Der FC Sevilla bekundet Interesse
Wie Fohlen-hautnah bereits in der vergangenen Woche berichtete, soll der spanische Erstligist FC Sevilla Interesse an Juan Arango zeigen. Der 30-Jährige scheint offen dafür zu sein, zum amtierenden spanischen Pokalsieger zu wechseln. Dessen aktueller Trainer Gregorio Manzano hatte den Mittelfeldspieler der Borussia bereits beim RCD Mallorca trainiert.
»Ich verneine diese Gerüchte“, erklärt der Agent, „es gibt definitiv keinerlei Kontakt mit dem FC Sevilla. Er konzentriert sich nur darauf, der Borussia zu helfen, in der Bundesliga zu bleiben. Ein Wechsel im Winter steht überhaupt nicht zur Debatte«, wird Berater Salvatore Maestro bei ‚Fußball-Transfers.com‘ zitiert.
Gleichzeitig bestätigte Juan Arango jedoch, dass er mit seinem Berater über den derzeitigen Tabellen 10. der spanischen Primera Division gesprochen hat. »Mein Berater hat mit mir gesprochen, aber die Einigungsmöglichkeit liegt nur bei den beiden Vereinen. Im Moment spiele ich für Borussia«, bestätigt der Venezolaner in der spanischen Zeitung ‚AS‘ Diskussionen und scheint einem Wechsel zwischen den Zeilen nicht schlichtweg abgeneigt zu sein.
Auch Gregorio Manzano bestätigte, mit Arango gesprochen zu haben, als dieser mit Borussia Mönchengladbach im Trainingslager in La Cala de Mijas weilte. »Arango hat mich angerufen, als er in Marbella war. Ich war beim Training und habe ihn dann zurückgerufen. Wir begrüßten uns und haben darüber gesprochen, wie es uns geht, nicht mehr«, sagte der Trainer der Zeitung ‚Diario de Sevilla‘.
Wenn man die Aussagen von Sevillas Trainer Gregorio Manzano, Juan Arango und dessen Berater in Zusammenhang bringt, dann scheinen im Hintergrund Verhandlungen zu laufen. »Ich habe schon gesagt, dass ich Spieler im Auge habe. Nun arbeitet das Management. Wenn es klappt, kommt einer, wenn nicht, dann nicht. Bei solchen Sachen müssen sich immer zwei Parteien einigen. Das Arrangement kann in einem Tag, in fünfzehn Tagen oder niemals über die Bühne gehen«, sagte Manzano der Zeitung ‚Sevilla de Diario‘, auf Juan Arango angesprochen. Ob diese Aussage zu 100 Prozent so zutreffend ist, kann und darf zumindest dann anzweifelt werden, wenn gleichzeitig ein Transfergerücht im Raume steht.
Wie die spanische Presse spekuliert, soll der FC Sevilla bereit sein, 3 Millionen Euro für den Kapitän der venezolanischen Nationalmannschaft zu zahlen. Ob und wann es allerdings zu einem Wechsel kommt, hat der Trainer indes gut zusammengefasst und bleibt abzuwarten. Es deutet zumindest derzeit vieles darauf hin, dass es bei Borussia noch eine heiße Transferperiode bis Ende Januar geben könnte, sollten durch eventuelle Wechsel von Juan Arango und/oder Raúl Bobadilla (zu Real Saragossa?) noch zusätzliche Gelder (Transfererlöse, Leihgebühren, Gehaltseinsparungen) in die Kasse gespült werden.
Natürlich ist es durchaus möglich, dass Juan Arango die Freigabe vom VfL nicht erhält, wie der 'Express' in seiner heutigen Ausageb berichtet, aber bis zum Ende der laufenden Transferperiode am 31. Januar bleibt indes noch ausreichend Zeit, um zu verhandeln...





