Mit der Verpflichtung von Oscar Wendt setzt Borussia Mönchengladbach die gute Vergangenheit mit Spielern aus dem Königreich fort. Gut möglich, dass dem 25-jährigen Verteidiger noch ein Landmann folgt.
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| Lockt Max Eberl mit Đurić einen weiteren Schweden zum VfL? Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de |
So hält sich seit geraumer Zeit das Gerücht, dass der VfL Dušan Đurić vom FC Zürich auf dem Zettel hat. Bereits in den letzten Tagen und Wochen hatte sich der 26-jährige Offensiv-Allrounder klar positioniert und unterstrichen, seinen noch bis Sommer 2012 laufenden Kontrakt beim Schweizer Vizemeister nicht verlängern zu wollen.
Dabei hatte der Rechtsfuß Interesse bekundet, in die Bundesliga und zur Borussia wechseln zu wollen. Meldungen der schwedischen Zeitung ‚Aftonbladet' zufolge untermauert der in Halmstad geborene Schwede nun erneut die Absicht, nach Mönchengladbach wechseln zu wollen.
Doch aktuell scheint die hohe Ablöseforderung des Ex-Clubs von Lucien Favre den Transfer ins Stocken geraten zu lassen. Angeblich hat der Champions League- Qualifikant nun eine Ablösesumme von rund vier Millionen Euro aufgerufen.
Eine Summe, die die ‚Fohlen" ohne einen Verkauf von beispielsweise Michael Bradley aktuell wohl nur schwer stemmen können. »Ich bin enttäuscht, denn ich möchte in Zürich nicht verlängern und möchte jetzt wechseln«, sagte Đurić im Gespräch mit der schwedischen Zeitung und zeigte sich über die hohe Ablöseforderung der Schweizer enttäuscht.
Neben der Borussia soll auch ein italienischer Club, Udinese Calcio wurde hier genannt, Interesse an dem 26-jährigen bekundet haben. Doch zumindest derzeit scheint der VfL die Nase vorn zu haben. »Im Augenblick sieht es so aus, dass es Deutschland sein wird, wohin ich gehen möchte«, so Đurić und wurde konkreter: »Ich hoffe auf Mönchengladbach und ich denke nicht, dass ich der erste bin, wo sie einen hohen Preis aufrufen. Wir werden sehen, welche Summe es am Ende sein wird«.
Zudem sieht Đurić durch den Wechsel in die Bundesliga größere Chancen, sich wieder in den Fokus der schwedischen Nationalmannschaft zu spielen. Dort hat er im Mittelfeld aktuell noch Kim Källström von Olympique Lyon und Anders Svensson von IF Elfsborg vor sich.
»Ich kenne ihn noch aus seiner Zeit aus Halmstad und glaube, dass er sich weiterentwickelt hat. Er hat es in der Schweiz gut gemacht. Ich habe ihn dort aber nicht beobachtet und kann ihn deshalb nicht so gut beurteilen«, sagt Patrik Andersson über seinen Landsmann, der in der abgelaufenen Saison sieben Tore und vierzehn Vorlagen erzielte, und ergänzt: »Aber ich weiß, dass er technisch stark ist, etwas mit dem Ball anzufangen weiß und ein Spiel lesen und lenken kann«.
Ähnlich wie bei Matthias Zimmermann und Lukas Rupp vom Karlsruher SC, scheint man sich auch im Fall Dušan Đurić mit dem Spieler einig zu sein, doch die aktuell geforderte Ablöseforderung lässt eine Verpflichtung auf sich warten.
Eine Parallele hierzu könnte durchaus der Fall Rob Friend sein. Nachdem die Borussia zuvor vier Millionen Euro von Hertha BSC Berlin gefordert haben soll, wechselte der Kanadier schlussendlich für angeblich 1,4 Millionen Euro plus 500.000 Euro Nachschlag im Aufstiegsfall. So oder so ähnlich könnte der Transferpoker seitens der Borussia mit dem FC Zürich durchaus auch ausgehen ...






