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HomeFohlenelfNews & HintergründeMax Eberl: »Wir sind glücklich, werden aber nicht wahnsinnig«

Max Eberl: »Wir sind glücklich, werden aber nicht wahnsinnig«

Standpunkte nach Leverkusen - Borussias Sportdirektor

Mit 6:3 gewann Borussia Mönchengladbach am gestrigen Sonntag gegen Bayer Leverkusen und ließ mit der Art und Weise so manches Fußballerherz höher schlagen. Nach dem Spiel gegen die Werkself stellte sich wie nahezu gewohnt auch Borussias Sportdirektor den Fragen.

Max Eberl über…

…die vorherigen 16 sieglosen Spiele in Leverkusen:

»Vor dem Spiel habe ich mit einigen Journalisten vom Fernsehen gesprochen. Diese haben gefragt - Was macht ihr eigentlich hier, 26 Jahre ohne Sieg, ihr seid nicht so gut drauf, also könnt ihr eigentlich schon nach Hause fahren. Diese Aussagen fand ich sehr beachtlich und daher finde ich es schön, dass im Fußball eben alles möglich ist. Für den Zuschauer war es sicherlich sehr unterhaltsam und wir sind froh, dass wir diese Serie nun endlich geknackt haben«.

…die Mannschaftsleistung beim 6:3-Erfolg:

»Wie die Mannschaft aufgetreten ist - das war ein nahezu perfektes Auswärtsspiel. Ich denke, dass wir gut gespielt haben und vor allem gegen eine so spielstarke Mannschaft wie Leverkusen keine Angst hatten, Fußball zu spielen. Wir haben immer wieder mutig nach vorne gespielt ohne die Bälle lang zu schlagen. Dieses schnelle Spiel in die Spitze, was sich der Trainer mit seinem Stab vorgestellt hat, das hat heute gut funktioniert«.

…Doppeltorschütze Patrick Herrmann:

»Wenn Rudi Völler Patrick Hermann zu einem tollen Spiel gratuliert hat, dann kann ich nur sagen, dass der Vertrag lang genug ist. Da muss Rudi gar nicht erst gucken. Ich denke, dass Patrick auch in der Rückrunde der letzten Saison schon gezeigt hat, was er kann und das Michael Frontzeck ihn eben bei solchen Gegnern wie Leverkusen bringt, weil er gegen diese gut agiert. Jetzt ist er auch noch torgefährlich geworden. Dass kannte ich aus der Jugend eher nicht so von ihm, was mich aber natürlich freut«.

…die „Doppel-6“ mit Thorben Marx und Michael Bradley:

»Glück hat oft der Tüchtige und ich denke, das kann man der Mannschaft heute zusprechen, denn es war heute eine sehr, sehr gute Leistung. Gegen einen solchen Gegner muss aber auch alles zu 100% stimmen. Die beiden „6er“ haben sehr gut gegen den Ball gespielt und unterstützt von den Außenbahnen die Räume für Leverkusen eng gemacht. Dadurch hat Leverkusen am Ende auch nur mit langen Bällen spielen können«.

…Juan Arango:

»Ich denke, dass Juan Arango in der letzten Saison schon ein wichtiger Faktor für uns war, auch wenn das nicht so aufgefallen ist. Dass er heute natürlich mit drei Vorlagen und einem Tor besonders aufgefallen ist, freut mich. Natürlich hat er diese Saison einen Schritt nach vorne gemacht, aber das ist ja auch das, was wir immer wieder sagen. Ein Spieler mit einem solchen Niveau muss erst mal ankommen, aber trotzdem hat er auch letztes Jahr für uns schon eine sehr wichtige Rolle gespielt. Da hat die Krönung mit einem Tor leider gefehlt, aber das hat er ja jetzt heute am zweiten Spieltag schon nachgeholt«.

…Mo Idrissou:

»Das Mo einen Lauf hat, dass zeigen die Tore, die er in den letzten Partien gemacht hat. Er hilft unserem Fußball mit seiner Art und Weise, sodass er für den Gegner sicherlich unangenehm zu bespielen ist«.

…den gelungenen Saisonstart mit vier Punkten aus zwei Spielen:

»Wir freuen uns und sind glücklich, aber so wie wir in der letzten Woche nicht bedrückt waren, so sind wir jetzt zwar noch positiv gestimmt, aber wir werden jetzt sicherlich nicht wahnsinnig werden. Die letzten beiden Tage haben gezeigt, wie eng diese Liga ist. Jeder kann jeden schlagen und jeder kann am Spieltag gegen jeden verlieren. Ich denke, dass jetzt sicher einige Superlative kommen, aber es ist noch sehr früh in der Saison«.

…über das nächste Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt:

»In zwei Wochen wird es gegen Frankfurt wieder ein ganz anders Spiel. Daher bin ich froh, dass sich die Mannschaft heute das Selbstvertrauen geholt hat. Sie hat auch schon in der Vorbereitung sehr gut harmoniert, zusammen funktioniert und gezeigt, dass wir nach vorne immer etwas fabrizieren können«.


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