Beim Trainingsauftakt von Borussia Mönchengladbach war Lukas Rupp noch nicht mit von der Partie. Den Neuzugang vom Karlsruher SC hatte nach seiner sportärztlichen Untersuchung ein grippaler Infekt außer Gefecht gesetzt. Diesen hat der 19-Jährige nun überwunden, sodass einer Anreise ins Trainingslager des VfL nach Bad Wörishofen nichts mehr im Wege stehen sollte. Zuvor stand er Rede und Antwort
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| Der Neuzugang vom KSC möchte angreifen. Foto: Lukas Rupp für Fohlen-Hautnah.de |
Lukas Rup über ...
... seine Magen-Darm-Grippe, die ihn bis dato außer Gefecht setzte:
Mir geht es wieder sehr gut. Ich lasse mir in Karlsruhe nochmal Blut abnehmen und wenn dann alles in Ordnung ist, wovon ich ausgehe, darf ich in Bad Wörishofen zur Mannschaft stoßen. Ich bin heiß und freue mich, meine neuen Mitspieler kennenzulernen.
... seine Wohnungssuche:
Ich habe in Mönchengladbach eine schöne Wohnung gefunden, in die ich so bald es geht mit meiner Freundin einziehen wird. So lange wohne ich noch im Hotel.
... das Zustandekommen des Kontaktes zu Gladbach:
Konkret hatten wir erst jetzt Kontakt, aber Borussia beobachtet mich wohl schon seit drei Jahren und haben in der Zeit viele Spiele von mir gesehen. Jetzt kamen sie zunächst auf meinen Berater zu und haben mir dann mitgeteilt, dass sie Interesse an mir haben. Dann haben wir uns zusammengesetzt und uns später geeinigt.
... den Verhandlungsmarathon zwischen dem KSC und Borussia:
Ich habe eigentlich immer dran geglaubt. Der KSC wollte mich zwar auch nicht gehen lassen, aber bei mir und auch bei Matthias (Zimmermann, d. Red.) gab es die Möglichkeit, eine Transfersumme zu erzielen. Und so war ich da eigentlich immer positiv eingestellt. Ich bin froh und freue mich sehr, dass es geklappt hat.
... den Wechsel zur Borussia:
Ich habe mich für den Wechsel nach Gladbach entschieden, weil es einfach ein Traditionsverein ist. Und das mit einem sehr guten Trainer, der junge Spieler fördert und weiterbringt. Mich in einer sehr guten Mannschaft, in der auch die Chance besteht zu spielen, weiter entwickeln zu können war für mich am wichtigsten. Ich habe mir alles angeschaut und mir mein eigenes Bild von der Borussia gemacht. Das hat mir alles sehr gut gefallen. Der Borussia-Park ist natürlich richtig geil. Das alles kann man mit dem KSC nicht vergleichen.
... die Gespräche mit Lucien Favre:
Ich habe schon öfters mit ihm gesprochen. Er hat mir in den Gesprächen gesagt, dass er auf junge und talentierte Spieler, wie ich es bin, setzt und diese einbringen möchte. Und er möchte mich nicht auf eine Position festsetzten. Jetzt liegt es einfach an mir und an meinen Leistungen, ob ich spiele.
... den Sprung von der Zweiten in die Erste Bundesliga:
Als junger Spieler muss man da ganz locker ran gehen. Da sollte man sich keine zu hohen Ziele setzten, sondern man sollte erst mal schauen, die Mannschaft kennenzulernen und reinzukommen. Und die Erste Liga, die komplett etwas anderes ist, kennenlernen und in sie reinzuschnuppern. Aber man sollte frech weiterspielen. Dann wird man sehen, wie es dann aussieht und ob es reicht.
... über Marco Reus, der ebenso aus der Zweiten Bundesliga kam und dann durchstartete:
Marco Reus kann man natürlich als Vorbild nehmen. Jeder träumt davon, so wie er durchzustarten. Man kann versuchen es nachzumachen und alles dafür tun. Ob es dann klappt, weiß man nicht. Aber natürlich ist er ein Vorbild.
... den bevorstehenden Konkurrenzkampf:
Es gibt überall Konkurrenzkampf. Den gab es auch in Karlsruhe. Man muss einfach sein Ding machen, immer seine beste Leistung zeigen. Das werde ich machen. Dann merkt man und wird sehen, ob es reicht oder nicht.
... seine Positionen:
Ich kann sowohl auf der „8" als auch auf beiden Außenpositionen spielen. Beim KSC war das rechts. Auf links fühle ich mich ein bisschen wohler, aber grundsätzlich spiele ich da, wo mich der Trainer aufstellt.
... sich als Spielertyp:
Das ist schwer zu sagen. Aber ich würde mich zum Teil als Spielermacher und auch als Vorbereiter beschreiben. Mein starker Fuß ist der rechte, aber der linke ist auch schon sehr gut ausgeprägt.
... den Menschen Lukas Rupp außerhalb des Fußballplatzes:
Da verbringe ich die Zeit, die mir bleibt, mit meiner Freundin, meiner Familie und mit meinen Freunden.
... über seinen Einstand in der Mannschaft im Trainingslager:
Ich jetzt erst von Matthias gehört, dass die Neulinge im Trainingslager etwas aufführen müssen oder dergleichen. Ich weiß noch nicht, was ich da machen werde. Ich werde mich da mal umhören und mit Matthias besprechen, ob man da nicht etwas zusammen machen kann.
... seine Ziele bei Borussia:
Ich möchte mich erst mal gut einleben, gut in die Mannschaft kommen, so viel wie möglich spielen und etablieren. Dazu werde ich mich voll reinhängen und mein Bestes geben. Dann wird man sehen, was dabei am Ende rauskommt.






