Spiel gegen Tansania aufgrund von anhaltenden Problemen an der Achillessehe nicht zum Einsatz kam, eingehend untersucht.

Derzeit erscheint ein Einsatz gegen die Eintracht aus Frankfurt eher unwahrscheinlich. »Ich habe noch Probleme an der Achillessehne und weiß derzeit nicht, wann ich wieder trainieren kann. Ich muss mich zu 100 Prozent fit fühlen. Es kann schnell gehen, es kann aber auch noch Wochen dauern«, so der 25-Jährige.

Gleiches gilt für Igor de Camargo, der ebenso noch nicht wieder trainieren kann und bei der heutigen Einheit im Kraftraum blieb. »Ich fühle mich gut, aber um zu spielen, reicht es noch nicht. Ich muss bei 100 Prozent sein und das bin ich auch vom Kopf her noch nicht. Ich bin natürlich zur Borussia gekommen, um zu spielen, aber ich mache mir da keinen Druck. Ich arbeite jeden Tag, um so schnell wie möglich zur Mannschaft zurückzukehren. Das ist jetzt aber noch ein bisschen zu früh. Wir gehen es langsam an und dann schauen wir von Tag zu Tag«, nimmt der belgische Nationalspieler seine Rückkehr forciert und in Ruhe in Angriff.

»Das gehen wir in Ruhe an. Es gibt im Leben auch Dinge, die man nicht erzwingen kann«, hat auch Michael Frontzeck keine Eile.  Während für den übrigen Teil des Profikaders überwiegend Ballbehandlung, Passspiel und ein Trainingsspiel auf dem Programm standen, so absolvierten Jean-Sébastien Jaurès und Thorben Marx nach ihren halbwegs überstandenden Blessuren ein individuelles Training mit Physiotherapeut Andreas Bluhm.

Es ist in Ordnung, aber es reicht noch nicht für die Mannschaft. »Ich dachte in der letzten Woche, dass es kein Problem darstellt, aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich habe die Hoffnung zwar noch nicht aufgegeben aber es ist jetzt nicht so, dass ich sage, ich kann ins Mannschaftstraining einsteigen. Ich weiß noch nicht, ob es für Samstag reicht«, will sich der Routinier noch bis kommenden Mittwoch Zeit geben, um mit Michael Frontzeck eine endgültige Entscheidung zu treffen.

»Das wird wieder ein ganz anderes Spiel als das gegen Leverkusen. Gegen solche Mannschaften weiß du, dass du aus der Defensive herausspielen kannst, gegen Frankfurt wird da natürlich viel mehr erwartet. Wir haben genügend Selbstvertrauen um zu sagen, dass wir das Heimspiel gewinnen wollen. Viel einfacher als gegen Nürnberg wird es aber nicht«, richtet Marx die Blicke auf den kommenden Gegner.

Ob der 29-Jährige gegen die „Adler“ auflaufen kann, bleibt also abzuwarten. Michael Frontzeck wird also in den kommenden Tagen gerade auch bei Thorben Marx genau hinschauen. Gänzlich verzichten möchte Borussias Trainer auf den defensiven Mittelfeldspieler derzeit aber noch nicht. »Er ist das Wochenende über behandelt worden und hat heute die Belastung gesteigert. Da muss man jetzt mal die Woche abwarten, ob es für das Wochenende reicht. Ich schreibe Thorben jetzt aber für das Spiel gegen Frankfurt noch nicht ab«.

Nach rund 90 Minuten beendete Michael Frontzeck die erste Trainingseinheit vor dem Spiel gegen die Eintracht. Freudenstrahlend verließ der frisch gebackene Vater Dante den Trainingsplatz. »Ich bin glücklich und froh, dass mein Sohn und meine Frau gesund sind. Das ist das Wichtigste. Nun hoffe ich, dass ich gegen Frankfurt für ihn, meine Familie und für die Borussia ein Tor erzielen kann«, gab der freudenstrahlende Brasilianer zu Protokoll, der bei der seines Sohnes Diogo Geburt dabei war. Dagegen hätte sicherlich am Samstag und auch generell keiner etwas…


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