Nach dem Abgang von Fabian Bäcker zu Zweitligist Alemannia Aachen ist es Elias Kachunga, der bei Borussia Mönchengladbach den im Profikader freigewordenen Kaderplatz eingenommen hat. Doch der 19-Jährige fand weder in der Sommervorbereitung, noch in den bisherigen Bundesligaspielen eine Berücksichtigung. Gut möglich also, dass er einen Tapetenwechsel in Erwägung zieht.
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| Profi Elias Kachuna: Tapetenwechsel für den Angreifer? Foto: Andreas Plum, Fohlen-Hautnah.de |
Zumindest in Belgien scheint der Offensiv-Allrounder unter Beobachtung zu stehen. So nahm der KV Kortrijk, derzeit Tabellenelfter der Jupiler League, den Deutsch-Kongolesen am ersten Spieltag der laufenden Regionalliga-Saison im kleinen Derby gegen den 1. FC Köln nach Informationen unserer Redaktion unter die Lupe.
Und gegen die Zweitvertretung des rheinischen Rivalen hatte der nahe der belgisch-französischen Grenze gelegene Club einen 19-Jährigen gesehen, der bei der unnötigen 3:4-Niederlage in der Schlussminute zum Anschlusstreffer getroffen und darüber hinaus noch einen Treffer hätte erzielen können, unter dem Strich aber eine ordentliche Leistung geboten hatte.
Genau eine solche hatte U23-Coach Sven Demandt dem aktuellen DFB U20-Nationalspieler in der Vorbereitung auf die laufende Regionalligasaison attestiert. Allen voran in den Spielen gegen höherklassige Gegner, wie zum Beispiel den israelischen Europa League-Teilnehmer Maccabi Tel Aviv, hatte der robuste Stürmer seine Qualitäten unter Beweis stellen können.
»Elias ist auf einem guten Weg«, sagte Demandt in den vergangenen Wochen über den Angreifer, der beim VfL noch bis 30.06.2013 unter Vertrag steht und er in den beiden folgenden Spielen gegen den SV Elversberg und gegen die TUS Koblens jeweils zur 63. bzw. 69. Minute eingewechselt wurde.
Bei Lucien Favre kam Kachunga indes bisher nicht zum Zuge. Und das vielleicht auch gerade deshalb, weil die Konkurrenz in der Offensive zu groß zu sein scheint. So ist es aktuell vielleicht nicht die schlechteste Lösung, sich eventuell auf Leihbasis anderweitig und auf höherem Niveau als die Regionalliga zu präsentieren, auf sich aufmerksam zu machen und Spielpraxis zu sammeln.
Und das auch, um sich zu beweisen und weiterzuentwickeln, damit der Schritt in die Erste Bundesliga nicht zu groß wird. Ob dies der Fall sein wird, werden die kommenden Tage zeigen ...






