In der vergangenen Woche wurde Borussia Mönchengladbach seitens der peruanischen Zeitung ‚El Bocón' ein Interesse an Raúl Ruidíaz nachgesagt. Gar ein konkretes Angebot soll der VfL seinem derzeitigen Arbeitgeber Universitario de Deportes bereits abgegeben haben. Und auch Twente Enschede soll nach dem Stürmer interessiert sein. Dessen Berater dementiert etwaige Kontakte.
![]() |
| Werden Lucien Favre und Max Eberl noch mal tätig? Bei Raúl Ruidíaz wohl nicht. Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de |
Seit 2009 spielt der 21-Jährige beim Verein aus Lima, der in der höchsten peruanischen Liga vertreten ist. Der Stürmer gilt derzeit als größtes Talent in Peru und wird schon als der ‚peruanische Messi' bezeichnet. »Raúl ist ein schneller und technisch starker Spieler, der zudem sehr beweglich ist«, beschreibt Berater Ninmar Akcan ‚seinen' Schützling.
Alles Attribute, die auch Perus Nationaltrainer Sergio Markarián nicht entgangen sind. Der 66-Jährige berief den Stürmer in diesem Sommer in das Aufgebot für die Copa America. Dort debütierte er im Spiel bei der 1:0-Niederlage gegen Chile.
So scheint es wenig verwunderlich, dass nun auch internationale Clubs aus Europa auf den Beidfuß, der bei seinem aktuellen Arbeitgeber noch bis Dezember 2012 unter Vertrag steht, aufmerksam werden und Interesse an einer Verpflichtung zeigen.
Demzufolge gab es in den letzten Tagen und Wochen gerade auch in seiner Heimat Peru zahlreiche Gerüchte um den Youngster, auch aus der Bundesliga. Und neben dem FC Schalke 04 sollen eben gerade auch der VfL und der niederländische Topclub Twente Enschede bereits Angebote abgegeben haben.
»Ich kann ihnen versichern, dass dies alles nur Gerüchte sind«, dementiert Ninmar Akcan im Gespräch mit unserer Redaktion Kontakte zur Borussia sowie nach Enschede und fügt hinzu: »Es besteht Interesse von europäischen Vereinen, jedoch habe ich bis heute mit keinem Verantwortlichen dieser beiden genannten Vereine ein Gespräch geführt«.
Zumindest aktuell scheint ein Wechsel des ‚peruanischen Messis' also nicht zustande zu kommen. Am 31.August schließt das aktuelle Transferfenster. Und dann wird sich zeigen, ob die Borussia nicht doch einen ‚Messi' sein Eigen nennen darf ...






