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Volle Konzentration auf Berlin

Stranzl fehlt weiter, ter Stegen und Neustädter einsatzbereit

Viel Zeit, das torlose Remis beim VfL Wolfsburg Revue passieren zu lassen, hatte Borussia Mönchengladbach nicht. Bereits am kommenden Mittwoch geht es für die Borussen mit dem Viertelfinale im DFB-Pokal bei Hertha BSC Berlin weiter, ehe am Samstag das Topspiel gegen den FC Schalke 04 im Borussia-Park wartet. Borussias Trainer Lucien Favre konnte am Montag beim Start in die ‚Englische Woche' personell fast aus dem Vollen schöpfen.

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Wird wohl in der Berlin fehlen - Martin Stranzl. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de

Lediglich auf Martin Stranzl, der seinen grippalen Infekt noch nicht überwunden hat und weiter das Bett hütet, musste der Schweizer bei der 45-minütigen Trainingseinheit verzichten.

Somit erscheint es zumindest derzeit eher unwahrscheinlich, dass der Österreicher mit in die Bundeshauptstadt reisen kann. So wird Roel Brouwers wohl auch in Berlin an der Seite von Dante in der Innenverteidigung auflaufen. Näheren Aufschluss darüber wird sicherlich die am Dienstag stattfindende Presskonferenz geben.

Dagegen stehen hinter einem Einsatz von Roman Neustädter wohl keine Fragenzeichen mehr. Der 23-Jährige hatte sich beim Auswärtsspiel in Wolfsburg eine starke Prellung am Steißbein zugezogen, konnte die Trainingseinheit aber ganz normal mitmachen. »Ich bin fit für Mittwoch. Einem Einsatz steht nix im Wege«, gab Neustädter nach dem Training am Montag Entwarnung.

Gleiches dürfte auf Marc-André ter Stegen zutreffen. Noch am Sonntag musste Borussias Nummer eins beim ‚Auslaufen' aufgrund einer Grippe passen, absolvierte am Montag aber das komplette Torwarttraining unter der Leitung von Torwart-Trainer Uwe Kamps ohne Probleme, sodass er am Mittwochabend im Olympiastadion zwischen den Pfosten stehen dürfte.

Derweil legte VfL-Coach Favre bei der Einheit besonderen Wert auf Passgenauigkeit und Ballgefühl. Der Schweizer ließ die Passübung mit zwei verschiedenen Ballgrößen trainieren, um so ein besseres Gefühl zum Spielgerät zu gewinnen. Als die Ergänzungsspieler unter der Leitung von Favre noch Torabschlüsse übten, verließ der Hauptteil der Mannschaft schon wieder den Trainingsplatz. »Es reicht für heute«, hatte Mike Hanke trotz Kälte einen lockeren Spruch auf den kalten Lippen und verließ mit einem Lächeln als einer der ersten den Trainingsplatz.

Ein Lächeln auf den Lippen hatte auch Yuki Otsu, als er den Trainingsplatz verließ. Ein paar weibliche japanische Fans und Journalisten gaben sich am Borussia-Park die Ehre und schauten genau hin, was ihr Vorbild beim Training leistete. Dies könnte Otsu für die kommenden Wochen motivieren, noch intensiver zu arbeiten, um es seinem Trainer nicht leicht zu machen, an ihm vorbei zu kommen.

Nach dem nicht öffentlichen Abschlusstraining am morgigen Dienstag macht sich der Borussen-Tross per Flieger auf den Weg nach Berlin. Und bis dahin spielt das Tospiel am Samstag keine Rolle. »Mit Schalke beschäftigen wir uns überhaupt noch nicht, erst ab Donnerstag. Jetzt zählt nur Berlin«, unterstrich Lucien Favre. Derweil soll die Reise in die Bundeshauptstadt in dieser Pokal-Saison nicht die letzte sein. Schließlich findet das Pokal-Endspiel am 12. Mai ebenfalls im Berliner Olympiastadion statt.

Und neben der garantierten stattlichen Summe in Höhe von 1,75 Millionen Euro würde der Halbfinaleinzug die Borussen zudem auf diese Art und Weise dem europäischen Geschäft ein Stückchen näher bringen. »Wir wollen dort eine Runde weiterkommen, ist auch Lucien Favre fest entschlossen. »Jetzt dürfen wir im Viertelfinale nach Berlin fahren. Aber hoffentlich nicht zum letzten Mal«, sagte Max Eberl unmittelbar nach der Auslosung. Dem kann man sich ‚nur' und durchaus anschließen ...


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