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Dante fraglich - de Camargo im Kader

Max Eberl: »Die Meisterschaft im eigenen Stadion ist viel schöner«

Am Samstagabend kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Borussen. Die eine Borussia trifft als Tabellenführer hierbei auf den Tabellenachzehnten Borussia Mönchengladbach. Eine tolle Atmosphäre vor ausverkauftem Haus und tollem Wetter verspricht ein interessantes Spiel. 12.000 - 14.000 Fans aus Dortmund werden laut Angaben des VfL im Borussia-Park erwartet. Auch aus diesem Grund werden die Stadiontore bereits drei Stunden vor Spielbeginn geöffnet, die Zuschauer können die Bundesligakonferenz auf den Leinwänden verfolgen. Ein obligatorischer 'Notfallplan' im Falle der Meisterschaft liegt seitens der Polizei vor.

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Dante nach Muskelverhärtung noch fraglich - Foto: Katharina Schöne, Fohlen-Hautnah.de

Die Bilanz der Aufeinandertreffen in der Bundesliga lesen sich ausgeglichen, wenngleich Borussia Dortmund aus den letzten sechs Bundesligaspielen fünf für sich entscheiden konnte. Der letzte Sieg im heimischen Stadion konnte Gladbach in der Saison 2006/2007 einfahren.

Mit Blick auf die Tabelle bleibt den Fohlen jedoch nun kaum eine andere Wahl. Drei Punkte müssen her, um im Abstiegskampf nicht bereits am Samstagabend die Zügel aus den Händen zu verlieren. Drei Punkte trennen Favres Mannschaft vom Relegationsplatz. Die auswärtsschwachen Kölner reisen am Sonntag zum VFL Wolfsburg und St. Pauli empfängt am Samstag Werder Bremen.

Sechs Punkte trennen den VfL auf die sicheren Plätze, die momentan die Eintracht aus Frankfurt (empfängt Bayern München) und der VFB Stuttgart (empfängt den HSV) besetzen. Mit einem Sieg gegen die Schützlinge vom wohl kommenden Meistertrainer Jürgen Klopp, könnten die Gladbacher bis zum letzten Spieltag im Rennen um den Klassenerhalt bzw. um den Relegationsplatz bleiben.

»Borussia Dormund ist neben Bayern München die beste Mannschaft in Deutschland. Sie haben sich Step by Step eine sehr gute Mannschaft aufgebaut«, lobte Gladhachs Trainer Lucien Favre den BVB auf der Pressekonferenz am Donnerstag. »Sie sind im Spiel sehr schnell und sehr stark nach ruhenden Bällen. Ein starkes Pressing, schnelles Umschalten und die Präsenz auf dem Rasen zeichnet diese Mannschaft aus«.

Gegen diese Eigenschaften möchte der Schweizer Fußballlehrer wie folgt agieren: »Wir müssen sehr organisiert sein, gut verteidigen und immer die Ruhe bewahren. Im richtigen Moment müssen wir dann nach vorne spielen und dürfen nicht zu tief stehen«, gibt der 53-Jährige die Maschrichtung vor.

Ob ihm hierbei Abwehrschef Dante zur Verfügung steht, ist zur Zeit noch nicht klar. Er kämpft zur Zeit mit einer Muskelverhärtung und daher ist noch nicht sicher, ob er am Samstag zur Verfügung steht. Dahingehend wird das Abschlusstraining am Karfreitag sicherlich ein wenig mehr Aufschluss geben, wohlmöglich fällt eine Entscheidung aber auch erst kurzfristig. »Ob es geht weiß es nicht«, konnte Favre keine Prognose abgeben. Ob indes Roel Brouwers den Brasilianer vertritt, ließ Fave offen. »Es gibt mehr Möglichkeiten als Roel Brouwers«, sagte Borussias Trainer.

Weiter muss Lucien Favre auf den Gelb-Rot gesperrten Mike Hanke verzichten. Für ihn wird wohl Igor de Camargo in den Kader rücken, der die gesamte Woche wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Ob er von Anfang an auflaufen wird, verriet Favre indes nicht. Auch Marco Reus stieg nach seiner Magen-Darm Verstimmung am Donnerstag wieder ins Training ein und wird wohl von Beginn an auflaufen können. Jean-Sébastien Jaurès (Knieprobleme) und Jens Wissing (Verdrehung im Sprunggelenk) stehen bekanntlich auch noch nicht zur Verfügung.

Im Hinspiel konnte Dortmund nach einem 0:1-Rückstand das Spiel noch mit 4:1 für sich entscheiden. Max Eberl analysierte die damaliga Situation: »Wir haben es geschafft, in der ersten Halbzeit läuferische Bereitschaft zu zeigen. In der zweiten Halbzeit haben wir neben einem blöden Standardtor dem Gegner zu viel Raum gelassen und so konnte Dortmund in unsere Schnittstellen spielen«, blickte Borussias Sportdirektor zurück.

Sollte Bayer Leverkusen im Heimspiel gegen Hoffenheim nicht punkten können, so kann Borussia Dortmund am Abend im Borussia-Park mit einem Sieg die deutsche Meisterschaft feiern. »Wir müssen die Punkte hier behalten. Ich gönne den Dortmundern die Meisterschaft aber für Dortmund ist es viel schöner, diese im eigenen Stadion zu feiern«, so der Sportdirektor weiter.

Um den Abstieg noch vermeiden zu können fordert Lucien Favre drei von vier Spielen gewinnen zu müssen. Am besten legt die Mannschaft damit bereits gegen den zukünftigen Meister los. »Es wird eine fantastische Heimspielatmosphäre. Die Mehrzahl unserer Fans wird alle mitreißen«, freut sich der VfL-Chefcoach auf den Samstagabend.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so besteht am Samstag wieder eine neue Möglichkeit, im Abstiegskampf bis zum letzten Tag im Rennen zu bleiben und eine neue Heimserie nach dem Derby einzuläuten. Möge sich der VfL am Ostersamstag kein 'faules Ei' ins Nest legen lassen ...


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