Viererpack hat es in sich
Borussias unterschiedliche Hürden bis Weihnachten
Auf zwei Heimspiele dürfen sich Mannschaft und Fans in diesem Jahr noch freuen. Archivfoto: Dirk Päffgen
  Kurz & Knapp
04.12.2018 12:35 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Stuttgart, Hoffenheim, Nürnberg, Dortmund - mit diesen Gegnern muss sich Borussia Mönchengladbach vor den Festtagen noch messen, dann ist die Hinrunde gelaufen. 26 Zähler sind es bisher, ein paar sollen noch hinzu kommen. Die Heim- und Auswärtsaufgaben könnten dabei für die Elf vom Niederrhein unterschiedlicher nicht sein. Wir geben einen Überblick.

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Es ist jedem schon passiert: im Straßenverkehr, beim Sport, beim Einkaufen oder bei einer Gefälligkeit. Fast überall kann Ihnen ein Missgeschick unterlaufen, das anderen einen Schaden zufügt. Das ist vollkommen normal und gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen.

»Bis Weihnachten werden wir richtig geprüft und dann sehen wir mal…«, sagte Dieter Hecking in der vergangenen Woche. Das Resultat der ersten Prüfung: Niederlage. Doch in Leipzig verlor sein Team nicht, weil man über 90 Minuten ein schlechtes Spiel ablieferte, sondern vor allem, weil die Leipziger sich nach den beiden Toren, die aus Borussensicht zu sehr ungünstigen Zeitpunkten fielen, voll und ganz auf die Defensive konzentrieren konnten.

Vier Spiele in 13 Tagen

Mund abwischen, weitermachen. Am Sonntag (9.12.) kommt mit dem VfB Stuttgart der Drittletzte in den Borussia-Park. Nach neun Heimsiegen in Folge erwarten viele ähnlich lockere Heimsiege wie gegen Mainz und Hannover. Doch der 1:0 Sieg gegen den FC Augsburg dürfte dem Team von Markus Weinzierl etwas Auftrieb geben. Schafft es Borussia von der ersten Sekunde an, ordentlich Spielfreude an den Tag zu legen, könnte es mit dem nächsten Dreier klappen. Denn gegen die Gegner, die den VfB zu genüge in der Defensive beschäftigten, gelang den Schwaben kein einziges Tor. Dafür kassierte man gegen Bayern, Leipzig, Dortmund, Hoffenheim und Frankfurt insgesamt satte 16 Gegentore. 

Schwere Auswärtsbrocken

Sechs Tage (15.12.) später reisen die Borussen nach Hoffenheim zu einer Partie, deren Ausgang völlig offen ist. Geht man hier nicht als Verlierer vom Platz, verschafft man sich für das letzte Heimspiel des Jahres eine gute Ausgangslage.

Denn bereits dienstags (18.12.) empfängt der VfL mit dem 1. FC Nürnberg einen Aufsteiger, der bis jetzt die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga ist. Alles andere als ein Sieg der Borussia wäre wohl eher enttäuschend, wenngleich es sowohl für Nürnberg als auch für Stuttgart ums nackte Überleben in der Liga geht.

Die schwerste Aufgabe kommt zum Schluss. Am Freitag (22.12.) eröffnet das Borussenduell zwischen Dortmund und Gladbach den letzten Spieltag der Hinrunde. Unabhängig von den Ergebnissen, die beide Mannschaften bis dahin erzielen werden, wird es ein absolutes Topspiel, auf das sich alle freuen dürfen. Der BVB wird an diesem Tag aufgrund des bisherigen Saisonverlauf als Favorit ins Spiel gehen, doch die Fohlen haben in dieser Saison gezeigt, dass sie zu allem fähig sind.

Ausfall von Ginter wiegt schwer 

Vier Spiele, vier ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Zweimal steht Borussia zu Hause vor vermeintlichen Pflichtaufgaben, doch dort sollte auf jeden Fall gepunktet werden, um auswärts nicht zum Siegen verdammt zu sein.

Ein bisheriges Puzzlestück des Erfolgs war die Personalie Matthias Ginter, der in er Hinrunde jedoch definitiv nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Bis zu seiner Verletzung verpasste er keine einzige Spielminute, war entscheidend am Spielaufbau beteiligt, spielte abgeklärt und sorgte hinten für die nötige Stabilität und Ordnung, die den Borussen bei den beiden Leipziger Toren fehlte. 

Bei Christoph Kramer und Jonas Hofmann wird man sehen, wann sie wieder einsatzfähig sind. Wahrscheinlich ist, dass zumindest Kramer am Sonntag schon wieder im Kader stehen wird. So oder so wird Borussia nur von Spiel zu Spiel schauen. Ohne ein konkretes Ziel hervorrufen zu wollen: Sechs Punkte bis zur Winterpause wären wichtig, um die bisherige exzellente Ausgangslage, die sich die Elf vom Niederrhein hart erarbeitet hat, weiterhin zu behalten.

»Unsere Aufgabe ist es, von Woche zu Woche zu beweisen, dass wir keine Eintagsfliege sind und weiterhin eine Spitzenmannschaft sein wollen. Wenn wir das bis zum Saisonende schaffen, dann werden wir eine richtig gute Runde gespielt haben. Bis dahin ist es aber noch ein ganz weiter Weg«, so Hecking. Den nächsten Schritt nach vorne kann Borussia nun erstmal am Sonntag gegen den VfB Stuttgart machen…

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Veröffentlicht:  10.12.2018 10:11 Uhr

Das 3:0 der Fohlenelf gegen den VfB Stuttgart war für die Fohlenelf ein hartes Stück Arbeit - auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick anderes vermuten lässt. Erst in der 69. Minute waren die Stuttgarter geknackt und die Borussia auf die Siegesstraße abgebogen. Dabei kam an diesem Sonntag alles so, wie der VfL das Spiel erwartet hatte.

Veröffentlicht:  09.12.2018 20:14 Uhr

Mit 3:0 gewann Borussia Mönchengladbach am Sonntag zum Abschluss des 14. Spieltags gegen den VfB Stuttgart und hat den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Joker Raffael und Florian Neuhaus sowie ein Eigentor von Weltmeister Benjamin Pavard sorgten für den verdienten Sieg der Fohlenelf.

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