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HomeKonterSaison 2010/2011Marco Reus: »Hoffe, dass es für Mittwoch reicht«

Marco Reus: »Hoffe, dass es für Mittwoch reicht«

Borussias 'Rakete' erleidet Muskelfaserriss

Borussia Mönchengladbach muss im Rückspiel der Relegation gegen den VfL Bochum eventuell auf Marco Reus verzichten. Der 21-Jährige zog sich beim 1:0-Sieg am Donnerstag einen Muskelfaserriss an den linken Adduktoren zu und muss bis Montag eine Trainingspause einlegen.

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Marco Reus zog sich gegen Bochum einen Muskelfaserriss zu. Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de

»Das ergab heute eine Kernspinuntersuchung. Reus wird intensiv behandelt und bis Montag nicht trainieren«, gab die Borussia am Freitagmittag bekannt.

Eine Verletzung, die sich Borussias ‚Rakete' bereits im ersten Durchgang ohne Fremdeinwirkung und bei einem Sprint zugezogen und die ihn in der Folgezeit beeinträchtigt hatte. »Marco hat mir bereits in der Halbzeit signalisiert, dass er raus muss«, sagte Lucien Favre, wollte dennoch nicht auf seinen Schützling verzichten. »Wir haben gezögert, ihn rauszunehmen, aber er hat gesagt, dass er weiter spielen kann«.

Schließlich wechselte der 53-Jährige den Beidfuß sechs Minuten vor Abpfiff aus und Karim Matmour kam in die Partie. »Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist, weil unsere Chancen besser wären, mit ihm zu spielen«, hatte Favre nach der Partie inständig gehofft und brachte es anschließend auf den Punkt: »Wenn er verletzt ist, können wir das nicht ändern«.

»Es ist kein so schönes Gefühl und es fühlt sich nicht gut an. Natürlich möchte ich gerne am Mittwoch spielen und dafür werde ich alles tun«, sagte der Nationalspieler im Gespräch mit unserer Redaktion und will dafür notfalls auch auf die Zähne beißen: »Dafür nehme ich auch ein bisschen Schmerzen in Kauf«.

»Ich werde jetzt in den kommenden Tagen intensiv behandelt und dann hoffe ich, dass ich am Montag trainieren kann und das es dann für Mittwoch reicht«, so Reus. »Sagen kann ich es aber noch nicht«.

Bleibt also abzuwarten, ob Reus am kommenden Mittwoch im revierpower Stadion mit von der Partie sein kann. Sollte Borussias ‚Rakete' in Bochum nicht ‚zünden' können, dann stünden Patrick Herrmann und Karim Matmour als mögliche Alternativen bereit.


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