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Marc-André ter Stegen: »Ein schönes Debüt für mich«

Borussias Nachwuchstorhüter nach seinem Debüt im Gespräch

Im Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln feierte Marc-André ter Stegen sein Bundesligadebüt. Der erst 18-Jährige bekam den Vorzug vor Logan Bailly und Christofer Heimeroth, bot eine solide und schon recht abgeklärte Leistung und hat somit auch seinen Anteil am wichtigen 5:1-Derbysieg. Am Tag nah seiner Premiere stellte sich Gladbachs Nachwuchstorhüter den zahlreich erschienenen Medienvertretern und sprach über seine Bundesligapremiere.

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Marc Andre ter Stegen im Spiel gegen den FC Köln - Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de

Marc-André ter Stegen über ...

das Empfinden nach dem Derbysieg ...

Ich habe sehr gut geschlafen. Ich denke, das kann man nach so einem Sieg immer.

sein Debüt ...

Es war auf jeden Fall ein schöner Sieg und auch ein schönes Debüt für mich, aber: Die Mannschaft hat gewonnen und das ist alles was zählt. Wir müssen jetzt nach vorne auf das nächste Spiel schauen.

den Abend vor dem Spiel ...

Ich lag mit Tobias Levels zusammen auf einem Zimmer und Tobi hat mir sehr geholfen. Natürlich war ich aufgeregt und habe zwar nicht viel, aber gut vorher geschlafen, was sich ja am Ende bezahlt gemacht hat.

die Zeit in der Kabine vor dem Spiel ...

Normal geht man 10 - 15 Minuten vor dem Spiel in die Kabine um sich vorzubereiten. Ich habe mir bei meinem ersten Spiel 20 Minuten genommen, um noch mal ganz alleine in der Kabine Kaugummi zu kauen und Ruhe zu haben. Das war mir sehr wichtig.

seine Eindrücke im Stadion ...

Wenn du da raus kommst und im Tor stehst, kommt dir das Feld riesig vor. Aber es war natürlich ein toller Moment und die Stimmung war klasse. Während des Spiels legst du deine ganze Konzentration aber nur auf das Spiel.

das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde ...

Es war schön von Seiten der Fans, der Mannschaftskollegen und vor allem vom Trainer das Vertrauen zu bekommen. Ich hoffe, dass ich das Vertrauen so weit bestätigt habe. Für mich war es aber wichtig, dass die Mannschaft hinter mir steht.

die Kenntnisnahme seitens des Trainers über sein Bundesligadebüt ...

Der Trainer hat mir am Samstag vor dem Training gesagt, das ich beim Derby im Tor stehen würde. Man ist ja trotzdem schon fokussiert auf das Spiel und daher hat sich in der Vorbereitung auf das Spiel nicht viel geändert. Aber es war trotzdem ein schönes Gefühl, dass der Trainer mit einem geredet und mir das Vertrauen für dieses wichtige Spiel gegeben hat.

die Kommunikation mit seinen Vorderleuten ...

Das ist für mich und die Mannschaft sehr wichtig, dass einer von hinten auch was sagt. Ich denke, das hat ganz gut geklappt. Dante hat mir vor dem Spiel noch gesagt, dass ich auf ihn zukommen soll, wenn irgendetwas ist. Ich denke, das hat gut gepasst und weiterhin denke ich auch, dass man aufgrund der Trainingseinheiten gut zusammengespielt hat.

das Lob von Dante und seine Wichtigkeit in der Mannschaft ...

Für mich ist jede Person wichtig. Ich denke, wir sollten als Team funktionieren. Natürlich ist es ein sehr spezielles Lob von Dante. Dafür kann ich mich einfach nur bedanken, aber am Freitag gilt es das dann auch wieder zu bestätigen.

die Schrecksekunde gegen Novakovic ...

Ich habe diese Situation als Lerneffekt gesehen. Die Bundesliga ist einfach was anderes als die Regionalliga. Man merkt, dass die Spieler auf einem sehr hohem Niveau spielen. Für mich war es wichtig diese Erfahrung gemacht zu haben. In der darauffolgenden Aktion ist mir das nicht mehr passiert

sein erstes Bundesliga-Gegentor ...

Ein Tor zu bekommen ist natürlich nie schön. Aber ich denke auch, dass man das immer relativieren können muss. Das 3:1 war ein wichtiges Tor für Köln, aber wir haben es danach wieder gut umgesetzt und sofort eine Antwort auf dem Platz mit dem 4:1 gegeben. Zu diesem Zeitpunkt war es so wie der Trainer es auch gesagt hat: Das Spiel war dann schon entschieden.

die Bedeutung eines Sieges als Gladbacher im Derby ...

Das war ein spezielles Derby. Ich habe das in der Jugend schon kennengelernt. Hier ist es noch mal eine Schüppe drauf, dass ist klar. Mit den Fans und den Rahmenbedingungen die hier stattgefunden haben, war das wirklich schön. Die Mannschaft hat es mir einfach gemacht und von daher war es sehr gelungen.

die Humba ...

Es war nicht mein Wunsch direkt auf den Zaun zu gehen, dass wollte ich eigentlich nicht, weil dies mein erstes Spiel war und wir nächste Woche wieder ein wichtiges Spiel in Mainz haben. Daher sollten wir in unserer Situation konzentriert bleiben. Aber gut, in der Situation, in der die Fans das wollten, werde ich dass natürlich auch nicht von mir weg schieben. Ich möchte mich auch noch mal für die Unterstützung seitens der Fans bedanken.

die Feier nach dem Sieg ...

Ich gehe nach einem solchen Sieg nicht feiern. Für mich ist es wichtig, wieder auf den nächsten Spieltag zu schauen. Dieser ist schon am Freitag. Wir haben in den nächsten Wochen viel vor und ich denke das Ziel ist klar und das ist jedem bewusst. Dann lässt man einen solchen Abend einfach ausklingen und mit schweren Beinen ausschlafen.

seine Mutter ...

Meine Mutter war nicht im Stadion. Ich habe sie darum gebeten nicht zu kommen, weil ich dass von Anfang an so wollte. Das hat sie akzeptiert. Sie war auch nicht sauer auf mich und von daher konnte ich ganz gut schlafen. Es war für das erste Spiel für mich sehr wichtig, damit ich mich nur auf das Spiel konzentriere. Ich wusste aber natürlich, dass meine Eltern trotzdem ein Auge auf mich werfen.

die Variation seiner Größenangaben zwischen 1,85 & 1,89 m ...

Ich bin am Anfang der Saison vermessen worden und da waren es 1,89 m.

die Zukunft ...

Man weiß es nicht, ob ich jetzt im Tor gesetzt bin. Am Ende zählt immer nur Leistung. Ich denke, gestern war es mit dem 5:1 bestimmt ein gelungenes Debüt. Aber ich denke auch, dass man als Mannschaft gewonnen hat und nicht als einzige Person. Ich war dabei nur ein Teil der Mannschaft.

sein erstes Auswärtsspiel beim 1.FSV Mainz 05 ...

Die Vorbereitung geht man natürlich nicht anders an. Für jedes Spiel ist die Vorbereitung gleich. Am Ende zählen die Punkte, die wir da holen. Die müssen wir holen und alles andere zählt nicht.

die Möglichkeit des Klassenerhaltes ...

Die Hoffnung besteht auf jeden Fall. Die Mannschaften haben alle für uns gespielt, wir haben ein überragendes Spiel gemacht, aber dies gilt es in am Freitag wieder zu bestätigen. Für unsere Moral ist es sehr wichtig, dass wir am Freitag wieder auf einen Dreier spielen. Natürlich wird ers Mainz uns nicht einfach machen, aber ich denke, dass wir mit breiter Brust in das Spiel gehen können. Die Auswärtsbilanz ist so gut, dass wir sagen können, überall bestehen zu können.


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