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Borussia: Gal Alberman will angreifen

Wechsel für den 27-jährigen derzeit offenbar kein Thema

In den letzten Monaten wurde gerade seitens der israelischen Medien über eine eventuelle Rückkehr von Gal Alberman in sein Heimatland Israel berichtet. Ein Wechsel zu Maccabi Tel Aviv schien offensichtlich mal kurz bevor zu stehen, mal drohte ein Wechsel zu scheitern. Wurde dazu gerade in der vergangenen Woche auch über ein mögliches Interesse vom israelischen Meister Hapoel Tel Aviv berichtet, so scheint der 27-jährige zumindest aktuell nun doch bei Borussia Mönchengladbach bleiben zu wollen.

Zuvor war der Wechsel zu Maccabi Tel Aviv offenbar aufgrund eines Vetos des Vereinsgönners Mitchel Goldhar gescheitert. Strebte Gal Alberman, der beim VfL noch einen Vertrag bis Sommer 2012 besitzt, einen Dreijahresvertrag an, so bot ihm der Champions League Qualifikations-Teilnehmer lediglich einen Kontrakt über ein Jahr mit einseitiger Option an.

Die Israelis ließen den Mittelfeldspieler zuvor nach seiner langen Ausfallzeit sowohl medizinisch in Belgien als auch in Gladbach einhellig unter die Lupe nehmen. Im Anschluss bescheinigte der Club Alberman zwar eine gewisse körperliche Fitness, wollte jedoch mit einer Verpflichtung nach der Verletzung offenbar kein allzu großes Risiko eingehen.

»Den Großteil der Saison habe ich wegen meiner Verletzung und deren Folgen verpasst. Für einige Wochen konnte ich dann zurückkommen, konnte mir aber keinen Platz in der Mannschaft erkämpfen. Ich hoffe sehr, dass ich dieses Jahr eine Gelegenheit nutzen kann«, äußerte sich der israelische Nationalspieler am vergangenen Wochenende im Interview in der Sportsendung des Radio Tel Aviv  zu der schweren hinter ihm liegenden Verletzung.

Ein Wechsel kommt für Gal Alberman somit zumindest derzeit nicht in Frage. »Momentan gibt es keine Verhandlungen mit Maccabi Tel Aviv«, stellte Alberman in der Sportsendung des Radio Tel Aviv klar. »Aktuell bin ich Deutschland und hoffe, dass ich gesund bleibe. In Israel passiert alles vor seiner Zeit, und oft ist es so, dass bevor der Spieler überhaupt etwas weiß, er darüber schon in der Zeitung lesen kann«, führt der Israeli fort.

So scheint sich der Mittelfeldspieler ab sofort voll und ganz auf die Aufgabe bei der Borussia konzentrieren zu wollen. »Ich lasse die passierten Dinge nun hinter mir und schaue nicht mehr zurück, sondern konzentriere mich auf das, was jetzt kommt«, so Alberman im Fohlen.TV.

Bereits eine Woche vor dem Start der Trainingswoche drehte der 27-jährige an der Seite von Athletik-Coach Chris Weigl seine Runden im Borussia-Park, um sich mehr und mehr in Form zu bringen. »Ich habe in den letzten Monaten hart gearbeitet, um mich von der nicht ganz unkomplizierten Verletzung zu erholen und mein ganzes Bestreben ist es, erfolgreich zu sein und zu beweisen, dass ich hier an dieser Stelle etwas zurückgeben und erreichen kann«, zitiert ‚sport5‘ Gal Alberman.

»Ich bin sehr damit zufrieden, dass ich wieder zu mir selber finde. Seit dem Augenblick, in dem mir klar wurde, dass ich in Gladbach bleiben werde, will ich Erfolg haben und mich durchsetzen«, so der Israeli weiter.

In der Tat hinterließ Alberman sowohl in der ersten Trainingswoche als auch beim ersten Testspiel beim FC Ottenstein einen mehr als ansehnlichen Eindruck. Der Israeli ist voller Tatendrang, geht mit Einsatz zu Werke und hinterlässt dabei auch nicht den Eindruck, bis dato lange von der Bildfläche verschwunden gewesen zu sein. »Es war aus meiner Sicht nach einer langen Zeit Abwesenheit ein gutes Spiel. Ich hoffe, dass es dieses Jahr für mich besser laufen wird und es mir zusammen mit meiner Mannschaft gelingt, unsere Ziele zu erreichen«, sagt Alberman.

Dazu ist der Israeli auch bereit, den Konkurrenzkampf aufzunehmen. »Im Verlauf der zurückliegenden Saison hat der Verein neue Spieler auf meiner Position gekauft, aber manchmal ereignen sich Dinge, und in speziellen Situationen kann ich vielleicht Einsatzmöglichkeiten bekommen. Insofern möchte ich mich optimal auf diesen Zeitpunkt vorbereiten«.

Gal Alberman, der sicherlich Potenzial und Qualitäten besitzt,  ist es in jedem Fall zu wünschen, verletzungsfrei zu bleiben. Dann bleibt abzuwarten, ob er bei Michael Frontzeck eine Rolle spielen kann. Der 27-jährige jedenfalls, zeigt sich zuversichtlich. »Momentan ist es eher schwierig, zu wissen, wohin das führt, weil wir noch ganz am Anfang der Saison stehen. Beim Trainingsspiel sind alle Spieler zum Einsatz gekommen und so wird es auch in den kommenden Spielen sein. Ich hoffe, dass ich mich dabei beweisen kann…«.


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