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»In der Vergangenheit zu viel geredet«

Borussen wollen am Samstag in Bremen nachlegen 

Während in Mönchengladbach am Veilchendienstag noch der Karneval das Geschehen kontrolliert, so galt das für die Profis der Gladbacher Borussia nicht. Schließlich steht am kommenden Samstag das wichtige Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen auf dem Programm. So bat Lucien Favre am Dienstagmorgen zu einer 90-minütigen Trainingseinheit auf den Trainingsplatz. Bis auf Torhüter Marc-André ter Stegen standen dem 53-Jährigen dazu alle Spieler zur Verfügung.

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Borussen wollen am Samstag in Bremen nachlegen - Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de

Am Vormittag standen für die Borussen diverse Spielformen, Passübungen und abschließend Fußballtennis auf dem Programm. Daran nahmen neben Jean-Sébastien Jaurès auch nicht Mike Hanke teil, der zwar nach seiner Grippe wieder auf dem Weg der Besserung, jedoch noch nicht bei 100 Prozent ist, teil.

Beide absolvierten mit Physiotherapeut Andreas Bluhm ein individuelles Trainingsprogramm. Wann allen voran Mike Hanke wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann, steht derweilen noch nicht fest. »Ich denke und hoffe, dass es für das Wochenende reicht und ich im Kader stehe«, sagte Hanke nach seinem Individualprogramm.

In das Auswärtsspiel in Bremen geht der Stürmer unterdessen mit Zuversicht. »Ich denke, dass wir in Bremen gute Chancen haben, zu gewinnen Sie sind in dieser Saison jetzt nicht so stabil und von daher haben wir dort durchaus Chancen«, meint Hanke. »Wir müssen mit Mut und nach vorne mit ein bisschen mehr Risiko spielen, dann ist dort etwas möglich«.

An der Einheit am Dienstagmittag wird der 27-Jährige indes ebenso nicht teilnehmen, wie Håvard Nordtveit, der nach seiner überstandenen Grippe wieder auf dem Trainingsplatz stand. »Beide müssen noch etwas aufpassen«, begründete Lucien Favre.

Genau aufgepasst hat Borussias Übungsleiter auch bei dem Teilabschnitt Neun-gegen-Neun, bei dem zwei freie Spieler, von Favre »Joker« genannt, aufliefen. Beim dem Spiel ohne Torhüter waren sowohl schnelles und direktes Spiel als auch Übersicht und Kommunikation untereinander gefragt.

Wir auch im Spiel an sich, über nahm hier Dante, der aufgrund seines Nasenbruchs mit einer Schutzmaske auflief, das ein und andere Mal das

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Nachlegen!

Kommando. »Nicht diskutieren, Männer - laufen man«, zeigte sich der Brasilianer auch hier als Leader und wusste dabei auf der anderen Seit auch zu loben. »Weiter so«, feuerte der Abwehrspieler seine Mitspieler an.

Auch Lucien Favre griff das ein und andere Mal in das Geschehen ein und verbesserte seine Profis. »Bewegung, Bewegung«, und »Ja, weiter so«, waren hier die Kommandos des Schweizers.

Im Anschluss an das Spiel bat Favre zum Fußballtennis, um anschließend die erste Trainingseinheit der Vorbereitung auf das Spiel an der Weser um 11:35 Uhr zu beenden. Bis zum Abschlusstraining am Freitag (10 Uhr) bittet der 53-Jährige seine Profis noch viermal auf den Trainingsplatz.

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Hoffenheim gilt es nun am Samstag, des Trainers Idee vom Spiel umzusetzen, nachzulegen und so mit einem positiven Ergebnis das Licht im Tunnel noch heller scheinen zu lassen. »Ich denke, wir haben in der Vergangenheit zu viel darüber geredet, dass wir nachlegen müssen, wenn wir Spiele gewonnen haben«, so Filip Daems. »Es gibt darüber nicht so viel zu sagen als das, dass wir es am Samstag auf dem Platz zeigen müssen«.

Und das am besten über 90 Minuten mit dem guten Gesicht, wie es Lucien Favre von seiner Mannschaft fordert. »Wir wollen und müssen da unten raus, sagt Mo Idrissou. »Derjenige, der in dem Spiel Leidenschaft, Kampfbereitschaft und Willen an den Tag legt und Charakter zeigt, der wird die drei Punkte behalten. Wir müssen kämpfen und alles dafür tun, dass die drei Punkte mit nach Gladbach gehen«.


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