Noch einmal heißt es für Borussia Mönchengladbach Kräfte bündeln und volle Konzentration. Das Rückspiel der Relegation gegen den VfL Bochum steht bevor und die die „Fohlen" können mit dem 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel im mit 30.748 ausverkauften rewirpower Stadion den Klassenerhalt perfekt machen. Borussias Trainer Lucien Favre muss nach wie vor um einen Einsatz von Marco Reus bangen.
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| Einsatz nach wie vor nicht sicher: Marco Reus' Einsatz in Bochum. Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de |
Borussias ‚Rakete' leidet nach wie vor unter dem Einfluss seiner im Hinspiel davon getragenen Muskelverletzung. Eine Entscheidung, ob er auflaufen kann, wird somit erst nach dem Abschlusstraining am Dienstag fallen. »Ich weiß es noch nicht. Wir müssen auf morgen warten«, zuckte Lucien Favre auf der Pressekonferenz am Montag mit den Schultern. »Marco wird wahrscheinlich morgen probieren zu laufen oder mehr zu machen«.
»Durch die Behandlungen wird es natürlich besser. Dann muss man sehen, in wie weit es reicht und ob in das Training einsteigen kann oder nicht«, sagte Reus am Montag und wollte bzw. konnte noch keine Prognose abgeben. »Es ist noch alles offen«.
Gut möglich, dass Karim Matmour Borussias besten Torschützen vertritt, sollte es bei diesem nicht für einen Einsatz reichen. Der Algerier kam bereits im Hinspiel für Marco Reus in der 84. Minute in die Partie und trug auch in den bisherigen Trainingseinheiten das Leibchen der vermeintlichen A-Elf.
»Karim hat seine Sache gegen Bochum gut gemacht. Er ist auch sehr schnell und ich denke, es wäre die beste Lösung«, lobte Favre, festlegen wollte sich der Schweizer allerdings noch nicht: »Aber das heißt nicht und es ist noch nicht sicher, dass er von Anfang an spielt. Es ist eine Möglichkeit«. Die andere Option wäre Patrick Herrmann.
Gleiches gilt für Igor de Camargo, der im Hinspiel nach seiner Einwechslung für den Siegtreffer sorgte. Der Frage, ob der belgische Nationalspieler schon wieder für einen 90-minütigen Einsatz und für die Startformation am kommenden Mittwoch infrage kommt, wich Favre aus. »Ich werde nicht darüber sprechen und möchte darauf nicht antworten«, ließ sich der 53-Jährige wie gewohnt nicht in die Karten schauen. »Ich werde wie immer erst die Mannschaft informieren, wer am Anfang spielt«.
Doch egal, wer von Beginn an im rewirpower Stadion auf dem Platz steht - der VfL Bochum wird den „Fohlen" trotz der 0:1-Auswärtsniederlage Paroli bieten und ihnen alles abverlangen. »Wir haben Respekt vor dieser Mannschaft. Wir müssen aufpassen, sehr konzentriert sein und versuchen, kein Gegentor zu bekommen«, fordert Dante.
»Das 1:0 ist nicht schlecht, weil wir zuhause kein Gegentor bekommen haben, aber wir sind noch lange nicht durch. Es ist noch alles möglich und es wird schwer«, warnte Favre, der mit seiner Mannschaft das Hinspiel per Videomaterial genau analysiert hat. »Wir müssen uns auf alles vorbereiten«.
Das trifft auch auf ein mögliches und eventuelles Elfmeterschießen zu, welches Favre mit seinen Profis wohl beim nicht öffentlichen Abschlusstraining am Dienstag trainieren wird. Doch dieses wollen die Borussen genauso mit aller Macht vermeiden, wie eine Verlängerung von zweimal fünfzehn Minuten.
Dazu ist eine hochkonzentrierte und geschlossene Mannschaftsleitung von Nöten. »Bochum ist nicht einfach zu schlagen. Sie sind bei Standardsituationen sehr gefährlich und es ist nicht einfach, eine Lücke zu finden«, weiß Luchen Favre. »Wir müssen eine Topleistung bringen und konzentriert sein, um sie zu schlagen«
»Wir müssen sehr gut verteidigen, den Ball zirkulieren lassen, nach vorne spielen und versuchen, Torchancen zu kreieren«, sagte der Trainer, wie es seine Mannschaft in Bochum angehen muss.
Unterdessen gehen die Borussen, wie auch Roman Neustädter, mit optimistisch in den letzen Kampf der Saison. »Die Stimmung ist gut und die Vorfreude auf das letzte Spiel ist groß. Wir haben das Hinspiel analysiert und haben das angesprochen, was wir noch besser machen können«, sagt Neustädter und fügt hinzu: »Es liegt an uns. Wir werden alles dafür geben, dass wir am Ende drin bleiben«. Möge es sich bestätigen ...






