FOHLENHAUTNAH
Gastspieler Mathias Jørgensen hinterlässt guten Eindruck in Jerez

Eberl: »Mathias besitzt großes Potenzial und ein gutes Näschen«

Kurz & Knapp
10.01.2019 14:55 Uhr
Mathias Jørgensen von Odense BK darf in Jerez seine Visitenkarte abgeben. Foto: Dirk Päffgen.
Verfasst von Andreas Plum

Seit nunmehr sechs Tagen befinden sich sowohl die Profis als auch die U23-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach im Trainingslager in Jerez de la Frontera. Mit dabei ist auch Mathias Jørgensen. Der 18-jährige Angreifer darf sich in Spanien präsentieren – und macht das bisher sehr gut.

Jørgensen selbst ist jedenfalls dankbar für die Chance, die ihm beide Klubs ermöglicht haben und fühlt sich in der ‚VfL-Familie’ gut aufgenommen. »Der Empfang der Spieler hat mich wirklich positiv überrascht. Alle haben mich gut aufgenommen, so dass ich nicht außen vor bin«, so der 18-jährige im Gespräch mit dem Online-Portal ‚OBstruktion.dk’ »Das geht von den U23-Spielern bis hin zu den Profis. Ich freue mich sehr darüber.«

Die Woche in Spanien will Jørgensen vor allem dazu nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und viel zu lernen von den Borussen. Und damit das auch außerhalb des Platzes hinsichtlich der Verständigung gut klappt, haben die Borussen Ove Flindt-Bjerg mit nach Spanien genommen. Der erfahrene 70-jährige Däne ist seit 2009 beim VfL als Scout für den skandinavischen Raum tätig, dürfte den Angreifer genauestens kennen und ihn mehrfach untere die Lupe genommen haben. »Wenn ein junger Spieler kommt ist es immer besser, wenn er sich ein bisschen heimisch und umsorgt fühlt«, erklärt Roland Virkus.

»Ich hoffe, eine große Erfahrung mitzunehmen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in der Lage bin, mit Spielern in einem Trainingslager zu sein, die in einer der besten Ligen Europas oben mitspielen«, sagt Jørgensen. »Mein Ziel der Woche ist es, neue Eindrücke zu sammeln und eine andere Fußballkultur kennenzulernen, mit der ich mich vergleichen kann. Und es ist keine Überraschung, dass ich vom Interesse von Borussia Mönchengladbach geschmeichelt bin.« Und ob er die Borussen dann am Ende hat überzeugen können und irgendwann dann auch deren Trikot trägt, bleibt abzuwarten.