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HomeKonterSaison 2010/2011Die ersten Stimmen nach dem Spiel in Wolfsburg

Die ersten Stimmen nach dem Spiel in Wolfsburg

Borussia Mönchengladbach konnte am Freitagabend beim VFL Wolfsburg nicht an die Leistung des Spiels gegen den FC Schalke 04 anknüpfen und blieb bei der 2:1- Niederlage am Ende verdient puntklos. Nach einem 2:0 Rückstand traf Filip Daems nach Foulelfmeter zum 2:1 Endstand. Nach dem Spiel äußerten sich die Protagonisten im Interview mit Liga Total:

Lucien Favre:

In der ersten Halbzeit war Wolfsburg klar besser. Wir haben es nicht geschafft die Bälle zu erobern. Im Läuferischen und Technischen war und Wolfsburg klar überlegen. Der Sieg ist klar verdient. Gegen Schalke haben wir vier, fünf sehr gute Aktionen gemacht, heute war es ein anderes Spiel, da die Wölfe sehr stark waren. Dies ist heute nur eine Niederlage und nicht mehr. Ich glaube, dass wir noch eine Chance haben. Bei 30 Punkten, die noch im SPiel sind, haben wir noch alle Möglichkeiten. Es kann im Fußball sehr schnell gehen. Gegen Schalke wird unsere Mannschaft gelobt und jetzt wird alles schlecht geredet.


Martin Stranzl:

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Zum Spielbericht

Wir haben uns viel vorgenommen, wir wollten konzentriert nach vorne spielen, aber Wolfsburg hat es sehr eng gemacht und sie waren sehr aggressiv. Dadurch hatten wir leichte Ballverluste und uns fehlt da einfach die Sicherheit. Dann kam wieder ein bisschen die Angst dazu. Wenn du dann 2:0 hinten liegst ist es natürlich schwierig. Mit dem Anschlusstreffer ist der Glaube wieder zurückgekommen. Am Ende wurde es dann besser, aber insgesamt hat die Bewegung im Spiel ein bisschen gefehlt obwohl wir das trainiert haben. Wir müssen auch weiterhin daran glauben und weiter Fußball spielen. In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst, Torchancen zu kreieren. Beim Foul was zum 2:0 führte spiele ich einfach nur den Ball weg. Wenn ein Schiedsrichter pfeift braucht man darüber nicht mehr diskutieren. Solche Entscheidungen werden halt im Spiel getroffen. Das dies spielentscheidend war am Ende ist halt bitter.

Max Eberl:

Es ist heute so, dass wir drei bis vier Ausfälle auf dem Platz hatten und damit kannst du nicht bestehen. Wen ich damit meine, dass werden wir intern ansprechen. Ich denke jeder, der Fußball schaut kann es erkennen und wird sich seine Meinung darüber gemacht haben. Wir haben es als Mannschaft nicht gut gemacht und die Zweikämpfe nicht so angenommen, wie es eigentlich sein muss. Wir haben in der Vorwärtsbewegung die Bälle verloren und somit den VfL Wolfsburg stark gemacht. Wir haben sie zu einer Spielfreude verleitet, was der Mannschaft dann auch richtig gut tat. In der zweiten Halbzeit haben wir das ein bisschen besser gemacht ohne das wir brilliert haben. Dennoch hat man gesehen, dass wenn du dann ein Tor machst, dass auch Wolfsburg verunsichert war. Das haben wir uns eigentlich von Anfang an vorgenommen. Es ist natürlich nicht so, dass du ein Spiel gewinnst und dann alles von selber läuft. Das ist harte Arbeit an jedem Wochenende sich wieder in das Spiel hinein zu arbeiten. Das haben wir heute nicht geschafft, da wir es uns unnötig selber schwer gemacht haben. Wir haben es nur in den letzten 20 Minuten gemacht, was wir uns vorgenommen haben durch die Verunsicherung die Wolfsburg hatte, aber das ist natürlich zu wenig, um dass Spiel dann zu gewinnen. Ich bin enttäuscht das wir verloren haben.


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