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HomeFohlenelfNews & HintergründeMit Risiko ins Bigpointspiel gegen Wolfsburg

Mit Risiko ins Bigpointspiel gegen Wolfsburg

Mit Igor de Camargo und ohne Karim Matmour in die VW-Stadt

Wenig Zeit gab es für Borussia Mönchengladbach, um sich nach dem ersten Sieg im Borussia-Park auf die morgige Aufgabe beim VfL Wolfsburg vorzubereiten. Borussias Trainer Lucien Favre gönnte seinen Profis aufgrund dessen keinen freien Tag, sondern nutzte die bisherigen fünf Tage, um sich intensiv auf das wichtige Spiel in der VW-Stadt vorzubereiten.

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Derzeit noch offen, ob Igor de Camargo gegen die Wölfe von Beginn an dabei ist (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de

Gerade einmal vier Tage Zeit blieben den Borussen, um sich auf die morgige Aufgabe vorzubereiten, weshalb Lucien Favre die Zeit nutzte und seinen Profis dabei verständlicherweise keinen freien Tag gönnte. »Die Woche war gut. Wir haben jeden Tag gut trainiert, aber die Zeit war einfach zu kurz, um einen freien Tag zu geben. Die Woche war kurz, aber sehr gut«, sagte Lucien Favre auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Gut möglich, dass der Schweizer am Freitag noch eine Trainingseinheit absolviert. »Möglicherweise werden wir morgen früh in Wolfsburg noch eine leichte Einheit absolvieren, da die Zeit bis zum Spiel ansonsten zu lang ist«, so Favre.

Bereits am Donnerstagmittag machte sich der VfL-Tross mit dem Zug auf den Weg in die Nähe Wolfsburg. Dabei stiegen Jens Wissing, Bamba Anderson, Fabian Bäcker und wohl auch Sebastian Schachten nicht mit in den Bus nach Düsseldorf, weshalb die Bankbesetzung wie folgt aussehen könnte: Christofer Heimeroth, Roel Brouwers, Tony Jantschke, Thorben Marx, Michael Fink, Mike Hanke und Igor de Camargo.

 

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Personell kann der Fußballlehrer bis auf Jean-Sébastien Jaurès (Trainingsrückstand nach Knieproblemen), Marc-André ter Stegen (kleiner Muskelfaserriss im Oberschenkel) und den grippeerkrankten Karim Matmour, am Freitag aus dem Vollen schöpfen.

Somit steht neben Marco Reus auch Igor de Camargo nach seiner Rotsperre wieder zur Verfügung. Ob der Brasilianer mit belgischem Pass allerdings direkt wieder in die Startformation rückt, bleibt abzuwarten.

Vieles spricht jedoch dafür, dass Lucien Favre auf die Startformation von Schalke zurückgreift, denn sowohl unter Woche als auch beim Trainingsspiel am Donnerstag ließ Favre die Elf vom Schalke-Spiel auflaufen. »Nach so einer Partie überlegt man sich natürlich sehr gut, ob man etwas ändern soll. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob wir mit der gleichen Formation beginnen, aber es ist sehr gut möglich«, wollte der 53-Jährige noch nicht allzu viel verraten.

Verraten hat Favre jedoch die Marschroute für das Bigpointspiel in Wolfsburg. »Für Wolfsburg ist es ein wichtiges 

Spiel, für uns auch. Wir müssen Vertrauen haben, spielen wie zuhause und Risiko eingehen«, will sich Favre in der VW-Stadt nicht verstecken, wohlwissend, dass auch die Defensive nicht vernachlässigt werden darf: »Gegen diesen Gegner müssen wir sehr gut organisiert sein und viele Bälle erobern, das wird der Schlüssel zum Erfolg sein«, weiß der Schweizer Fußballlehrer.

Auch in Wolfsburg geht es natürlich um ‚nur' drei Punkte, doch gegen den direkten Konkurrenten kann man mit einem Sieg einen Bigpoint landen und einen großen Schritt machen. Bisher hatte Lucine Favre bei seiner Idee vom Spiel und bei seinen Entscheidungen ein gutes Bauchgefühl.

Es bedarf Siege am Stück, um die Hoffnung und den Glauben an den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Dazu müssen die „Fohlen" im Spiel bei den „Wölfen" genauso wie beim Spiel gegen Schalke über 90 Minuten geschlossen auftreten, alles in die Waagschale werfen und beweisen, dass der erste Heimsieg keine Eintagsfliege war.


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