Was die Spatzen längst von den Dächern gepfiffen hatten, ist nun amtlich. Bamba Anderson kehrt Borussia Mönchengladbach den Rücken und wechselt zunächst für die kommende Saison auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt. Zudem sicherte sich der Zweitligist eine Kaufoption, bei der Anderson im Anschluss laut Medienberichten zufolge einen Dreijahresvertrag erhalten könnte.
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| Der vorläufig letzte Auftritt: Anderson im Test mit der U23 gegen Orduspor. Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de |
»Anderson ist die ideale Ergänzung zu Gordon Schildenfeld. Seine Schnelligkeit, Stellungsspiel und ein gutes Kopfballspiel zeichnen den Spieler aus«, so Eintracht-Manager Bruno Hübner auf der Internetseite des Zweitligisten, bei dem bereits Ex-Borusse Karim Matmour unter Vertrag steht.
All diese Fähigkeiten konnte der 23-Jährige zuletzt beim VfL nicht mehr unter Beweis stellen. Und das vor allen Dingen, weil die Konkurrenz mit Dante, Martin Stranzl und auch Roel Brouwers wohl zu groß war und ist. Weshalb die Einsatz- bzw. Stammplatzchancen des Brasilianers in der neuen Spielzeit wohl eher geringfügiger Natur gewesen wären.
»Es war gut mit ihm und er ist ein super Mensch, aber er muss Spielpraxis sammeln. Da ist der Wechsel zu Eintracht Frankfurt eine gute Lösung«, sagt Borussias Trainer Lucien Favre.
Tatsächlich scheinen die Chancen des Innenverteidigers in Zukunft vermehrt zu Einsätzen zu kommen mehr als gut zu stehen, denn bei der Eintracht gilt er als Wunschkandidat und dürfte somit bereits am kommenden Samstag im DFB-Pokal beim Hallescher FC zum Einsatz kommen.
Dies war beim VfL zuletzt nicht mehr der Fall. Seinen letzten Einsatz im Borussia-Trikot hatte Anderson in der diesjährigen Vorbereitung im Spiel von Borussias zweiter Mannschaft gegen den türkischen Erstligisten Orduspor.
Anderson wechselte im Sommer 2010 mit der Auszeichnung ‚Bester Zweitligaspieler der Saison 2009/2010' von Fortuna Düsseldorf zur Borussia und brachte es in seiner Zeit auf insgesamt auf dreizehn Bundesligaeinsätze und einem DFB-Pokalauftritt.
Nun macht der Brasilianer also wieder einen Schritt zurück. Für ihn dürfte es allerdings gerade im Anbetracht der Situation beim VfL ein Fortschritt und eine Chance sein. Es bleibt zu beobachten, ob und wie sich Anderson bei der Eintracht schlägt. Und ob er dann in der kommenden Saison wieder zum VfL zurückkehrt ... Für die neue sportliche Herausforderung ist ihm in jedem Fall alles erdenklich Gute und viel Erfolg zu wünschen.






