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Tobias Levels: »Lucien Favre ist ein professioneller, akribischer Mann«

Borussias rechter Verteidiger war zu Gast bei Radio 90,1

Jeden Mittwoch ist beim Mönchengladbacher Radiosender 90,1 Zeit für die Sendung ‚Borussia hautnah'. So auch gestern, als Tobias Levels bei Moderatorin Petra Koch Rede und Antwort stand. In den 60-Minuten, in denen Ex-Borusse Eugen Polanski zugeschaltet wurde, sprach der 24-Jährige unter Anderem über den Trainerwechsel und über das kommende Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Fohlen-Hautnah hat das Gespräch mit Borussias Rechtsverteidiger in den Kernpunkten zusammengefasst.

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Borussias rechter Verteidiger war zu Gast bei Radio 90.1 (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de)

Petra Koch: Tobias, wir haben mal wieder einen Trainerwechsel. Ich habe letztens gesagt, dass das mein 10. Trainer ist. Und deiner im Profibereich?

Tobias Levels: Der 5. oder 6., glaube ich. Ich habe mit Horst Köppel begonnen, da habe ich meine ersten Trainingseinheiten gemacht. Danach kam Jupp Heynckes, Jos Luhukay, Hans Meyer, Michael Frontzeck und jetzt Lucien Favre.

Petra Koch: Alles verschiedene Trainertypen?

Tobias Levels: Mit Sicherheit ja. Jeder Trainer hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Vorstellungen.

Petra Koch: Und jetzt ist plötzlich alles besser...

Tobias Levels: Wir haben jetzt das erste Spiel gewonnen, von daher wird das in der Öffentlichkeit so gesehen. Ich denke, der Verein hat sich zu dem Schritt entschieden. Lucien Favre ist ein professioneller, akribischer Mann. Das hat sich in den ersten anderthalb Wochen im Training schon angedeutet. Er macht alles bis ins Detail sehr genau. Ich denke, dass hat man am Wochenende auf dem Platz schon ganz gut sehen können.

Petra Koch: Er macht ja offenbar was richtig, denn ihr habt es geschafft, ein Heimspiel zu gewinnen, was ihr oft angedeutet habt, aber nicht bis zum Ende durchgezogen habt. Jetzt habt ihr es bis zum Ende durchgezogen. Was hat er anders gemacht?

Tobias Levels: Wie gerade schon gesagt. Ob es am Trainer liegt, dass muss man dann im Endeffekt abwarten, aber wir haben es am Sonntag nach diesem schnellen Rückstand geschafft, sensationell zurückzukommen und zurückzuschlagen und das Spiel dann auch so hoch verteidigend anzugehen, dass Schalke in 90 Minuten keine erstzunehmende Torchance hatte. Das war sehr gut. Wenn wir das in den letzten elf Spielen so wiederholen und können, dann werden wir die Klasse halten.

Petra Koch: Jetzt war das ein Spieltag, wo mal alles lief, denn die anderen haben so gespielt, dass man sagen kann: Es lief gut für Borussia. Jetzt sind es noch vier Punkte. Das ist so ein bisschen Licht am Ende des Tunnels, aber du schon sagst: Das nützt ja alles nichts, wenn man jetzt nicht nachlegt. Das heißt, Wolfsburg ist ein Muss?

Tobias Levels: Natürlich ist Wolfsburg kein Muss. Wir fahren nach Wolfsburg, wollen da ein gutes Spiel abliefern und wollen da natürlich das Maximum an Punkten - nämlich die drei mit nach Hause nehmen. Was dann im Endeffekt dabei rauskommt, muss man sehen. Wolfsburg ist eine qualitativ und personell gesehen eine sehr, sehr starke Bundesligamannschaft, die komischerweise da unten steht. Aber sie stehen da, wo sie stehen. Wir müssen dahin fahren und das Spiel von Sonntag mehr oder weniger wiederholen und wieder so eine starke Mannschaftsleistung bieten. Dann stehen uns da alle Türen offen.

Petra Koch: Ein Bigpointspiel...

Tobias Levels: Kann man so sehen. Wenn man sich die Konstellation in der Tabelle anschaut, ja. Dann haben wir übermorgen eine riesen Chance, einen ganz großen Schritt zu machen.

Petra Koch: Wäre dann auch mal wieder neu, wenn man sagen würde: Man würde mal zwei Spiele hintereinander gewinnen...

Tobias Levels: Wäre mal sinnvoll, ja.

Petra Koch: Also heißt, im Endeffekt muss eine Serie her und die anderen müssen Mal in Serie verlieren. Das sind immer noch so viele Wenn und Abers. Ihr habt immer gesagt: Ihr seid zuversichtlich. Viele haben dann gesagt, dass das Durchhalteparolen sind. Ist die Zuversicht wirklich da gewesen und jetzt sowieso, oder hat man zwischendurch schon mal gezweifelt?

Tobias Levels: Nein. Ich denke, es macht keinen Sinn zu zweifeln. Bei den verbleibenden Spielen, die wir noch haben und die vor Wochen auch noch gehabt haben ist es immer so, dass man Tag für Tag auf den Platz gehen muss, hart arbeiten und seine Chance immer suchen muss, weil wenn man unsere Mannschaft anschaut, dann sind wir nicht 18. der Bundesligatabelle.

Da muss irgendwo was passieren, um die ganze Qualität aus der Mannschaft rauszuholen und Woche für Woche auf den Platz zu bringen. Da muss jeder bei sich anfangen, denn nur so kann das Gebilde Mannschaft im Endeffekt funktionieren.

Petra Koch: Was erwartest du denn für ein Spiel in Wolfsburg, wie erwartest du sie und was bringt ihr in die Waagschale? Könnt ihr schon mit breiter Brust hinfahren?

Tobias Levels: Ja. Wir haben allen Grund dazu. Ich meine, nach dem Spiel am Sonntag können wir nach Wolfsburg fahren und voller Selbstvertrauen dort auftreten und unser Spiel so durchziehen, wie wir das am Sonntag auch gemacht haben. Mit viele Leidenschaft, kompakt, Räume eng machen und nicht zu tief stehen, sondern ein bisschen höher verteidigen und dann werden wir da unsere Chancen kriegen.

Wolfsburg steht absolut unter Druck. Wie gesagt, die sind mit ihrer Qualität normalerweise nicht 15. der Bundesligatabelle, aber sie stehen jetzt da unten und der öffentliche Druck ist da auch nach dem Trainerwechsel sehr, sehr groß. Vielleicht können wir da auch so ein bisschen Profit schlagen.

Petra Koch: Wie bereitet euch Lucien Favre jetzt auf den Gegner vor? Anders, als vorher Michael Frontzeck?

Tobias Levels: Vergleichen möchte ich wenig. Ich kann zu Lucien Favre sagen, dass er es gegen Schalke sehr spezifisch gemacht hat. Er kennt jede Bundesligamannschaft und jeden Spieler, der bei der anderen Mannschaft auf dem Platz steht. Dementsprechend bereitet er uns auch auf die Spiele vor. Sehr akribisch, wie ich schon gesagt habe.

Petra Koch: Es ist fast überflüssig, das wir jetzt sagen, wir müssen dich noch mal etwas kennenlernen, weil das tun wir ja jetzt mittlerweile eigentlich. Trotzdem haben wir mal so ein paar Fragen, und die ich dir stellen möchte. 1. Was kannst du gar nicht leiden? 2. Was kannst du besonders leiden? 3. Drei Dinge, die man mit auf eine Insel nehmen muss? 4. Wenn du die Möglichkeit hättest auf der Welt etwas zu verändern, was wäre das? 5. Lebensmotto/Lebensphilosophie?

Tobias Levels: Zu 1: Unehrlichkeit. Zu 2: Loyalität. Zu 3: Gitarre, eine Flasche Wasser und einen Fußball. Zu 4: Ich würde einigen Leuten in dieser Welt ein wenig Bewusstsein einhauchen. Zu 5: Da gibt es viele. Eigentlich sehr abgedroschen, aber ich denke: Den Moment zu leben und nicht zu sehr in der Vergangenheit und in der Zukunft ist sowas, was auf mich sehr gut zutrifft.

Petra Koch: Musik ist auch was Wichtiges in deinem Leben. Als Fußballer hat man ja irgendwie immer so eine begrenzte Haltbarkeit, was die Karriere angeht. Das heißt, so mit 35 macht man sich Gedanken. Wäre das ein Schritt, wo du hingehen würdest?

Tobias Levels: Ja, sehr wichtig. Noch ein Künstlerberuf. Nein, weiß ich nicht. Das muss man sehen. Es gibt da auch noch einige andere Gebiete, die mich interessieren. Zuletzt habe ich mich sehr mit ernährungstechnischen Dingen befasst. Vielleicht ist das auch was. Wie heißt das? – Ökotrophologie.

Petra Koch: Der Ökotrophologe Tobias Levels.

Tobias Levels: (lacht) Vielleicht.

Petra Koch: Lass uns noch was über die Borussia reden. Es ist, wenn man mal so in deine Jahre ab 2006 zurückgeht, nicht wirklich konstant gewesen. Macht man sich irgendwann mal Gedanken, woran das liegen könnte, weil Trainer ausgetauscht worden sind, Sportdirektoren wurden ausgetauscht und Spieler gab es auch jede Menge.

Tobias Levels: Die Gedanken müssen sich andere Leute machen. Ich kann nur von mir sprechen und ich kann nur meine Verantwortung und meine Interessen wahrnehmen. Die sind tagtäglich zu verbessern und da ist alles für die Mannschaft zu geben. Da kann ich mich recht wenig damit befassen, was jetzt außen rum oder im Verein und in den hohen Postionen im Verein falsch läuft. Also das maße ich mir auch dann nicht an.

Petra Koch: Aber macht man sich schon mal diesen Gedanken für sich selber?

Tobias Levels: Ich bin ja schon lange hier. Ich bin mit Gladbach aufgewachsen und irgendwann denkt man natürlich mal darüber nach, warum man es noch nicht geschafft hat, konstant mal in höheren Gefilden zu spielen, sondern immer wieder so Extreme zu haben, mal dann ruhige Jahren zu haben und dann wieder um den Abstieg zu spielen. Aber wie gesagt, da ist meine Energie verschwendet.

Petra Koch: Diese Gedankengänge haben Fans draußen ja auch. Ich kann ja auch nur von den letzten zehn Jahren ausgehen und irgendwie ist die Konstanz ja nicht da. Jetzt versucht ihr sie zumindest für diese Saison wiederzubekommen. Ihr habt jetzt über 50 Gegentore. Du bist Verteidiger. Da sagt man immer gerne: Was machen die Verteidiger dahinten. So einfach ist es ja in einer Mannschaft nicht. Was stimmt nicht? Wart ihr kein Kollektiv, das ihr diese Gegentore alle kassiert habt, hat nicht jeder mit verteidigt, so wie er sollte?

Tobias Levels: Das ist relativ einfach zu erklären. Ich denke, am Sonntag hat man gesehen, was passiert, wenn eine ganze Mannschaft verteidigt und leidenschaftlich Fußball spielt. Dann kriegt Schalke 04 gegen uns über 90 Minuten keine Möglichkeit und wenn es halt wie teilweise in der Hinrunde andersrum der Fall ist, dann ist das nicht so. Aber es in der Defensive und Offensive immer um ein Konstrukt. Da muss eine Mannschaft gemeinsam funktionieren, sonst geht es einfach nicht.

Petra Koch: Und vorher wolltet ihr nicht?

Tobias Levels: Der Wille ist da nicht so das Kriterium, was man anführen sollte. Das sind andere Dinge, die dann nicht passen. Es sind manchmal Kleinigkeiten und Details, die dann eine große Auswirkung haben.

Petra Koch: Es war ja so, dass ihr euch in der 2. Halbzeit nicht ganz so tief habt zurückfallen lassen, was ihr ja sehr oft getan habt. Ich denke da an Stuttgart, wo ihr ja eigentlich mit breiter Brust aus der Kabine hättet kommen müssen, euch dann aber weit zurückfallen lassen. Ist das so ein Punkt, dass man es eben diesmal geschafft hat, eben nicht so weit zurückzugehen?

Tobias Levels: Ja, das hat mich auch beeindruckt. Das hat mich in der 2. Halbzeit auch gefreut, dass wir hoch attackiert haben, dass wir teilweise irgendwo an der Mittellinie standen, aber in unserer Hälfte nichts zugelassen haben und immer wieder Druck auf den Ball hatten. Das war ein großer Fortschritt von uns.

Petra Koch begrüßt Telefongast Eugen Polanski: Eugen, euch geht es in Mainz ein bisschen besser als uns. Wie guckst du hier rüber zu deinen alten Freunden?

Eugen Polanski: Natürlich Woche für Woche schaue ich natürlich rüber. Ich versuche natürlich auch die Spiele irgendwie zu schauen und lese die Berichte und informiere mich immer bei Tobi, um nah dran zu bleiben. Das klappt eigentlich ganz gut.

Eugen Polanski über Tobias Levels und was ihn zum Freund macht: Natürlich die ganze Art wie er ist. Er ist ehrlich, geradeaus. Er sagt immer seine Meinung und ist sehr, sehr zuverlässig. Ich glaube, mit ihm kann man schwer ein Problem haben. Er ist sehr, sehr gut gebildet und kommt bei allen Leuten immer sympathisch rüber. Ich glaube, das macht so seine Charakterzüge aus und wie gesagt, es gibt glaube ich sehr wenige Leute, die ihn nicht mögen.

Petra Koch: Und wann kommst du zurück nach Gladbach?

Eugen Polanski: Spätestens im Sommer zu Besuch und alles Andere wird sich zeigen.

Petra Koch: Kommen wir in den letzten Minuten noch mal auf die Borussia. Ich habe hier eine Frage von Uwe aus Eschweiler: Hätte die Mannschaft auch die Kraft für den direkten Wiederaufstieg, falls es zum Abstieg kommen sollte? Gegen Schalke habt ihr in Rückstand gestanden, braucht ihr das, um richtig loslegen zu können?

Tobias Levels: Das ist wirklich sehr hypothetisch. Ich denke ein Verein wie Borussia Mönchengladbach ist wirtschaftlich immer in der Lage, direkt wieder aufzusteigen. Was Schalke angeht. Ich glaube, wir hätten diese Leistung auch gezeigt, wenn es lange null zu null gestanden hätte.

Normalerweise führen frühe Rückstande ja dazu, dass man irgendwo verunsichert ist und recht wenig klappt, von daher. Man muss das eigentlich nicht versuchen, rational zu erklären. Es ist so, wie es gewesen ist. Wir lagen nach anderthalb Minuten 1:0 zurück, haben eine riesen Leistung gezeigt und das Spiel gewonnen.

Petra Koch: Nur ich habe mich auch genug gefragt, könnt ihr mit Erfolg nicht umgehen, weil immer dann, wenn ihr eine schöne Führung hattet, ist es doch schief gegangen...

Tobias Levels: Es gibt sicher psychologische Effekte. Ich meine, wenn man 2:0 führt und sich dann ein bisschen zurückzieht, ein bisschen abwartet und meint, man müsste nicht mehr 100 Prozent in jeder Sekunde da sein, dann kann es ganz schnell mal passieren, dass so ein Spiel kippt. Genauso ist es halt andersrum. Nach anderthalb Minuten 1:0. Ja gut, was gibt es jetzt noch zu verlieren? Jetzt gibt es sowieso nur noch einen Weg.

Petra Koch: Jetzt habt ihr inzwischen die 2. Woche mit Lucien Favre. Das heißt, er euch wieder ein paar Tage besser kennengelernt. An die Arbeit habt ihr euch jetzt schon so ein bisschen gewöhnt. Wie schnell gewöhnt man sich überhaupt an einen Trainer und an die etwas andere Ansprache?

Tobias Levels: Es geht eigentlich relativ schnell. Das ist auch ein bisschen vom Trainer abhängig, aber beim Lucien Favre ist es so, dass er seinen Weg tagtäglich so deutlich kennzeichnet, dass man sich eigentlich relativ schnell damit identifiziert.

Petra Koch: Man sagt immer, die Schweizer sind genau. Er ist glaube ich auch sehr genau und akribisch, oder?

Tobias Levels: Ja. Bis ins Detail. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv angetan.

Petra Koch: Wenn so eine Meute von Journalisten auf ihn zukommt, dann ist er eher ein bisschen distanziert. Ich glaube, das ist auch nicht unbedingt sein Ding. Auf dem Platz wirkt er ganz anders. Da ist er mit sehr viel Enthusiasmus und mit sehr viel Akribie bei der Sache. Ich habe Dinge gesehen, wo er ständig unterbricht, wo er ständig etwas sagt. Ist dass das, was ihr jetzt vielleicht auch braucht?

Tobias Levels: Ja. Ich denke, es ist immer sehr wichtig, dass man in den Momenten dann klar anspricht, was falsch was nicht nach den Vorstellungen des Trainers läuft. Wenn man das dann in den Momenten macht, dann hat man natürlich eine sehr große Chance, dass das so schnell wie möglich ausgemerzt wird.

Petra Koch: Ich finde, Motivation muss ja von jedem so ein bisschen kommen. Ist das nicht manchmal ein bisschen einfach wenn man sagt: Jetzt ist ein neuer da, jetzt bin ich wieder motiviert?

Tobias Levels: Ja. Da muss jeder bei sich selbst anfangen. Wenn man so alteingesessene Strukturen hat, kann es sein, dass dieses Gefühl beim ein oder anderen austritt, wenn ein neuer kommt und sagt: So jetzt kann er wieder Energie mobilisieren. Aber das ist eigentlich ein Trugschluss. Das kann man eigentlich tagtäglich tun und ist unabhängig von dem, der da auf dem Platz steht.

Petra Koch: Zumindest macht es jetzt nach einem Spiel den Anschein, dass ihr versteht, was ihr auf dem Platz tun müsst. Jetzt kommt dieses Spiel gegen Wolfsburg. Ist da die Angst da, dass man sagt: Wir stoßen uns wieder das um, was wir uns mühsam erbaut haben?

Tobias Levels: Nein. Also wir sollten gar nicht an die vergangenen Spiele oder an den Verlauf der Saison denken. Wir haben letzten Sonntag ein sehr gutes Spiel gehabt und dieses Gefühl sollten wir in das Spiel gegen Wolfsburg mitnehmen. Da habe ich schon gesagt. Wenn wir es als Mannschaft schaffen, diese Leistung wieder auf den Platz zu bringen, wird Wolfsburg ein sehr großes Problem haben, uns zu schlagen.

Petra Koch: Kann man so einen Schalter einfach umlegen und sagen: Ich denke nicht mehr an das, was früher war?

Tobias Levels: Das geht natürlich nicht immer. Man hat das irgendwo immer im Hinterkopf, aber man muss versuchen, das auszublenden und in die Gegenwart Energie investieren. Und dann wird's funktionieren.

Petra Koch: Tippst du?

Tobias Levels: Unser Spiel? Nein.

Petra Koch: Aber du gehst von einem Sieg aus...

Tobias Levels: Wir werden alles versuchen. Wir können auf jeden Fall dort gewinnen, mit Sicherheit.

Petra Koch: Dein Wort in Gottes Ohr. Wir hoffen, dass das klappt.

Tobias Levels: Dankeschön.


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