Suchfunktion

facetwiet
Rss-Feed
HomeFohlenelfNews & HintergründeProbleme und Lösungen

Probleme und Lösungen

Mike Hanke und Igor de Camargo drohen auszufallen

Mit großen Verletzungssorgen und Personalproblemen hatte Borussia Mönchengladbach und allen voran Trainer Lucien Favre in dieser Spielzeit zwar noch nicht kämpfen müssen, doch so langsam scheint den VfL dieses Glück ein wenig zu verlassen. Und wiedermal könnte Trainer Luvcien Favre zu Lösungen bzw. Umbaumaßnahmen gezungen werden.

favre_trainerteam_03_07_11
Lucien Favre und seine 'Physios' haben derzeit alle Hände voll zu tun. Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de

Erst die mittlerweile abgeklungene langwierige Wadenverletzung von Martin Stranzl, die Sperre von Roel Brouwers, dann die Beschwerden von Marco Reus und Torhüter Marc-André ter Stegen, die jedoch Gott sei Dank keine längeren Pausen mit sich zogen.

Und dann war da auch noch Igor de Camargo. Einen Abriss des Dornfortsatzes am dritten Brustwirbel hatte sich der belgische Nationalspieler am Saisonauftakt beim FC Bayern München zugezogen und musste aufgrund dessen die folgenden beiden Heimspiele gegen den VfB Stuttgart und gegen den VfL Wolfsburg passen.

Gerade erst hatte sich der Angreifer wieder heran gekämpft, da droht er erneut auszufallen. Adduktorenprobleme zwangen den 28-Jährigen am Mittwochvormittag zum Trainingsabbruch, wie der VfL vermeldete.

Eine weitere und nicht ‚nur' für den Belgier schmerzhafte Blessur, die die Krankenakte dicker werden und einem Einsatz gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag mit einem Fragezeichen versehen lässt. Der ständig vom Pech verfolgte belgische Nationalspieler bereitet gerade auf seine körperliche Verfassung bzw. auf seinen Gesundheitszustand immer wieder Kopfzerbrechen. Denn auch in dieser Saison kommt der Stürmer im Bezug auf Matchpraxis nicht so richtig in Fahrt.

Doch damit nicht genug. Auch ein Einsatz von Mike Hanke bei den Hanseaten ist derzeit fraglich. Der Stürmer leidet aktuell an Knieproblemen und muss deshalb zunächst mit dem Mannschaftstraining aussetzen. Auf den Tag genau vor zwei Jahren musste sich der Ex-Hannoveraner am linken Knie operieren lassen. Ob ihm dieses aktuell Probleme bereitet, ist bis dato nicht bekannt.

Somit ist zunächst der Plan von Lucien Favre, mit seinen Stürmern »spezifisch zu arbeiten«, über den Haufen geschmissen. Stattdessen muss sich der Schweizer mit erneuten Personalproblemen und den damit verbunden Fragen auseinandersetzten.

Gut möglich, dass aufgrund der derzeitigen Offensivprobleme Elias Kachunga mit bei den Profis übt. Ob allerdings Hanke und de Camargo nach dem Abschlusstraining am Freitag mit in den Flieger in die Hansestadt steigen können, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Dabei hatte Borussias Fußballlehrer gerade erst wieder alle Mann an Bord - und bekommt nun wieder einen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Der Fußballgott scheint den Borussen dahingehend aktuell nicht gerade hold zu sein. Erneut wird der Schweizer vermutlich eine andere Lösung finden müssen, wie schon im Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern.

»Wenn er ausfällt, dann können wir das nicht ändern. Dann müssen wir positive Gedanken haben und eine andere Lösung finden«, hatte Lucien Favre im Bezug auf einen drohenden Ausfall von Marco Reus gesagt. Von diesem blieb er gegen den FCK verschont, würde aber sicherlich auch diesmal eine Lösung finden, sollte er dazu gezwungen sein.

Eine Systemänderung von 4-4-2 auf 4-2-3-1 könnte eine solche sein, wie er es auch schon gegen die „Roten Teufel" in Erwägung gezogen hatte, schlussendlich aber nicht umsetzte. So könnten Thorben Marx und Roman Neustädter erneut die Doppel-6 bilden, Håvard Nordtveit davor zentral agieren, flankiert von Marco Reus (rechts) und Juan Arango (links). So hatte der VfL in der vergangenen Saison die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:0 besiegt. Oder Nordtveit tauscht in dem System mit Neustädter.

In der Offensive könnte dann Raúl Bobadilla als einzige Spitze eine weitere Bewährungsprobe von Beginn an erhalten. Und auch Joshua King und Yuki Otsu stehen Gewehr bei Fuß.

Vielleich aber bleibt auch das von Favre favorisierte und aktuell praktizierte 4-4-2-System bestehen, und Raúl Bobadilla bildet mit Mathe Leckie die Offensive. Auch eine Beorderung von Marco Reus in die Offensive nebst Bobadilla und die daraus resultierende Besetzung der rechten Seite mit Patrick Herrmann oder Lukas Rupp ist genauso eine mögliche Variante, wie einige andere, die derzeit wohl oder übel in dem Kopf des Taktikfuchses umherschwirren.

»Der Trainer ist immer für eine Überraschung gut«, sagte unlängst Martin Stranzl, der die zuletzt fehlenden fünf Prozent aufgeholt hat und gegen den HSV zu seiner Saisonpremiere kommen könnte.

Es wäre zwar im positiven Sinne keine Überraschung, wenn Taktikfuchs Lucien Favre auch bei einem Ausfall von Hanke und de Camargo eine Lösung finden würde, doch es wäre sicherlich die beste, erst gar keine finden zu müssen ...


letzte Foren-Beiträge

Konter I schnell & direkt