Noch immer scheint bis zu diesem Zeitpunkt keine endgültige Entscheidung gefallen zu sein, ob Michael Bradley seinen noch bis Sommer 2012 datierten Vertrag bei Borussia Mönchengladbach erfüllt, oder gar verlängert. Zu all diesen und zu weiteren Fragen stand der US-Boy am Donnerstag einigen Medienvertretern Rede und Antwort. Doch so richtig Licht hinters Dunkel bringen die Antworten allerdings wohl eher nicht.
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| Michael Bradley strahlt über beide Ohren und fühlt sich wohl beim VfL. Auh in Zukunft? Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de |
Michael Bradley über ...
... den kommenden Gegner AFC Sunderland:
Sunderland hatte eine gute letzte Saison. Im Sommer haben sie sieben neue Spieler geholt. Sie haben gute Spieler und ich denke, dass sie ein gutes Team haben. Es sollte ein guter Test werden. Ich habe aber nicht gegen sie gespielt, weil zu dem Zeitpunkt, als ich zu Villa kam, bereits beide Partien gegen sie absolviert waren.
... das angebliche Interesse vom italienischen Serie A-Club SSC Neapel:
Jeder kennt den Fußball. Gerade aktuell gibt es eine Menge von Gerüchten. Einige sind wahr, einige nicht. Das ist das Geschäft. Gerade im Moment, wo wir uns in der Mitte der Transferperiode befinden, ist noch viel im Gange. Wir werden sehen, was in den nächsten Wochen passiert.
... seine Entscheidung, warum er sich im Januar zu einem Wechsel zu Aston Villa entschieden hat:
Ich war und bin hier sehr glücklich. Die Entscheidung, im Januar zu wechseln basierte nur darauf, weil zu dem Zeitpunkt klar war, dass der Trainer (Michael Frontzeck, d. Red.) andere Dinge probieren wollte. Das habe ich respektiert. Aber ich denke, dass mir jeder zugleich nachfühlen konnte, dass es dann vielleicht für mich das Beste war, für sechs Monate eine andere Möglichkeit zu suchen. Die ergab sich dann in der Premier League mit Aston Villa.
Am Ende hat Borussia eine sehr gute Rückrunde absolviert. Sie haben sehr guten Fußball gespielt und so haben sich sowohl alle Spieler als auch der Trainer großen Kredit verdient. Nun bin ich zurück. Wie ich schon am ersten Tag gesagt habe: Ich bin glücklich zurück zu sein. Ich mag den Club und ich mag die Leute.
... über seine Zukunftsplanung:
Ich habe schon gesagt, dass ich alles für den Club und für die Mannschaft gebe was ich habe, solange ich für Borussia spiele. Auf dem Trainingsplatz und auch dann, wenn ich die Chance erhalte zu spielen. Dann gebe ich alles für den Club. Das wird sich nie ändern. Ob ich jetzt noch einen Tag, eine Woche, ein Jahr oder fünf Jahre hier bleibe: An jedem Tag, an dem ich hier bin, konzentriere ich mich auf Borussia und gebe für den Verein mein Bestes.
Es ist nicht so, dass ich mich hinstelle und sage, dass ich zu 100 Prozent wechseln muss. Ich war und bin bei Borussia immer sehr glücklich und ich werde das auch sein, solange ich hier bin. Und ich gebe für den Verein alles was ich habe, bis zu dem Tag, an dem ich nicht mehr hier bin.
... Gespräche mit Lucien Favre:
Wir haben einige Male gesprochen. Es waren gute Gespräche. Nun werden wir sehen, was passiert.
... einen Grund, warum aktuell noch keine Entscheidung im Bezug auf einen Verbleib gefallen ist:
Ich weiß es nicht. Aber heute ist erst der 21. Juli. Es sind noch zwei Wochen, bis die Bundesliga startet und sechs Wochen, bis das Transferfenster schließt. Da kann noch eine Menge passieren. Wir werden es sehen.






