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HomeKonterSaison 2010/2011Juan Arango zurück nach Spanien?

Juan Arango zurück nach Spanien?

Juan Arango auf dem Zettel beim FC Sevilla?

Derzeit befindet sich Borussia Mönchengladbach bekanntlich im Trainingslager an der spanischen Costa del Sol, um sich auf die sicherlich mehr als schwierige Rückrunde vorzubereiten. Personell hat der VfL seine Planungen auf dem Transfermarkt abgeschlossen, doch es könnten sich nach dem Wechsel von Jan-Ingwer-Callsen-Bracker weitere Abgänge abzeichnen.

Wie mehrere venezolanische Zeitungen melden, soll sich der spanische Agent von Juan Arango, Salvador Maestro, aktuell in Verhandlungen mit dem FC Sevilla befinden. Der FC Sevilla, der sich in der Gruppenphase der Europa League auch gegen Borussia Dortmund durchgesetzt hat, hinkt den Ansprüchen in der spanischen Primera División derzeit arg hinterher. Derzeit belegen die Andalusier nach einem mäßigen Saisonstart lediglich Rang 10.

Aufgrund dessen fand bereits ein Trainerwechsel zu Gregorio Manzano statt,  unter dem Juan Arango schon beim RCD Mallorca spielte. Schon vor seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach gab es Gerüchte, das sein RCD-Coach Gregorio Manzano als Nachfolger von Manuel Pellegrini beim FC Villarreal im Gespräch wäre und Arango mit zu Villarreal nehmen wollte. Borussias Mittelfeldspieler sprach sich zu der Zeit sehr positiv über Villarreal aus...

Neben den aktuellen Verhandlungen des Agenten des fast 31-jährigen linken Mittelfeldspielers soll auch seine Familie einen Wechsel, weg von der Bundesliga und Deutschland, zurück nach Spanien gefordert haben.

Sollte dies der Fall sein, sollten Sportdirektor Max Eberl und Trainer Michael Frontzeck genau überlegen, ob Juan Arango in der aktuellen Situation Gladbach im Abstiegskampf weiter helfen kann. Zudem ist es ebenfalls nicht leicht, für einen fast 31 jährigen eine Ablösesumme zu generieren und es stellt sich immerhin auch die Frage, ob bei Juan Arango ein gültiger Vertrag für die 2. Liga existiert.

Davon ab: Falls es zu einem Wechsel kommt, könnte es sich rächen, dass Dennis Dowidat nicht mit ins Trainingslager nach Spanien genommen wurde, obwohl er einer der besten und konstantesten Spieler der Nachwuchsmannschaft war, wo einige Beobachter ihn sogar als den besten Spieler der Hinrunde unsere U23 gesehen haben.

Den FC Sevilla ansehen könnte sich der 30-Jährige indes heute Abend. Dann nämlich spielen die Andalusier im spanischen Pokal im Achtelfinal-Rückspiel des Copa del Rey beim FC Málaga. Den Borussen steht der Mittwochmittag zur freien Verfügung.

Das einige Spieler bei Borussia Mönchengladbach natürlich von anderen Vereinen beobachtet werden (so soll zum Beispiel Marco Reus laut englischer Presse das Interesse von Sir Alex Ferguson von Manchester United geweckt haben und die Briten wollen ihn zum Sommer verpflichten), ist leider bei einer abstiegsbedrohten Mannschaft nicht zu verhindern.

Nur bei einem sehr guten Start in die Rückrunde kann es wohl überhaupt verhindert werden, dass sich die Spieler eher mit ihrer weiteren sportlichen Zukunft bei anderen Verein anstatt mit dem Klassenerhalt beschäftigen...


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