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Letzter Test in Spanien: 0:0 gegen den VfL Wolfsburg

Testspiel: Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg 0:0

Mit einem torlosen Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg verabschiedet sich Borussia Mönchengladbach aus dem einwöchigen Trainingslager im spanischen La Cala de Mijas und blieb somit auch im zweiten Testspiel in Marbella ohne Gegentreffer.

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Marc-André ter Stegen machte einen guten Eindruck (Foto: Katharina Schöne / Fohlen-Hautnah.de)

Borussias Trainer Michael Frontzeck änderte seine Startelf im Vergleich zum Testspiel gegen  Unsion Estepona auf sieben Positionen und ließ dabei die drei Neuzugänge zunächst auf der Bank. Vor Torhüter Marc-André ter Stegen bildete nun Bamba Anderson im 4-2-2 System mit Roel Brouwers, der von Filip Daems die Kapitänsbinde übernahm, die Innenverteidigung und Niklas Dams (rechts) sowie Sebastian Schachten (links) besetzten die Außenpositionen.

Vor der Viererabwehrkette bildeten Tony Jantschke und Michael Bradley die „Doppel-6“, Patrick Herrmann (rechts) und Juan Arango (links) postierten sich auf den Außenbahnen. Mike Hanke fungierte erneut als einzige Sturmspitze, während Igor de Camargo als ‚Schattenstürmer‘ agierte.

Am Morgen hatte es an der Costa del Sol starken Regen gegeben, weshalb die Plätze im Marbella Paradise of Football & Sports einen tiefen Boden aufwiesen. Nachdem man sich schließlich auf einen Nebenplatz der Anlage geeinigt hatte, konnte das Spiel bei leichtem Nieselregen angepfiffen werden.

Von Beginn an waren es die Borussen, die engagiert zu Werke gingen, mehr Ballbesitz zu verzeichnen hatten und versuchten, das Geschehen an sich zu reißen. So ergaben sich auch gleich in der Anfangsphase Gelegenheiten, sich in Front zu bringen. Nach der ersten Ecke, von der linken Seite von Juan Arango hereingebracht, wurde dabei der Schuss von Igor de Camargo zur zweiten Ecke für den VfL abgefälscht, nach der Juan Arango seinen Distanzschuss von der Strafraumgrenze nur wenige Meter neben den rechten Pfosten setzte (04.).

Auch die nächste Möglichkeit gehörte den Borussen. Juan Arango zog im Strafraum aus halbrechter Position ab und brachte das Leder über die Querlatte (09.). Zwei Minuten später meldete sich der VfL Wolfsburg erstmalig vor dem Tor der Borussen. Nach dem Eckstoß von Diego war ter Stegen auf dem Posten und hielt das Leder sicher fest (11.). Das traf auch auf die zweite Gelegenheit zu, als Borussias Torhüter den zweiten Eckstoß zu mühelos unter Kontrolle brachte (16.).

In der Folgezeit spielte sich das Geschehen in der nun ausgeglichenen Partie eher zwischen beiden Strafräumen ab, sodass Torraumszenen Mangelware blieben. Und das auch, will beide Defensivverbunde wenig anbrennen ließen. Nach gut einer halben Stunde meldeten sich die Wolfsburger, die ein leichtes Übergewicht zu verzeichnen hatten, wieder vor dem Tor der Gladbacher Borussia. Doch erneut war der starke ter Stegen zur Stelle und parierte den Distanzschuss von Diego (32.). Drei Minuten später brachte der dritte Eckstoß für die „Wölfe“ nichts ein (35.).

Die „Fohlen“ hatten nach einer guten Anfangsphase bis zu diesem Zeitpunkt offensiv wenig bis gar keine Akzente setzten können. Einzig de Camargo war es, der vier Minuten vor der Pause einen Torschuss wagte, diesen jedoch aus etwa sechzehn Metern über die Querlatte bugsierte (41.). Da auch der vierte Eckstoß der VW-Städter nichts einbrachte, ging es nach „müden“ 45 Minuten mit einem gerechten torlosen Remis in die Kabinen.

Zum zweiten Durchgang tauschte Borussias Trainer Michael Frontzeck seine Feldspieler komplett aus. Tobias Levels (rechts) und Kapitän Filip Daems (links) besetzten die Außenbahnen, die beiden Neuzugänge Håvard Nordtveit und Martin Stranzl die Innenverteidigung.

Vor dieser bildeten nun Thorben Marx und Roman Neustädter die „Doppel-6“, während Karim Matmour (rechts) und Mo Idrissou (links) die Flügel besetzten. Fabian Bäcker fungierte als einzige Sturmspitze, während Marco Reus als ‚Schattenstürmer‘ agierte.

Hatten die Trainer nun ihre Formationen verändert, so traf dies auf das Niveau der Partie nicht zu. Beide Mannschaften bekämpften sich ehr im Mittelkreis und traten offensiv auch aufgrund von vielen Ballverlusten im Aufbauspiel lediglich mit Halbchancen in Erscheinung. Torraumszenen blieben so über nahezu die gesamte zweite Halbzeit Mangelware.

Erst in Minute 69 tauchten die Niedersachsen erstmalig im Strafraum der Gladbacher auf. Der von Marcel Schäfer hereingebrachte Eckstoß verpuffte jedoch wirkungslos. Sechs Minuten später die erste Gelegenheit für die Borussia. Karim Matmour scheiterte nach Flanke von Mo Idrissou aus rund zehn Metern per Direktabnahme am Wolfsburger Schlussmann Diego Benaglio (75.).

Die Schlussphase gehörte den „Wölfen“, die sich zwar in der Hälfte der Borussen festsetzen, den geschlossen und kompakt auftretenden Defensivverbund des VfL jedoch nicht ‚knacken‘ konnten. So blieb es am Ende beim unter dem Strich gerechten torlosen Unentschieden, bei dem sich Borussia Mönchengladbach gerade in der Defensive ordentlich und sicher präsentierte, im Spiel nach vorne dennoch durchaus Luft nach oben hat.

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Dams (46. Levels), Anderson (46. Nordtveit), Brouwers (46. Stranzl), Schachten (46. Daems) - Jantschke (46. Marx), Bradley (46. Neustädter) - Herrmann (46. Matmour), Arango (46. Idrissou) - de Camargo (46. Reus), Hanke (46. Bäcker)

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: - / Daems

Bes. Vorkommnisse: keine

Schiedsrichter: J. F. Caravaca (Marbella)


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