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Lukas Rupp: »Es ist ein schwieriger Weg«

Borussias Neuzugang vom KSC im Radio 90,1-Interview

Vor jedem Heimspiel von Borussia Mönchengladbach ist es beim Radiosender 90,1 Zeit für die Sendung „Borussia hautnah. Und gestern stand erstmals Neuzugang Lukas Rupp Rede und Antwort bei Moderatorin Petra Koch. Dabei ließ der 20-Jährige gerade auch seine erste Zeit beim VfL Revue passieren und strebt zudem einen ähnlichen Weg wie Marco Reus an, wohlwissend, dass dazu eine Menge Arbeit von Nöten ist. Fohlen-Hautnah hat das Interview an der Stelle zusammengefasst.

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Neuzugang Luaks Rupp will hart arbeiten und auch Marco Reus nacheifern. Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de
Petra Koch: Hallo Lukas. Ist dies dein erstes längeres Live-Interview?

Lukas Rupp: Ja, im Radio schon.

Petra Koch: Wir machen das ganz einfach und fangen mal an. 1. Alter? 2. Hobbys? 3. Familienstand?

Lukas Rupp: Zu 1. 20 Jahre. Zu 2. Fußball, Freunde treffen und Musik hören. All das, was man als junger Mensch so macht. Zu 3. Ledig, aber mit Freundin.

Petra Koch: Ein paar Hobbys hat natürlich jeder. Aber ihr habt auch ein straffes Programm. Muss man es da als junger Profi mit dem Weggehen reduzieren?

Lukas Rupp: Auf jeden Fall. Es beschränkt sich auf ab und zu mal abends mit Freunden treffen, ansonsten ist da nicht viel drin.

Petra Koch: Bedauert man das manchmal?

Lukas Rupp: Ab und zu schon, aber es ist mein Job und da man eben muss professionell sein. Von daher gehört das dazu.

Petra Koch: Wir haben dich ja im Trainingslager, in das du aufgrund eines Magen-Darm-Virus später angereist bist, kennengelernt. Da habe ich noch gedacht, dass du ein zurückhaltender Mensch bist. Bist du das?

Lukas Rupp: Auf jeden Fall. Wenn man mich nicht kennt, dann schon. Aber ich denke, das legt sich auch mit der Zeit. Wenn ich längere Zeit da bin, dann bin ich schon ein bisschen anders.

Petra Koch: Du bist ja vom Karlsruher SC mit Kollege Matthias Zimmermann gekommen. Er ist ein bisschen anders, oder?

Lukas Rupp: Ja. Er ist ein bisschen offener, was auch ein gutes Merkmal von ihm ist. Man kann mit ihm immer gut etwas unternehmen, von daher ist es echt nett mit ihm.

Petra Koch: Seid ihr jetzt nur als Kollegen rüber gekommen, oder kann man sagen, dass ihr auch befreundet seid?

Lukas Rupp: Wir sind auch befreundet. Wir haben auch schon vorher oft etwas miteinander unternommen. Von daher kann man das so nennen.

Petra Koch: Ist das gut oder schlecht, wenn man zu zweit in eine Mannschaft kommt?

Lukas Rupp: Ich denke, für den Anfang ist es sehr gut, da man schon jemanden kennt und mit ihm auch etwas unternehmen kann. Dann muss man sich natürlich auch ein bisschen an die anderen halten und mit ihnen etwas unternehmen. Aber zu zweit ist es natürlich für uns beide einfacher.

Petra Koch: Woran merkt man, wenn man neu in eine Mannschaft kommt, dass das eine funktionierende Truppe ist? Wann und wie hast du es gemerkt und ist es eine?

Lukas Rupp: Wir wurden beide gut aufgenommen. Man merkt schon, dass es etwas anderes als beispielsweise in Karlsruhe ist. Ich kenne jetzt nichts anders, aber man hat echt gemerkt, dass die Truppe etwas kann und zusammenpasst.

Petra Koch: Und gut aufgenommen heißt, dass sie nett zu dir sind, du aber trotzdem die Bälle tragen musst ...

Lukas Rupp: Ja leider schon, aber damit habe ich mich abgefunden. Das ist halt eben so, wenn man einer der jüngsten Spieler ist.

Petra Koch: Merkt man schnell, wer so der Chef in der Mannschaft ist und wer ist das?

Lukas Rupp: Auf dem Platz ja. Dante, Marco Reus und Martin Stranzl.

Petra Koch: Also die üblichen Verdächtigen, die in der Mannschaft auch wirkliche Leistungsträger sind. Jetzt bist du zu einem Club gekommen, wo es nicht unüblich ist, dass junge Spieler auch spielen. War das auch ein Anreiz, hier hin zu kommen?

Lukas Rupp: Genau. Ja, das war mit ein Grund für mich, dass ich zur Borussia gekommen bin. Eben auch dadurch bedingt, dass Herr Favre sehr auf die jungen Spieler baut und diese auch spielen lässt.

Petra Koch: Dann bist du hier hin gekommen und hast die Vorbereitung mitgemacht. Dann war klar, dass Juan Arango länger bei der Copa America bleibt, als man vielleicht am Anfang vermutet hatte. Und dann hieß es, Lukas Rupp ist beim ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gleich in der Startelf. Was ging dir durch den Kopf?

Lukas Rupp: Ich habe mich natürlich erst einmal sehr gefreut. Auf der anderen Seite war es natürlich auch ein Druck. Aber wenn der Trainer mir das Vertrauen gibt, dann muss ich das auch zurückzahlen. Ich denke, dass ich das auch gemacht habe. Von daher habe ich mich über den Einsatz gefreut. Es war ein guter Einstand.

Petra Koch: Dann muss man trotzdem wieder zurücktreten, weil Arango da und eigentlich gesetzt ist. Ist das dann enttäuschend, oder ist es das, womit man eigentlich gerechnet hat und was somit in Ordnung geht?

Lukas Rupp: Ich habe damit gerechnet. Von daher war es für mich auch in Ordnung, auch wenn dass Spiel von mir gut war. Man kann von solchen Spielern immer noch etwas lernen und von daher ist das kein Problem.

Petra Koch: Dass man sich als junger Spieler erst einmal beweisen und hinten anstellen muss ist klar. Trotzdem hat man ja gewisse Ziele, die man sich selber steckt. Was sind deine kurz- und mittelfristigen Ziele und bist du da im Soll?

Lukas Rupp: Ja, ich denke schon. Ich möchte mich erst einmal an das Umfeld, den Verein und an das Niveau in der ersten Liga gewöhnen. Dann möchte ich natürlich so viele Spiele wie möglich machen. Dann werden wir sehen, wohin der Weg geht.

Petra Koch: In irgendeiner Boulevard-Zeitung hat es einen Satz gegeben, der dich glaube ich geärgert hat, weil du ihn so nie gesagt hast. Du willst nicht nur Platzhalter sein. So hast du es gar nicht gesagt ...

Lukas Rupp: Nein, überhaupt nicht. Ich habe gesagt, dass ich weiß, dass Juan Arango gesetzt ist und ich weichen werde, wenn er zurückkommt. Für mich gibt es da keine Kampfansage an ihn. Natürlich muss ich dem Trainer die Entscheidung so schwer wie möglich machen. Und das versuche ich jeden Tag im Training.

Petra Koch: Das könnte aber nicht nur für Arango sein, sondern eigentlich für das gesamte Mittelfeld, weil du ja das bist, was der Trainer so gerne als polyvalent bezeichnet - du kannst im Endeffekt im Mittelfeld jede Position spielen. Du kannst sonst ja auch im gesamten Mittelfeld spielen. Was ist deine Lieblingsposition?

Lukas Rupp: Das stimmt. Aber ich habe da keine Lieblingsposition.

Petra Koch: Ich habe auch mal gelesen, dass du gerne auch Bälle verteilst. Dass heißt, dass du im Mittelfeld auch eine verantwortungsvolle Position übernimmst?

Lukas Rupp: Genau. Ich bin einer, der lieber am Ball ist, als außen zu rennen. Ich bekomme lieber öfters den Ball um ihn zu verteilen und um dadurch dann öfters im Spiel zu sein.

Petra Koch: Weil du ja auch eigentlich mehr über die Technik kommst ...

Lukas Rupp: Wenn Sie das sagen.

Petra Koch: Ich habe in Interviews gelesen, und das sagt auch Matthias Zimmermann, dass du auf jeden Fall eher ein Techniker bist ... Das ist so, oder?

Lukas Rupp: Wenn man dass so sagt, dann nehme ich das gerne so an.

Petra Koch: Was sagen denn die anderen oder was sagt der Trainer?

Lukas Rupp: Der Trainer sagt auch eher Techniker.

Petra Koch: Dein ersten Spiel hast du nun schon gemacht und eingewechselt worden bist du auch schon. Jetzt könnte ein Platz im Mittelfeld frei werden. Macht man sich da Gedanken?

Lukas Rupp: Natürlich macht man sich Gedanken, dass muss man ja auch. Man muss sich ja auch irgendwie darauf einstellen, falls es soweit kommt. Wenn es so kommt freue ich mich, ansonsten muss ich weiter hart arbeiten.

Petra Koch: Wir klären da noch mal den Hintergrund auf: Ein Innenverteidiger muss ersetzt werden, weil Roel Brouwers gesperrt und Martin Stranzl verletzt ist. Das heißt, man könnte Filip Daems in die Innenverteidigung ziehen was jedoch problematisch ist, da dann drei Linksfüße spielen würden. Eine andere Möglichkeit wäre es, Håvard Nordtveit zurückzuziehen, womit dann ein Platz im defensiven Mittelfeld frei wäre.

Lukas Rupp: Möglich wäre es, aber das entscheidet der Trainer. Und von daher habe ich da nicht mitzureden - leider.

Petra Koch: Wann sagt der Trainer euch so was?

Lukas Rupp: Wir trainieren sehr oft auf anderen Positionen, also er stellt im Training sehr oft um. Von daher kann man immer mal abzuwägen, wer vielleicht spielt und wer nicht. In diesem Fall gibt es für den Trainer mehrere Optionen und so glaube ich, dass bisher keiner weiß, ob er spielt oder nicht. Aber man kann es sich als Spieler denken.

Petra Koch: Gegen Regensburg hast du dein erstes Pflichtspiel für den neuen Club gemacht. Du hast gesagt, dass du dich gefreut hast. Dennoch, wie nervös ist man da?

Lukas Rupp: Es ist wie vor jedem Spiel. Am Anfang bin ich immer nervös. Nach dem ersten Ballkontakt merke ich dann, ob es etwas wird oder ob ich mich reinbeißen muss.

Petra Koch: Jetzt zieht man als junger Mann in eine fremde Umgebung, in eine fremde Stadt und zu einem neuen Club. Ist es dann wie ein Neuanfang?

Lukas Rupp: Man könnte es auf jeden Fall so sehen. Aber wird ja nicht alleine hier. Auch wenn es am Anfang etwas schwer ist, fühlt man sich hier schon fast zuhause.

Petra Koch: Ist es einem bewusst, dass man im Laufe seiner Karriere ggf. öfters den Verein und die Stadt wechselt?

Lukas Rupp: Ich glaube, am Anfang merkt man das noch nicht so wirklich. Dies war jetzt mein erster Wechsel. Ich glaube, dass noch welche dazu kommen werden. Jetzt erst mal nicht, irgendwann muss man mal wechseln. Man muss sich also schon darauf einstellen, aber ich bin dafür offen und freue mich auch.

Petra Koch: Deine Familie lebt in Heidelberg. Wie verfolgen die dich hier bei Borussia und wie oft bist du zuhause?

Lukas Rupp: Sie versuchen natürlich so oft es geht herzukommen. Jetzt im Moment sind sie im Urlaub auf Ibiza. Ansonsten bin ich alle zwei bis drei Wochen mal kurz zuhause. Es kommt drauf an, wie wir Training und frei haben.

Petra Koch: Du kommst auch einer sportlichen Familie, weil dein Vater Bundesliga-Handball gespielt hat. War das nichts für dich?

Lukas Rupp: Er hat es versucht und hat mich mit zum Handballtraining genommen, aber ich habe sofort den Ball an den Fuß genommen und dann hat er auch gesagt: Kommt geh mit Mama zum Fußballtraining, ich mache mein Ding.

Petra Koch: Haben deine Eltern nie gesagt: Lass das mit dem Sport und mach erst mal etwas Anständiges und lerne erst mal etwas Richtiges?

Lukas Rupp: Nein. Sie haben mich sofort voll und ganz unterstützt, waren immer dabei und haben mich immer zu den Turnieren und anfangs auch nach Karlsruhe gefahren. Von daher haben sie mich von Anfang an unterstützt.

Petra Koch: Was ja auch ganz wichtig ist und offenbar auch gar nicht so falsch war ... Wir haben jetzt schon viel gesprochen und gehört. Wenn du dich so umschaust und mal mit deiner Heimat Heidelberg vergleichst: Was ist der größte Unterschied?

Lukas Rupp: Da gibt es keinen direkten Unterschied. Ich komme ja nicht direkt aus Heidelberg, sondern aus einem kleinen Dorf, was so ungefähr vergleichbar mit Mönchengladbach ist. Hier gibt es auch nicht besonders viel zu machen. Wenn man irgendwas machen will, dann muss man schon nach Düsseldorf oder Köln.

Petra Koch: Diese Städte sind nah, aber auch Gladbach hat einiges zu bieten. Das ‚Dorf' ist mit 250.000 Einwohnern doch nicht ganz so klein.

Lukas Rupp: Klar. Aber ich sage mal so, vergleichbar.

Petra Koch: Auf jeden Fall hast du dich mittlerweile eingelebt. Du lebst jetzt mit deiner Freundin hier schon eine Zeit lang. Ist es für deine Freundin, die mit dir hier hin gezogen ist, schwieriger sich einzuleben, oder auch für dich?

Lukas Rupp: Ich bin auch damals schon in Karlsruhe schnell klar gekommen. Für meine Freundin ist es auf jeden Fall schwieriger, weil sie sich hier auch nicht auskennt. Ich kannte mich zwar auch nicht aus, hatte aber die Mannschaft, die sich um mich gekümmert hat. Sie kennt hier niemanden, muss sich erst einmal daran gewöhnen und mit Anderen Kontakte knüpfen.

Petra Koch: Was hörst du denn für Musik?

Lukas Rupp: Hip Hop und RnB.

Petra Koch: Discobesuche fallen meist flach...?

Lukas Rupp: Genau. Außer nach einem Sieg.

Petra Koch: Als die Entscheidung gefallen ist, dass du nach Gladbach gehst, war noch nicht klar ob Gladbach Erstligist bleibt, oder?

Lukas Rupp: Richtig. Aber für mich hat das keine tragende Rolle gespielt, sondern mir war egal ob Erste oder Zweite Liga.

Petra Koch: Jetzt hat Gladbach auch viele junge Spieler, die aus der eigenen Jugend hochkommen. Und man hat auch schon erfolgreiche junge Spieler, wie Marco Reus, geholt. Wenn du siehst, dass Marco Reus geholt worden ist und hier zum Shootingstar geworden ist und wenn Marc-André ter Stegen und Tony Jantschke aus der eigenen Jugend hochkommen hochkommt, sagt man sich dann, dass sind meine Vorbilder, und dass ist die Karriere, die ich auch mal gehen will?

Lukas Rupp: Ja natürlich. Jeder träumt von so einer Karriere, wie beispielsweise von Marco Reus. Ob sie kommt, kann man nur hoffen und daran arbeiten. Aber es ist ein schwieriger Weg.

Petra Koch: Die letzte Saison von Borussia war kompliziert. Wie hast du das Ganze verfolgt und wahrgenommen?

Lukas Rupp: Am Anfang natürlich weniger, aber als es dann konkreter wurde, habe ich mir das natürlich sehr zu Herzen genommen, dass es mit der Ersten Liga doch noch klappt. Es hat geklappt und darüber bin ich sehr froh.

Petra Koch: Vom Gefühl her: Wenn man im Pokal weiterkommt, gegen die Bayern siegt und dann gegen Stuttgart ein leistungsgerechtes Unentschieden holt, dann ist eigentlich alles im grünen Bereich, oder? So einen Start hatte man in der letzten Saison auch ...

Lukas Rupp: Also hätte man uns vorher nach vier Punkten zum Auftakt gefragt, dann hätten wir das sofort unterschrieben. Jetzt sagen wir natürlich, dass wir gerne sechs Punkte geholt hätten. Aber ich denke, gegen Stuttgart war es schon ein gerechtes 1:1. Von daher können wir mit vier Punkten seht gut leben.

Ich glaube nicht, dass es jetzt wie in der letzten Saison bergab geht. Wir arbeiten immer noch hart. Und man merkt auch, dass es im Team immer noch passt und dass da keiner überheblich in die nächsten Spiele geht.

Petra Koch: Der Trainer hat ja mit der Mannschaft unter Dauerdruck noch den Klassenerhalt geschafft. Hast du das Gefühl, dass das Trainer und Mannschaft auch zusammenschweißt?

Lukas Rupp: Auf jeden Fall, klar. So eine Zeit geht nicht einfach an einem vorbei. Ich habe sie zwar nicht miterlebt, aber ich kann mir denken, wie hart es für die Spieler und natürlich auch für den Trainer war. Aber sie haben es gut überwunden und das schweißt ein Team auch zusammen.

Petra Koch: Du hast es nicht miterlebt, aber du kommst ja dann in eine Gruppe, wo man eigentlich merken müsste, ob ein guter Zusammenhalt da ist ... Was ja dann auch gerade für einen neuen und jungen Spieler besser ist.

Lukas Rupp: Auf jeden Fall ist da Zusammenhalt, das merkt man auch. Es ist auf jeden Fall einfacher in ein Team zu kommen, bei dem es läuft und wo die Abläufe klar sind. Natürlich muss man sich selber ins Spiel einbringen, aber es hilft einem im Allgemeinen schon.

Petra Koch: Wenn ich mir Lukas Rupp hier so anschaue, dann denke ich mir immer: Der junge Thomas Broich sitzt ein bisschen hier. Hat man diesen Vergleich schon mal angestellt?

Lukas Rupp: Ja, ich wurde schon öfters drauf angesprochen. Aber natürlich bin ich es nicht.

Petra Koch: Definitiv nicht. Thomas Broich ist mittlerweile auch schon ein bisschen älter und er auch eine prägnantere Nase im Gesicht. Sei froh, dass du die nicht hast (lacht).

Petra Koch: Sprechen wir über die kommende Partie. Jetzt kommt am Freitag der VfL Wolfsburg. Und das unter Flutlicht. Gegen Köln, deutlich gewonnen, gegen Bayern unglücklich verloren. Eine schwer zu knackende Mannschaft, oder?

Lukas Rupp: Wenn man nach den Einzelspielern geht, ist es eine hervorragende Mannschaft. Und auch als Team scheinen sie bisher eine sehr gute Rolle zu spielen. Auch wenn sie gegen Bayern unglücklich verloren haben - es ist eine gute Mannschaft.

Petra Koch: Der Trainer hat gesagt, dass sie sehr kompakt sind. Er sagte, selbst Bayern hatte nur 1,5 Torchancen.

Lukas Rupp: Das ist richtig. Ich denke mal, es wird ein Spiel wie gegen Stuttgart. Wir werden nicht viele Chancen haben. Die müssen wir dann aber nutzen. Hoffentlich wird es für einen Sieg langen. Ich denke aber schon.

Petra Koch: Heißt, wenn es eine kompakte Mannschaft ist, wo man sich was einfallen lassen muss, kommen wir wieder zu den Kreativspielern und Technikern (grinst). Man macht sich so seine Gedanken. Du auch?

Lukas Rupp: Ja, ab und zu. Aber jetzt lassen wir mal die Kirche im Dorf.

Petra Koch: Kader - bist du dabei?

Lukas Rupp: Das weiß ich noch nicht. Wer im Kader ist, bekommen wir morgen nach dem Abschlusstraining gesagt.

Petra Koch: Wir haben eben über Ziele gesprochen. Macht man sich da auch einen Kopf bei dem man sich sagt, dass man in der Saison gerne so und so viele Einsätze hätte?

Lukas Rupp: Natürlich so viele wie möglich. Eine bestimmte Anzahl habe ich mir nicht gesetzt, aber bisher läuft es ja nicht schlecht. In bin in beiden Spielen zum Einsatz gekommen und so soll es natürlich auch weitergehen.

Petra Koch: Dann hoffen wir, dass es für dich so weitergeht. Ich drücke dir die Daumen, dass es so klappt, wie du es dir vorstellst. Alles Gute und viel Glück gegen Wolfsburg.

Lukas Rupp: Vielen Dank.


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