Ladehemmung bei Plea für Hecking "normal"
Hecking über Plea: »Das war Schnelldurchlauf«
Dieter Hecking im Vier-Augen-Gespräch im Wintertrainingslager mit Alassane Plea.. Archivfoto: Dirk Päffgen
  Kurz & Knapp
21.02.2019 14:15 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Alassane Plea schlug bei Borussia Mönchengladbach voll ein. Aktuell hat der Stürmer etwas Ladehemmung - nichts Ungewöhnliches für einen Offensivspieler, auf den in den letzten Monaten viel eingeprasselt ist. Das sieht sein Trainer ebenfalls so.

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Es ist jedem schon passiert: im Straßenverkehr, beim Sport, beim Einkaufen oder bei einer Gefälligkeit. Fast überall kann Ihnen ein Missgeschick unterlaufen, das anderen einen Schaden zufügt. Das ist vollkommen normal und gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen.

In einer tieferen Torkrise steckt Plea nicht, traf er doch am 18. Spieltag noch zum wichtigen 1:0 Siegtreffer bei Bayer 04 Leverkusen. Jedoch ist es für Plea mittlerweile schwieriger geworden, sich selbst in gefährliche Abschlusspositionen zu bringen, was in erster Linie daran liegt, dass ihm nicht selten gleich zwei Gegenspieler auf den Füßen stehen. Denn auch die haben sich mittlerweile auf die Spielweise des 25-jährigen eingestellt.

Entwicklung im Schnelldurchlauf

Auf acht Treffer in den ersten elf Spielen folgten 'nur' zwei Treffer in den folgenden elf Partien. »Klar sehe ich auch, dass er nicht die Tore macht, wie er sie in der Hinrunde gemacht hat«, sagte Dieter Hecking am Donnerstagmittag. »Aber jetzt versetzen wir uns mal in die Situation von Alassane Plea. Er kommt aus Nizza, startet nach kleineren Problemen am Anfang durch und bekommt etwas mit, was er im Vorfeld gar nicht geahnt hat - nämlich dass sich plötzlich alles um ihn dreht, jeder was von ihm will, jeder seine herausragende Leistungen honoriert und er in die französische Nationalmannschaft berufen wird«, blickt Hecking auf die Entwicklung des Neuzugangs zurück.

»Jetzt sind die anderen gefordert«

»Das war Schnelldurchlauf. Dass das nicht so weitergehen konnte, war mir immer klar«, unterstreicht Hecking. »Dass da auch mal eine Phase kommen wird, wie bei vielen, vielen guten Stürmern in der er mal nicht so trifft, das ist für mich alles normal.« Das Problem: Auch Thorgan Hazard und Lars Stindl warten sehnlichst auf einen Torerfolg. Hazard traf zuletzt am 18. Dezember gegen Nürnberg, Stindl am 25. November gegen Hannover. An Plea alleine liegt es also nicht. 

»Jetzt sind auch mal die anderen gefordert, für ihn in die Breche zu springen«, nimmt Hecking seine Mannschaft in die Pflicht. »Er wird auf jeden Fall wieder seine Tore machen. Wann es sein wird, werden wir sehen.« Alassane Plea fehlte zum Auftakt in die Trainingswoche mit Magen-Darm-Problemen. Am Donnerstagmorgen stand er wieder auf dem Platz. Für das Spiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15:30 Uhr) gibt es also noch Hoffnung. »Er hat heute leicht trainiert, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Jetzt warten wir ab und schauen, dass er morgen voll trainieren kann. Dann ist er sicherlich auch ein Kandidat für Samstag«, so Hecking.

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