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HomeKonterSaison 2011/2012Zehbruch: Reus-Einsatz gegen den BVB fraglich

Zehbruch: Reus-Einsatz gegen den BVB fraglich

Nach Köln: Borussia bangt um seine Rakete

Der zugleich souveräne und hochverdiente 3:0-Derbysieg von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln ist Marco Reus auch in schmerzhafter Erinnerung geblieben. Der Nationalspieler brach sich in den Anfangsminuten den kleinen Zeh am linken Fuß und muss nun um einen Einsatz gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund bangen.

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Brach sich im Derby gegen Köln einen Zeh: Marco Reus. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de

Bereits in den ersten zehn Minuten des Spiels zog sich Borussias Rakete den Bruch zu, der ihm nahezu den Schlappen auszog. »Meine beiden linken Zehen sind voll angeschwollen und dadurch ist mir der Schuh ein bisschen geplatzt«, erklärte Reus nach der Partie.

Dennoch hatte der Nationalspieler über 85 Minuten auf die Zähne gebissen. »Ich konnte nicht richtig laufen, habe eine Tablette genommen und musste mich erst daran gewöhnen, aber ich wollte unbedingt weiterspielen«, sagte Reus nach dem Derbysieg und fügte hinzu: »Es hat einfach Spaß gemacht, hier heute mit der Truppe zu spielen und das Derby zu gewinnen«.

In Zweikampfduell mit dem Kölner Mišo Brečko hatte sich der 22-Jährige die Blessur zugezogen. »Es war zwar kein Foul Mal und er hat auch den Ball gespielt, mir aber auf den Fuß getreten«, beschrieb Reus am Samstag die Szene, die zu dem Bruch führte.

Demnach muss Borussias Rakete in den kommenden Tagen kürzer treten und um einen Einsatz gegen den BVB am kommenden Samstag (15:30 Uhr, Borussia-Park) bangen. »Ich bin getaped worden und muss nun einen engen Schuh tragen«, erklärte Reus. Eine Prognose, ob ein Auflaufen am nächsten Samstag möglich ist, wollte und konnte der Nationalspieler indes nicht abgeben. »Mal sehen, ob es bis Samstag besser ist und reicht«, gab er sich vorsichtig.

Ob der Heilungsprozess, der ohne operativen Eingriff vonstatten gehen muss, bis zum kommenden Wochenende beendet ist, bleibt zwar abzuwarten, die Chancen dahingehend dürften wohl aber eher geringer Natur sein. Das Gegenteil wäre sicherlich ohne jegliche Zweifel wünschenswert. Denn nicht 'nur' ein Zehbruch ist schmerzhaft, sondern auch ein gezwungener Verzicht auf die Rakete...


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