Behutsamer Umgang mit dem Stürmer
Im Trainingslager der Gladbacher Borussia in Bad Wörishofen musste Igor den Camargo eine dreitägige Trainingspause einlegen. Dem belgischen Nationalspieler machten Knieprobleme zu schaffen, weshalb in den kommenden Wochen richtigerweise behutsam mit dem 28-Jährigen umgegangen wird.
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| Trainiert noch dosiert, um auf dem Punkt fit zu sein: Igor de Camargo. Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de |
So fehlte der Angreifer auch bei den Testspielen gegen Greuther Fürth und Heidenheim, bei denen Coach Lucien Favre seinen Schützling geschont hatte. Am Tag nach der Rückkehr aus dem Trainingslager stand Igor de Camargo wieder mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Platz.
Dabei absolvierte er die kompletten Übungen mit und ohne Ball und hinterließ dabei einen recht fitten und guten Eindruck. »Das war gut«, befand Favre nach der zweistündigen Trainingseinheit am Sonntag.
»Das Knie macht mir keine großen Probleme mehr, aber ich muss schauen, dass ich an der Oberschenkelmuskulatur, die noch nicht so ist wie sie sein soll, arbeite«, sagte de Camargo am Sonntag. »Ich habe ich mit den Physios, dem Arzt und mit dem Trainer gesprochen, dass ich da vorsichtig bin und habe deshalb die Pause eingelegt«, erklärte der Brasilianer mit belgischem Pass sein dosiertes Programm der letzten Tage.
»Wir wollten nichts überstürzen«, erklärt der 28-Jährige. Ob de Camargo beim Derby-Cup zum Einsatz kommt, bleibt derweil abzuwaren. »Das weiß ich noch nicht«, sagte Lucien Favre am Sonntag und wird erst mit seinem Schützling Rücksprache halten. »Ich muss erst mit ihm sprechen«.
Grundsätzlich ist die derzeitige behutsame Vorgehensweise eine durchaus nachvollziehbare und zweifelsohne völlig richtige. Baldige Spielpraxis wäre sicherlich von Vorteil, gerade um sich ein zu spielen, aber lieber Eile mit Weile bei, damit er spätestens zum DFB-Pokal auf dem Punkt schmerzfrei und zu 100 Prozent einsatzbereit ist. Und damit der VfL nicht erneut eine längere Zeit auf die Dienste des Stürmers verzichten muss ...






