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HomeKonterSaison 2010/2011Karim Matmour unter Beobachtung

Karim Matmour unter Beobachtung

Der Algerier steht offenbar bei drei Clubs auf dem Zettel

Seit Beginn dieser Spielzeit ist Karim Matmour arg gebeutelt. Gerade aufgrund von lang anhaltenden Achillessehnenproblemen zu Saisonbeginn außer Gefecht gesetzt, brachte es der WM-Fahrer von 2010 für die Gladbacher Borussia bis dato auf lediglich vierzehn Einsätze, wovon er lediglich drei von Beginn an auf dem Feld stand. Sicherlich eine alles andere befriedigende Situation für den Algerier, der sich dennoch nicht hängen lässt, sondern weiter hart arbeitet und sich auf den Klassenerhalt mit dem VfL konzentriert. Dabei lässt er sich auch nicht von möglichem Interesse anderer Vereine ablenken.

Wie das algerische Magazin ‚LeButeur' berichtet, sollen der spanische Erstligist Hercules Alicante sowie die französischen Erstligisten FC Sochaux und FC Lorient an dem 25-Jährigen Stürmer der Borussia interessiert sein.

Bereits im vergangenen Sommer sollen zahlreiche Vereine um den algerischen Nationalspieler gebuhlt haben. Allen voran der spanische Erstligist Hercules Alicante, der jedoch laut 'LeButeur' aufgrund der damals seitens der Borussia angeblich aufgerufenen Ablösesumme von 6 Millionen Euro zunächst von einer Verpflichtung absah,.

Informationen von ‚LeButeur' zufolge wollen die Spanier, in der Primera División derzeit auf Abstiegsplatz 18 rangierend, im Sommer einen neuen Anlauf nehmen und im Juni den Verantwortlichen der Borussia ein neues und seriöses Angebot für Karim Matmour unterbreiten. Ob sich Matmour allerdings einen Wechsel in die spanische zweite Liga antut, scheint eher unwahrscheinlich.

Da dürften die französischen Erstligisten FC Sochaux und FC Lorient bei dem in Straßburg geborenen Algerier wohl schon die besseren Karten zu haben. Schließlich lebt die Familie des 25-Jährigen nach wie vor in Frankreich.

»Der FC Lorient verfolgt den Spieler mittlerweile die ganze Saison«, berichtet ‚LeButeur' und ergänzt: »Im Winter besuchten Vertreter von Präsident Loïc Féry den Borussia-Park, um ihr Interesse zu formulieren, aber bei den Bedingungen von Borussia Mönchengladbach gaben sie ihr Vorhaben vorerst auf und wollen nun im Sommer einen neuen Anlauf unternehmen«.

Gerade Lorient-Trainer Christian Gourcuff scheinen die Technik und das Profil von Karim Matmour zu imponieren. In der Mannschaft spielen schon zwei Landsleute von Matmour, wo er sich auch weitere Infos über Matmour aus erster Hand holen kann. Gourcuff beobachtet Matmour bereits seit dem letzten Jahr.

Auch der Leiter der Scoutingabteilung des Clubs aus der Bretagne, Stephane Pedron sagt, dass das Profil von Matmour in den Teamaufbau für die neue Saison reinpassen würde. »Matmour ist ein sehr guter Spieler, den wir schon seit den vergangenen Jahren verfolgen. Er entspricht unserem gewünschten Spielerprofil«, zitiert das algerische Magazin Pedron. »Wir diskutieren im Verein über eine Verpflichtung, aber er ist eine Option von mehreren«.

Gerade das Interesse des FC Lorient scheint also heiß zu sein, jedoch wohl (noch) nicht konkret. »Es gibt derzeit keine Anfragen und keine Verhandlungen von und mit irgendwelchen Vereinen«, sagt Berater Andreas Sadlo im Gespräch mit unserer Redaktion und unterstreicht: »Karim konzentriert sich voll auf Gladbach und den Abstiegskampf. Da ist kein Platz für andere Dinge«.

Und auch Karim Matmour selbst, beschäftigt sich aktuell nicht mit anderen Vereinen. »Ich habe Vertrag bei Borussia und konzentriere mich derzeit nur auf den Abstiegskampf«, unterstreicht Matmour. »Ich beschäftige mich mit Fußball und der Borussia und nicht mit anderen Dingen, sondern widme meine ganze Kraft Borussia«.

»Nach der Saison kann man sich dann mit Borussia zusammensetzten und besprechen, ob eine Zusammenarbeit noch Sinn macht«, sagt Sadlo und ergänzt: »Karim hat aber einen Vertrag für die 1. und 2. Liga«. Eben genau mit dieser beschäftigt sich der 25-Jährige indes nicht ,sondern glaubt an den Klassenerhalt. »Der Abstieg kommt für mich nicht infrage. Wir haben zwei Punkte Rückstand und warum sollten wir das nicht schaffen. Ich denke nur positiv«, sagt Matmour. »Ansonsten habe ich noch ein Jahr Vertrag bei Gladbach«.

Gerade aufgrund der derzeitigen sicherlich unbefriedigenden Situation und in Anbetracht dessen, dass der Vertag des Algeriers im Sommer 2012 ausläuft, scheint eine Trennung im Sommer wohl nicht gänzlich unwahrscheinlich und ausgeschlossen ...


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