FOHLENHAUTNAH
Fragezeichen hinter Ginter

So bereitet sich Borussia auf Freiburg vor

Kurz & Knapp
13.03.2019 10:50 Uhr
Lars Stindl, Tobias Strobl und Fabian Johnson wollen sich für einen Einsatz am Freitag empfehlen. Foto: Heiko van der Velden
Verfasst von Hannah Gobrecht

Nur drei Trainingseinheiten hat die Fohlenelf, ehe es am Freitagabend (20:30 Uhr) wieder um Punkte geht. Nach drei Heimpleiten soll der Negativtrend auch im eigenen Stadion gestoppt werden. Der Einsatz von Matthias Ginter ist dabei weiter fraglich.

Es ist eine sehr kurze Trainingswoche am Borussia-Park. Nach dem freien Montag nahmen Dieter Hecking und sein Team mit der ersten Einheit am Dienstagnachmittag die Vorbereitung auf das kommende Heimspiel auf. Schon am Freitagabend gastiert der SC Freiburg am Niederrhein.

Die erste von drei Einheiten stand gestern auf dem Programm. Den Schwerpunkt bildete eine intensive Spielform. Beide Mannschaften musste dabei je zwei kleine und ein großes Tor verteidigen. Dass die Tore dabei jeweils mit dem Rücken zur angreifenden Mannschaft positioniert waren, erschwerte die Aufgabe. »Wir haben die Übung bewusst gewählt, um Akzente im athletischen Bereich zu setzen und Spielfreude zu versprühen. Es sind viele Läufe enthalten. Spielt man das nicht clever, muss man noch mehr laufen«, erklärte Co-Trainer Dirk Bremser im Anschluss. »Der Schwerpunkt war genau richtig: Die Jungs hatten viele Läufe, aber auch viel Spaß«, zeigte er sich zufrieden. 

Heute wird hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. Am Donnerstag ist das Abschlusstraining für 15:30 Uhr angesetzt.

Ginter und Beyer trainieren individuell

Ob Matthias Ginter nach seinen muskulären Problemen wieder mitwirken kann, wird sich daher wohl erst morgen entscheiden. Gestern absolvierte er Lauf- und Koordinationsübungen, um zu schauen, wie der lädierte Oberschenkel auf die Belastung reagieren würde. Zuvor ließ sich auch Jordan Beyer auf dem Trainingsplatz blicken. Der 18-jährige musste vor drei Wochen im Spiel der U23 gegen den Wuppertaler SV nach einer Viertelstunde das Feld verlassen, nachdem er mit dem linken Fuß umgeknickt war. Beyer selbst gab sich jedoch zuversichtlich, in der kommenden Woche wieder mit der Mannschaft trainieren zu können. 

Auch bei Mamadou Doucouré sieht das Einzeltraining immer besser aus, die Übungen werden weiter intensiviert. Doch alle Parteien tun gut daran, keine allzu großen Erwartungen zu schüren. Nicht mit dabei waren Josip Drmic (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Ibo Traoré (Leisten-OP). Bei beiden dürfte es aber auch nicht mehr allzu lange dauern, bis sie wieder auf dem Rasen aktiv sein dürfen.