Am heutigen Montag startete Borussia Mönchengladbach in die Vorbereitung für das kommende Heimspiel am Karnevalssamstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Dabei ließ es Borussias Trainer Lucien Favre bei der rund 80-minütigen Einheit mit einem Fußballtennis-Turnier recht locker angehen, um ab Dienstag die Zügel deutlich anzuziehen.
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| Fußballtennis vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim (Foto: Andreas Plum / Fohlen-Hautnah.de) |
Nach dem turnusmäßigen Aufwärmprogramm, das auf dem Kunstrasenplatz durchgeführt wurde, konnten Jean-Sébastien Jaurès, Mo Idrissou und Igor de Camargo nicht an dem Fußballtennis-Turnier teilnehmen, sondern absolvierten stattdessen mit Physiotherapeut Andreas Bluhm eine 30-minütige Laufeinheit. Zumindest bei de Camargo soll es laut Lucien Favre morgen »kein Problem« sein, um am Mannschaftstraining teilzunehmen.
Während Mo Idrissou im Anschluss mit Andreas Bluhm in den Kraftraum verschwand, so gesellten sich Jaurès und de Camargo zu den Mitspielern auf den drei Fußballtennis-Feldern. Dort suchte man Mike Hanke allerdings vergeblich. Der 27-Jährige blieb am Montag krankheitsbedingt zuhause. »Es war zwar keine große Belastung, aber trotzdem 75 Minuten«, sagte Favre nach dem Fußballtennis-Turnier, bei dem sechs Mannschaften zu je drei Spielern aufliefen.
Einen Blick zurückwerfen auf die Niederlage in Wolfsburg wollte Borussias Fußballlehrer am Montagabend nicht mehr. Die Analyse des Spiels bei den Wölfen hat der 53-Jährige indes für sich bereits getan. »Ich habe das Spiel noch mal für mich angeschaut. Wir haben ein paar Sachen falsch gemacht und sowohl defensiv als auch mit dem Ball zu kompliziert gespielt«, sagte Favre und ergänzte: »Aber ich möchte darüber bitte nicht mehr sprechen. Das ist Vergangenheit«.
Somit dürfte diesmal die Video-Analyse mit den Spielern wegfallen. »Wir müssen die Fehler im Training und auf dem Platz korrigieren. Das werden wir machen«, sagte Favre. So wird sich Borussias Trainer in den kommenden Tagen akribisch und intensiv mit seinen Profis auf die kommende Aufgabe, die da Hoffenheim heißt, vorbereiten und dabei genau wie in seiner ersten Trainingswoche die Zügel anziehen.
Bis zum Abschlusstraining am Freitag stehen so noch fünf Trainingseinheiten auf dem Programm. »Eine ganz normale Woche« für Favre, der die Borussen am Dienstag und Mittwoch jeweils zweimal und am Donnerstag einmal auf den Trainingsplatz bittet.
Beim heutigen Fußballtennis, waren die Borussen noch mit Freude, Spaß, dem ein und anderer Lacher und guter Laune bei der Sache, was im weiteren Verlauf der Trainiungswoche sicherlich auch der Fall sein darf, dennoch dürfte es in den kommenden Einheiten wohl deutlich ernster zur Sache gehen.
Unterdessen bleibt abzuwarten, welche Lehren Favre aus der Niederlage in Wolfsburg gezogen hat und wie der Schweizer darauf reagiert. Bisher hat der Übungsleiter zweimal dieselbe Startelf aufgeboten. Gut möglich, dass sich dies am kommenden Wochenende ändert. Gut möglich oder vielleicht nicht gänzlich abwegig, dass Tony Jantschke einer der Nutznießer ist. In jedem Fall aber muss, egal, wer am Karnevalssamstag aufläuft, ein Sieg her, um die Hoffnung aufrecht zu erhalten.






