Borussia Mönchengladbach bastelt weiter an der Zukunft. So konnte dieser Tage mit Amin Younes ein weiteres und vielversprechendes Talent längerfristig an den Verein gebunden werden. Der gerade erst 18-Jahre jung gewordene Deutsch-Libanese erhält beim VfL zunächst einen bis zum 30.06.2014 datierten Profivertrag. Verkündet hatte es der Youngster unlängst auf seiner eigenen Internetseite.
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| Amin Younes erhält einen Profivertrag bis Sommer 2014. Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de |
»Ich freue mich sehr darüber, dass ich den Profivertrag erhalten habe. Borussia ist einfach mein zuhause«, bestätigt und strahlt Younes, der im Sommer 2000 aus der Jugend der SG Unterrath in den „Fohlenstall" wechselte und ergänzt: »Ausschlaggebend war einfach, dass ich mich hier sehr wohl und wie zuhause fühle. Und wo man sich wohl fühlt, kann man auch gute Leistungen bringen«.
Seit nunmehr elf Jahren also, spielt der Offensiv-Allrounder mittlerweile bei der Borussia und so ist es wohl wenig verwunderlich, dass sich der quirlige Beidfuß am linken Niederrhein mehr als wohlfühlt.
Und hängt nun noch mindestens drei Jahre dran und will sich dabei auch für die von Lucien Favre trainierte Profimannschaft empfehlen. Das aber mit der nötigen Ruhe und Akribie, wenngleich er sich Spieler wie Marco Reus und Marc-Andre ter Stegen durchaus zum Vorbild nimmt. »Natürlich kann es schnell gehen, wie zum Beispiel bei Marco Reus und Marc-Andre, aber ich muss geduldig bleiben«, macht sich Younes keinen Druck.
In Zukunft wird der Youngster also im »erweiterten Kreis stehen und ständig im Profitraining dabei sein«, wie es Sportditektor Max Eberl auf der vergangenen Jahreshauptversammlung der Borussia verkündet hatte. »Ich habe großes Vertrauen in Trainer Lucien Favre und in Sportdirektor Max Eberl. Mit beiden hatte ich mit meinen Eltern zusammen sehr gute Gespräche. Alles war sehr positiv und hat mir sehr gut gefallen«, sagt Younes.
»Mit dem Profivertrag habe ich vom Verein große Anerkennung bekommen und jetzt heißt es für mich, diese mit Leistung zurückzuzahlen«, will und wird sich der 18-Jährige nun nicht auf seinen Vorschusslorbeeren ausruhen.
Dafür Sorge tragen wird auch Sven Demandt. Der U23-Trainer hatte Younes am 17.Spieltag der abgelaufenen Saison im Spiel gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund ins kalte Wasser geworfen. Zuvor hatte sich bei Yunus Malli angedeutet, dass er den angebotenen Vertrag wohl nicht annehmen wird.
»Mein Trainer in der U23, Sven Demandt, wird meine Leistung sehen und dann den richtigen Zeitpunkt abwarten, wann es für mich am besten ist, nach oben zu gehen«, sagt der 18-Jährige, der im April an einer langanhaltenden Schambeinentzündung laborierte.
Im März dieses Jahres dürfte der U-Nationalspieler dann erstmals Profiluft schnuppern. Lucien Favre hatte den damals 17-Jährigen mit in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Bayern München genommen.
»Es ist eine tolle Sache, bei den Profis dabei sein zu können«, strahlte Amin Younes damals. »Wenn man mit besseren Spielern zusammenspielt, dann lernt man viel und wird auch besser. Es ist schon ein Unterschied, ob man gegen Tobias Levels oder eben gegen Marcel Ewertz spielt. Da lernst du auch, dich im Zweikampf zu behaupten«, fuhr der heute 18-Jährige nach seinem ersten Profitraining fort.
Um dann abschließend seine Vision zu beschreiben: »Mein Traum wäre schon, mein erstes Bundesligaspiel hier für Gladbach in dem Stadion mit den Fans zu machen«, sagte Younes damals. Man darf durchaus gespannt sein, wann sich dieser Traum erfüllt ...






