Seine erste Halbserie bei Borussia Mönchengladbach hatte sich Oscar Wendt sicherlich anders vorgestellt. Im Sommer vom FC Kopenhagen gekommen, wollte der schwedische Nationalspieler in der Bundesliga Fuß fassen und seine Qualitäten unter Beweis stellen. Gelingen sollte dies nicht und zog einen Wechsel in Erwägung - dem der VfL nun offenbar einen Riegel vorgeschoben hat.
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| Kein Wechsel im Winter - Oscar Wendt muss bleiben. Foto: Marc Schöne, Fohlen-Hautnah.de |
Mit großen Ambitionen war der im Sommer heiß umworbene Linksverteidiger zu Saisonbeginn nach Gladbach gekommen. Auf der linken Seite wollte und sollte der 26-Jährige Filip Daems Dampf machen. Doch nicht zuletzt aufgrund der konstant guten Leistungen des Kapitäns kam Wendt in der abgelaufenen Hinrunde zu lediglich drei Bundesligaeinsätzen, bei denen er 183 Minuten auf dem Platz stand.
Aufgrund von Verletzungen seines Kontrahenten hatte er dabei in den Auswärtsspielen gegen den SC Freiburg und gegen die TSG 1899 Hoffenheim von Beginn an auf dem Platz gestanden.
Eine sicherlich unbefriedigende Situation für den erfolgsverwöhnten Schweden, der aufgrund der geringen Spielpraxis vorrübergehend auch seinen zuvor nahezu sicheren Stammplatz in der schwedischen Nationalmannschaft verloren hat.
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Und auch deshalb und im Hinblick auf die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Polen und der Ukraine sah der Abwehrspieler, bei der Borussia noch bis Sommer 2014 unter Vertrag, Gesprächsbedarf und hatte diesen vor Wochen für die Winterpause angekündigt. Allen voran ein eventueller Vereinswechsel dürfte dabei als Tagespunkt Nummer eins auf dem Programm gestanden haben.
Doch während zuletzt der niederländische Topclub Twente Enschede als möglicher Interessent genannt wurde, so hat der VfL eventuellen Abwanderungsgedanken des Schweden offenbar einen Riegel vorgeschoben. »Es ist wahrscheinlich gut möglich einen Club zu finden, der ihn ausleihen möchte, aber grundsätzlich ist Gladbach nicht interessiert, ihn auszuleihen«, sagte Berater Niclas Jensen dem dänischen Portal ‚bold.dk'.
»Wenn sie nicht daran interessiert sind, ihn auszuleihen, dann muss es deshalb sein, weil sie planen, ihn mehr einzusetzen. Dass ist das, was wir hoffen«, so der ehemalige dänische Nationalspieler und Ex-Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund weiter.
Durchaus nachvollziehbar und verständlich, dass die sportlichen Verantwortlichen des VfL einen eventuell in Erwägung gezogenen Wechsel des Schweden eine Absage erteilt haben. Schließlich ist Filip Daems im fußballerischen Sinne nicht mehr der jüngste, mitunter von Blessuren geplagt und nahezu konkurrenzlos, sollte sein einziger adäquater Backup abgegeben werden. Oder kurz gesagt, Oscar Wendt wird beim VfL gebraucht und sicherlich noch die ein und andere Chance erhalten.
So wird der Schwede wohl beim Trainingsauftakt der Borussen am kommenden Dienstag, 03.Januar mit von der Partie sein und erneut veruschen bzw. alles in die Waagschale legen, Filip Daems den Platz streitig zu machen ...






