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»Nach vorne bereit sein und gut verteidigen«

Borussia ohne Dante und de Camargo gegen Hannover

Ungeachtet der Geschehnisse neben dem Platz verbleiben Borussia Mönchengladbach noch drei Spiele Zeit, um doch noch den direkten Klassenerhalt zu realisieren oder zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Die erste Hürde auf diesem Weg heißt am kommenden Samstag Hannover 96, Borussias Trainer Lucien Favre muss dabei gegen die Niedersachsen auf zwei wichtige Akteure verzichten.

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Luvien Favre und der VfL müssen in Hannover punkten. Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de

So werden sich Igor de Camargo und auch Dante (Muskelverhärtung) am Freitag nach dem Abschlusstraining nicht mit auf die Reise nach Hannover machen. »Für Dante und auch für Igor kommt ein Einsatz zu früh«, gab auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt.

Zudem stehen dem 53-Jährigen Fabian Bäcker, der aufgrund einer Reizung im Knie ein paar Tage mit dem Training aussetzten muss, und Jens Wissing nicht zur Verfügung.

Während so erneut Roel Brouwers und Martin Stranzl die Innenverteidigung bilden werden, so steht Mike Hanke auf der anderen Seite nach seiner abgesessenen Gelb-Rot Sperre wieder zur Verfügung. Der Stürmer wird gegen seinen Ex-Club aller Voraussicht nach auch wieder in die Startformation rücken und mit Mo Idrissou die Offensive bilden.

Das würde beuteten, dass Patrick Herrmann der Startelf weichen muss und dass Marco Reus wieder auf die rechte Mittelfeldseite rückt. Verraten wollte dies Lucien Favre allerdings noch nicht. »Ich möchte erst die Mannschaft informieren, wer im Kader ist und wer spielt. Er wird aber im Kader sein«, so der Trainer.

Doch egal, welche Borussen im Kader und zunächst in der ausverkauften AWD-Arena von Beginn auf dem Platz stehen werden, auf den VfL wartet mit dem aktuellen Tabellendritten eine schwere Aufgabe. »Hannover hat die letzten fünf Heimspiele gewonnen, sie sind sehr schwer zu spielen und sehr gefährlich. Sie sind sehr organisiert, spielen nach Balleroberung sehr schnell nach vorne und haben dazu schnelle Spieler«, weiß Lucien Favre und ergänzt: »Aber egal, wir müssen punkten«.

Wie viel Punkte in den letzen drei Spielen zwingend von Nöten sein werden, um den Relegationsplatz oder das gänzlich rettende Ufer zu erreichen, ist derzeit nicht gänzlich abzusehen. Verlieren dürfen die Borussen allerdings wohl keines mehr und so gilt es nach dem Sieg gegen den BVB nun in Hannover nachzulegen.»Wir müssen nach vorne bereit sein, intelligent spielen, gut verteidigen und aufpassen, dass wir kein Gegentor bekommen«, gibt Fave die Marschroute vor.

Das man auf der Zielgeraden auf einem Abstiegsplatz rangierend noch das rettende Ufer erreichen kann, hat der kommende Gegner in der letzten Saison vor gemacht. Mit zwei Siegen an den letzten beiden Spieltagen, bekanntlich unter anderem auch mit 6:1 gegen die Borussia, konnte sich Hannover knapp vor dem Absteieg retten. »Hannover hat im letzten Jahr gezeigt, dass man bis zum Ende kämpfen muss«, sagte Max Eberl.

»Mit neun Punkten sind wir sicher gerettet, mit sieben fast sicher und mit sechs sind wir eventuell auf dem Relegationsplatz«, rechnete Favre vor und ergänzte: »Vier oder fünf Punkte sind wohl zu wenig«. Ein Sieg in Hannover wäre sicherlich ein weiterer großer Schritt in Richtung erklärtes Ziel.


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