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Mo Idrissou: Von den „Fohlen“ zu den „Adlern“

Der 31-Jährige schließt sich Eintracht Frankfurt an

Bereits nach nur einem Jahr ist das Gastspiel von Mo Idrissou bei Borussia Mönchengladbach wieder beendet. Der 31-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zu Eintracht Frankfurt in die Zweite Bundesliga und erhält bei den ‚Adlern' einen Einjahresvertrag mit der Option auf Verlängerung bei direktem Wiederaufstieg. Über die Ablösemodalitäten wurde keinerlei Angaben gemacht.

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Mo Idrissou verlässt den VfL in Richtung Frankfurt. Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de

Dabei ist sich der Kameruner erst kurz vor Tore Schluss mit den Adlern einig geworden und wird zukünftig mit den Ex-Borussen Bamba Anderson und Karim Matmour auflaufen und versuchen, nach nur einem Jahr in die Eliteklasse des deutschen Fußballs zurückzukehren.

Somit hat sich der Traum des Angreifers, sich noch mal auf internationaler Ebene, allen voran in der Champions League, zu präsentieren, zumindest vorläufig zerschlagen.

Mit diesem Wunsch nämlich, soll sich der Angreifer vor einem Jahr aus dem Breisgau beim SC Freiburg verabschiedet haben. Doch daraus wurde bekanntlich nichts, denn der 1,91 Hüne landete schließlich beim VfL.

Und hier absolvierte der Kameruner in der abgelaufenen Saison 33 Bundesliga- und beide Relegationsspiele gegen den VfL Bochum. Gerade mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg gegen Borussia Dortmund hauchte der Kameruner den „Fohlen" auf der Zielgeraden der Ersten Bundesliga wieder frisches Selbstvertrauen ein und hatte somit gehörigen Anteil am späteren Klassenerhalt.

Gerade mit seinem Kämpferherz, seiner Laufbereitschaft und auch mit seiner Kopfballstärke hatte Mo Idrissou in seinem ersten und letzten Jahr beim VfL überzeugt. Doch auf diese Qualitäten schien man bei Borussia in der neuen Spielzeit nicht mehr setzten zu wollen. »Für ihn kann es schwer werden«, hatte Favre angekündigt. »Gerade dann ,wenn Joshua King kommt«.

Da dieser Transfer schlussendlich über die Bühne ging und mit Mathew Leckie, Rückkehrer Bobadilla, Mike Hanke und Igor de Camargo gleich fünf Offensivkräfte zur Verfügung standen, teilten die verantwortlichen des VfL dem Kameruner mit, nicht mehr mit ihm zu planen. Das aber wohl auch deshalb, weil der taktisch zuweilen 'schwerfällige' Angreifer nicht mehr in das System von 'Taktikfuchs' Lucien Favre passte.

Doch der Kameruner dachte zunächst alles andere als daran, den VfL zu verlassen. So ließ er eine offenbar vorhandene Anfrage von Celtic Glasgow und auch andere Angebote sausen. Und das wohl auch, weil sein noch bis Sommer 2012 datierter Vertrag bei den „Fohlen" erstens kein schlechter und zweitens ein solcher war, der sich gemäß von der Bild-Zeitung veröffentlichen Informationen bei einer gewissen Anzahl an Spielen um ein Jahr verlängern und das Gehalt gar verdoppeln sollte.

Gerade auch diese angeblichen Inhalte könnten dafür sprechen, dass man den Angreifer lieber gestern als heute von der Gehaltsliste gestrichen haben wollte. Dies ist nun der Fall, denn Mo Idrissou hat sich Eintracht Frankfurt angeschlossen.

Dem gerade neben dem Platz vielleicht nicht immer einfachen aber stets alles gebenden Kameruner ist an der Stelle für seinen Einsatz im vergangenen Jahr zu danken und für die sportliche Zukunft alles Gute zu wünschen. Der Eintracht kann und wird er sicherlich eine Verstärkung sein, auf internationalem Boden wird er allerdings wohl nicht mehr zu sehen sein ...


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